Jeremy Corbyn

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Jeremy Corbyn (2016)
Jeremy Corbyn (2016)

Jeremy Bernard Corbyn (* 26. Mai 1949 in Chippenham, Wiltshire) ist ein britischer Politiker der Labour Party, für die er seit 1983 den Wahlkreis Nord-Islington im britischen Unterhaus vertritt. Nach dem Rücktritt von Ed Miliband wurde Corbyn am 12. September 2015 zum neuen Parteivorsitzenden gewählt.

Leben und politischer Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jeremy Corbyn wurde 1949 in Chippenham, Wiltshire als Sohn des Elektroingenieurs David Corbyn und dessen Ehefrau Naomi, einer Mathematiklehrerin an der Stafford Girls’ High School (heute: King Edward VI High School), geboren. Seine Eltern (gestorben 1986 und 1987) waren politische Aktivisten, die sich in einem Komitee zur Unterstützung der Republikaner im Spanischen Bürgerkrieg kennengelernt hatten.[1][2]

Corbyn wuchs mit seinem jüngeren Bruder Piers in Newport, Shropshire auf. Er besuchte die dortige Adams’ Grammar School. Nach dem Schulabschluss im Alter von 18 Jahren arbeitete er zunächst zwei Jahre im Voluntary Service Overseas (VSO)[3] in Jamaika, bevor er Funktionär der Gewerkschaft National Union of Public Employees (NUPE) (Gewerkschaft für die Beschäftigten im Öffentlichen Dienst) wurde.[4]

Nachdem er kurze Zeit am North London Polytechnic (heute: University of North London; Teil der London Metropolitan University) studiert hatte, brach er das Studium ab und arbeitete als Funktionär für die Gewerkschaft National Union of Tailors and Garment Workers (NUTGW).

1974 wurde er in den Rat (Council) des Londoner Stadtbezirks von Haringey gewählt (Councillor), in den er mehrmals wiedergewählt wurde und bis 1984 blieb.[5]

Corbyn arbeitete 1981 in Tony Benns Wahlkampagne für den Posten des stellvertretenden Parteivorsitzenden der Labour Party mit. 1983 wurde er erstmals für die Labour Party in Islington (Wahlkreis: Islington-Nord) ins britische Unterhaus gewählt.[6]

Wahl zum Parteivorsitzenden 2015[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ergebnis der Urwahl des Labour-Vorsitzenden vom 14. August bis 12. September 2015[7]
Kandidat Stimmen Prozent
Jeremy Corbyn 251.417 59,5 %
Andy Burnham 80.462 19,0 %
Yvette Cooper 71.928 17,0 %
Liz Kendall 18.857 4,5 %
Gesamt 422,664 100,0 %

Nach der für Labour enttäuschend verlaufenden Unterhauswahl am 7. Mai 2015 trat der bisherige Parteivorsitzende und Spitzenkandidat Ed Miliband von seinen Parteiämtern zurück, so dass eine Neuwahl des Vorsitzenden notwendig wurde. Neben Corbyn führten drei weitere Kandidaten einen innerparteilichen Wahlkampf. Tony Blair, von 1994 bis 2007 Labour-Vorsitzender und von 1997 bis 2007 Premierminister, warnte im August 2015, Labour stehe vor der Vernichtung, falls Corbyn gewählt werde. Es sei der richtige Moment für ein „rugby tackle“: Jemand müsse diesen linken Schlafwandler aufhalten.[8][9]

Am 12. September 2015 wurde Corbyn in einer Urwahl unter den etwa 600.000 Mitgliedern sowie weiteren Unterstützern mit 59,5 % im ersten Wahlgang zum neuen Vorsitzenden der Labour-Partei gewählt. Die Wahlbeteiligung lag bei 72,3 %.[10] Am 11. November 2015 wurde Corbyn Mitglied des Privy Council, wie es für Oppositionsführer üblich ist. Seitdem trägt er auch den Titel The Right Honourable.[11]

Unter Corbyns Parteivorsitz erlebte die Labour Party einen erheblichen Zustrom an neuen Mitgliedern. Unmittelbar vor der Unterhauswahl am 7. Mai 2015 hatte Labour 201.293 Mitglieder. Diese Zahl stieg bis zum 10. Januar 2016 auf 388.407. Ob dies allerdings überwiegend auf einen „Corbyn-Effekt“ zurückzuführen war, ist umstritten.[12][13]

Vertrauenskrise nach dem EU-Referendum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Referendum über den Verbleib des Vereinigten Königreichs in der Europäischen Union am 23. Juni 2016 erklärten die beiden Labour-Parlamentsabgeordneten Margaret Hodge und Ann Coffey, dass sie ein Misstrauensvotum gegen Corbyn stellen wollten. Seine zögerliche und wenig engagierte Haltung in der Frage des Austritts aus der EU habe mit zu dem Ausgang der Abstimmung beigetragen. Die Ankündigung weitete sich anschließend zu einer parteiinternen Führungskrise aus. Bis zum 28. Juni 2016 erklärten insgesamt 20 der 30 Mitglieder ihren Rücktritt aus dem von Corbyn geführten Labour-Schattenkabinett. Der Außenminister im Schattenkabinett Hilary Benn, der Corbyn direkt kritisiert hatte, wurde von Corbyn daraufhin entlassen. Benn sprach Corbyn in einem Interview der BBC die notwendigen Führungsqualitäten ab, die zum gegenwärtigen Zeitpunkt besonders nötig seien, da es möglicherweise bald Neuwahlen geben werde. Mit Corbyn an der Spitze könne Labour keine Wahl gewinnen.[14] In einer Vertrauensabstimmung am 28. Juni 2016 stimmten 172 der Labour-Unterhausabgeordneten gegen Corbyn und 40 für ihn. Corbyn ließ daraufhin erklären, dass dieses Votum „bedeutungslos“ sei. Außerhalb des Parlaments fanden mehrere Kundgebungen der Momentum-Gruppierung, die Corbyns damalige Wahl zum Parteivorsitzenden maßgeblich unterstützt hatte, zu dessen Unterstützung statt.[15] Während der Führungskrise nach dem Referendum erlebte Labour einen Masseneintritt von etwa 100.000 neuen Mitgliedern, so dass die Zahl der Labour-Parteimitglieder auf etwa 500.000 anstieg. Von den neuen Mitgliedern wurde angenommen, dass die meisten Jeremy Corbyn unterstützen wollten.[16]

Ergebnis der Urwahl des Labour-Vorsitzenden vom 22. August bis 21. September 2016[17][18]
Jeremy Corbyn Owen Smith
Parteimitglieder 168.216 116.960
Registrierte
Unterstützer
84.918 36.599
Verbundene
Unterstützer
60.075 39.670
Stimmen gesamt 313.209 193.229
Stimmen Prozent 61,8 % 38,2 %

Am 11. Juli 2016 erklärte Angela Eagle – ehemals Mitglied von Corbyns Schattenkabinetts – ihre Kandidatur für den Labour-Parteivorsitz.[19] Am 13. Juli folgte Owen Smith, auch ein ehemaliges Mitglied des Schattenkabinetts, als weiterer Kandidat.[20] Nachdem Eagle nicht genügend Unterstützer in der Labour-Unterhausfraktion fand, beendete sie am 19. Juli 2016 ihre Kandidatur und erklärte ihre Unterstützung für Smith.[21] Zur Wahl standen damit nur noch Corbyn und Smith.

Vom 22. August bis 21. September 2016 wurde der neue Labour-Vorsitzende in einer Urwahl durch die Labour-Mitglieder und registrierte Labour-Unterstützer gewählt. Corbyn versuchte sich auf dem Posten des Parteichefs zu behaupten und versprach staatliche Investitionen in Höhe von 500 Milliarden Pfund.[22] Am 24. September 2016 wurde auf einer Sonderkonferenz in Liverpool das Ergebnis bekanntgegeben. Corbyn gewann die Wahl mit 61,8 % der Stimmen.[17]

Politische Positionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jeremy Corbyn bei der No More War-Kundgebung auf dem Parliament Square (2014)

Corbyn, der sich selbst als demokratischen Sozialisten bezeichnet, gilt als „ein klassischer Linker der Achtzigerjahre“[23] und steht der britischen Monarchie, New Labour sowie der Austeritätspolitik Camerons ablehnend gegenüber. Er befürwortet einen NATO-Austritt Großbritanniens, eine pazifistische Außenpolitik, eine Verstaatlichung Öffentlicher Versorgungsunternehmen sowie die Abschaffung der Studiengebühren.

In Bezug auf die britische Monarchie äußerte Corbyn 2015, er sei im Herzen Befürworter einer Republik, wisse aber, dass die Popularität der Königsfamilie eine Änderung der Staatsform unwahrscheinlich mache. Das Thema Republik habe für ihn keine Priorität, da er vor allem sozialpolitisch tätig sein wolle.[24]

Corbyn ist als Gegner der britischen Nuklearrüstung, darunter insbesondere der Trident-bestückten Vanguard-Atom-U-Boote bekannt. Im Juli 2016 stimmte er im Unterhaus im Gegensatz zur Mehrheit der Labour-Unterhausfraktion gegen die anstehende Erneuerung der U-Boote.[25] Für Kontroversen sorgte auch seine Aussage, dass er als Premierminister niemals den Befehl zum Einsatz von Nuklearwaffen geben würde. Kritiker warfen ihm vor, damit werde das ganze Konzept der nuklearen Abschreckung konterkariert.[26] Ein britischer General drohte in einem Interview mit der Sunday Times[27] mit einer Meuterei der Armee für den Fall, dass Corbyn seine Abrüstungspläne als Premierminister verwirklichen sollte. Wörtlich sagte er: „...der Generalstab würde einem Premierminister nicht erlauben, die Sicherheit des Landes aufs Spiel zu setzen...“ und drohte mit Rücktritten „auf allen Ebenen“.[28]

Corbyn protestierte in der Vergangenheit gegen eine Öffentlich-private Partnerschaft bei Infrastrukturprojekten, befürwortete höhere Einkommenssteuern für die „Reichsten in der Gesellschaft“ und trat für höhere Gewerbesteuern ein. Ehemalige Staatsbetriebe sollen wieder verstaatlicht werden, insbesondere im Energie- und Transportbereich.[29] Zitierte Analysten in den Zeitschriften The Guardian, Financial Times und andere kalkulierten im Jahr 2015 die Kosten der Nationalisierungen von den sechs großen Energieunternehmen inklusive der National Grid auf mindestens 124 Milliarden Pfund (169 Milliarden Euro). Die finanziellen Mittel dafür sollen einerseits durch die höheren Steuern, andererseits durch größere Bemühungen in der Steuereintreibung aufgebracht werden. Um in Sozialwohnungen und öffentliche Verkehrsmittel investieren zu können, soll eine „National Investment Bank“ gegründet werden, die Staatsanleihen der Bank of England kauft. Auch tritt er dafür ein, die Forderung nach einer „Verstaatlichung der Produktionsmittel“ wieder in die Statuten der Labour Party aufzunehmen.[30][31][32][33][34]

In der Vergangenheit war Corbyn einer der schärfsten Kritiker des New-Labour-Projekts von Tony Blair, Gordon Brown und Peter Mandelson und lehnte sowohl deren Wirtschaftspolitik als auch deren außenpolitische Ausrichtung ab. Als Vorsitzender der Stop the War Coalition trat er auf Demonstrationen gegen den Irak-Krieg auf und unterstützte frühzeitig die Forderung nach einer Untersuchungskommission über die Gründe des Kriegsbeginns. Nachdem Umfrage-Ergebnisse eine Wahl Jeremy Corbyns zum Parteivorsitzenden im Sommer 2015 möglich erscheinen ließen, wurde er von Tony Blair publizistisch massiv angegriffen: Unter Führung Corbyns drohe der Labour Party bei der nächsten Wahl die „Auslöschung“; Corbyns Politik sei in einer „Parallelwelt wie bei Alice im Wunderland“ angesiedelt, so Blair.[35]

Im Jahr 2015 warf der Guardian Corbyn seine guten Kontakte zu islamistischen Antisemiten vor. Corbyn hatte sich 2009 seiner freundschaftlichen Beziehungen zu Hamas und Hisbollah, die er auch ins britische Parlament einlud, gerühmt. Nach wie vor hält er es für geboten, beide Organisationen, die er mit rechten israelischen Parteien vergleicht, in den Friedensprozess im Nahen Osten einzubinden.[36]

Die Tageszeitung The Times schrieb, dass Corbyn Verbindungen zu einem Pro-PKK Lobby-Netzwerk habe. Außerdem sei er Schutzherr der Organisation "Peace in Kurdistan". Diese gilt als der PKK nahestehend. [37]

Der Journalist Glenn Greenwald verglich die Ablehnung Jeremy Corbyns durch britische Politiker und Medien mit der Reaktion auf Bernie Sanders in den USA[38].

Privates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Corbyn ist zum dritten Mal verheiratet. Im Jahre 1974 heiratete er Jane Chapman, eine ehemalige Stadträtin und Universitätsprofessorin in Medienwissenschaft.[39] Die Ehe wurde 1979 geschieden. 1987 heiratete er in zweiter Ehe Claudia Bracchitta, eine chilenische Exilantin, aus dieser Ehe gingen drei Söhne hervor. Die Ehe wurde 1999 geschieden; ein öffentlich bekannt gemachter Grund dafür war, dass sich die Eheleute nicht über den weiterführenden Schulbesuch ihres Sohnes einigen konnten. Corbyn wollte seinen Sohn auf eine Gesamtschule in ihrem Stadtteil schicken, seine Frau bestand auf einer anderen Schule, da die Islingtoner Schule die vorgegebenen Bildungsziele des Bildungsministeriums damals verfehlte.[40]

2013 schloss Corbyn seine dritte Ehe mit der Mexikanerin Laura Álvarez.[41]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Simon Hattenstone: Jeremy Corbyn: ‘I don’t do personal’. Interview in: The Guardian, 17. Juni 2015, abgerufen am 13. September 2015.
  2. How underachieving Jeremy Corbyn surprised everyone, The Telegraph, Artikel vom 12. September 2015
  3. Homepage des VSO
  4. 1993 verschmolz diese Gewerkschaft mit NALGO – The National and Local Government Officers Association – und COHSE – The Confederation of Health Service Employees – zur UNISON
  5. Jeremy Corbyn MP. Westminster Parliamentary Record, abgerufen am 13. September 2015.
  6. Jeremy Corbyn: About me, abgerufen am 13. September 2015.
    Westminster Parliamentary Record: Jeremy Corbyn MP
    Jeremy Corbyn MP Islington North, Labour. BBC – Democracy live, abgerufen am 13. September 2015.
    Who is Jeremy Corbyn? Labour leadership contender guide. BBC, 30. Juli 2015.
    Who is Jeremy Corbyn? Everything you need to know about Labour’s most left-wing leadership hopeful. Mirror, 3. Juni 2015.
  7. Results of the Labour Leadership elections. Labour Party, 15. September 2015, abgerufen am 22. Juli 2016 (englisch).
  8. Tony Blair: Gastartikel für theguardian.com 13. August 2015: Even if you hate me, please don’t take Labour over the cliff edge
  9. Der Spiegel 35/2015 / Christoph Scheuermann: Die Revolution des Erdkundelehrers
  10. Britische Opposition: Jeremy Corbyn ist neuer Labour-Chef. In: Spiegel Online. 12. September 2015, abgerufen am 12. September 2015.
  11. Oliver Wright: Jeremy Corbyn sworn in to Queen’s Privy Council at Buckingham Palace. In: The Independent, 11. November 2015, abgerufen am 12. November 2015.
  12. Revealed: how Jeremy Corbyn has reshaped the Labour party. The Guardian, abgerufen am 11. Juli 2016 (englisch).
  13. Charlie Brinkhurst-Cuff, Oliver Milne, Jonathan Bucks, Garry Blight: The Corbyn effect: who – and where – are the thousands of new Labour members? The Guardian, abgerufen am 11. Juli 2016 (englisch).
  14. Who’s staying and who’s going in the shadow cabinet? BBC News, 27. Juni 2016, abgerufen am 27. Juni 2016 (englisch).
  15. Labour MPs pass no-confidence motion in Jeremy Corbyn. BBC News, 28. Juni 2016, abgerufen am 28. Juni 2016 (englisch).
  16. Labour gets 100,000 new members as leadership crisis deepens. The Independent, 6. Juli 2016, abgerufen am 28. Juni 2016 (englisch).
  17. a b Labour leadership: Jeremy Corbyn defeats Owen Smith. BBC News, 24. September 2016, abgerufen am 24. September 2016 (englisch).
  18. Labour Leadership Election 2016. Labour Party, 24. September 2016, abgerufen am 24. September 2016 (englisch).
  19. Machtkampf bei Labour: Abgeordnete Eagle fordert Parteichef Corbyn heraus. Spiegel Online, 11. Juli 2016, abgerufen am 12. Juli 2016.
  20. Labour leadership: Owen Smith to enter contest. BBC News, 13. Juli 2016, abgerufen am 20. Juli 2016 (englisch).
  21. Angela Eagle drops out of Labour leader race. BBC News, 19. Juli 2016, abgerufen am 20. Juli 2016 (englisch).
  22. Sascha Zastiral: Der Kollaps bleibt vorerst aus. Zeit Online, 16. August 2016, abgerufen am 24. August 2016.
  23. Kritik am britischen Labour-Star Jeremy Corbyn: Zu links, zu verbohrt, zu verdammt erfolgreich. In: Spiegel Online. 30. August 2015, abgerufen am 11. September 2015.
  24. Michael Wilkinson: What does Jeremy Corbyn stand for? In: telegraph.co.uk. 7. September 2015, abgerufen am 11. September 2015 (englisch).
  25. Jeremy Corbyn: Jeremy Corbyn vows to vote against Trident renewal as Labour divisions deepen. The Guardian, 17. Juli 2016, abgerufen am 24. Juli 2016 (englisch).
  26. Patrick Wintour: Jeremy Corbyn: I would never use nuclear weapons if I were PM. The Guardian, 30. September 2015, abgerufen am 24. Juli 2016 (englisch).
  27. Interview mit der Sunday Times (kostenpflichtig)
  28. British Army 'could stage mutiny under Corbyn', says senior serving general, Caroline Mortimer, The Independent, 20. September 2015
  29. Rowena Mason: Jeremy Corbyn to announce rail nationalisation plan. In: theguardian.com. 20. September 2015, abgerufen am 24. August 2016 (englisch).
  30. Sebastian Borger: Der Alptraum der Neoliberalen. Frankfurter Rundschau, 13. August 2015.
  31. Jill Treanor: Jeremy Corbyn’s bill for nationalising energy sector costed by City at £185bn. In: The Guardian. 7. August 2015, abgerufen am 17. September 2015.
  32. Jeremy Corbyn: Labour must clean up the mess it made with PFI, and save the health service. In: The Guardian. 26. August 2015, abgerufen am 17. September 2015.
  33. Gabriel Rath: Jeremy Corbyn: Ein Hauch von britischer Revolutionsromantik. In: Die Presse. 5. September 2015, abgerufen am 17. September 2015.
  34. Shruti Tripathi Chopra: Corbynomics - what on earth is Jeremy Corbyn's economic policy? In: londonlovesbusiness.com. 3. August 2015, abgerufen am 17. September 2015.
  35. Rowena Mason: If Jeremy Corbyn wins leadership Labour faces ‘annihilation’, says Tony Blair. The Guardian, 13. August 2015, abgerufen am 13. September 2015.
    Tony Blair: Jeremy Corbyn’s politics are fantasy – just like Alice in Wonderland. In: The Guardian, 29. August 2015, abgerufen am 13. September 2015.
  36. Lukas Egger: Kein Herz für Israel. In: jungle-world.com. 20. August 2015, abgerufen am 11. September 2015.
  37. Corbyn linked to lobbyists behind Istanbul bombers. (thetimes.co.uk [abgerufen am 19. Dezember 2016]).
  38. The Seven Stages of Establishment Backlash: Corbyn/Sanders Edition, Glenn Greenwald, The Intercept, 21. Januar 2016
  39. Homepage von Jane Chapman
  40. Andy McSmith: How a point of principle tore our lives apart. In: The Guardian, 16. Mai 1999, abgerufen am 13. September 2015.
  41. Rosa Prince: Jeremy Corbyn: full story of the lefty candidate the Tories would love to see elected as Labour leader. In: The Daily Telegraph, 22. Juli 2015, abgerufen am 13. September 2015.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Jeremy Corbyn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien