Jeremy JP Fekete

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Jeremy JP Fekete, 2012

Jeremy József Pierre Fekete (* 15. August 1960 in Oberentfelden) ist ein aus der Schweiz stammender Dokumentarfilmer, Autor & Regisseur.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jeremy J.P. Fekete studierte von 1979 bis 1981 am Istituto per l'arte e il restauro, Palazzo Spinelli [1] in Florenz (Italien) Kunstgeschichte und Restaurator für Gemälde auf Leinwand und Holz. 1984–1986 Erweiterung des Kunststudium mit moderner Bildhauerei und Malerei an der Hochschule für Gestaltung und Kunst Luzern (Hochschule Luzern) (Schweiz) und 1987–1989 an der Hochschule für Gestaltung und Kunst als Schüler von Bildhauer Johannes Burla in Basel (Schweiz). Mitbegründer von „PROTOPLAST“[2], einer Schweizer Kunstfirma, gegründet 1990 mit den schweizerischen Künstlern Heinrich Lüber und Philippe Cuny aufgrund der damals herrschenden Sinnkrise in der Warenwelt. PROTOPLAST bezog sich auf die Herstellung und Inszenierung imaginärer Produkte als neue Definition der WA(H)RE KUNST. 1984–1996 Teilnahme an zahlreichen Gruppen- und Einzelausstellungen, u.a. Art Basel, Kunstmuseum Luzern, Aargauer Kunsthaus und Kunsthalle Basel.

Seit 1994 arbeitet Jeremy J.P. Fekete als freier Autor und Regisseur. Es entstanden u.a. Musik- und Werbevideos für die Musiksender VIVA und MTV, zahlreiche Beiträge für das Kulturmagazin Polylux mit Tita von Hardenberg, Kunst & Kulturdokumentationen für ARTE, Unterhaltungssendungen, Dokumentationen, Features und Biografien für die ARD und das ZDF. Für die von ihm mitentwickelte ZDF-Reihe „IDOLE“ erstellte er ein ungewöhnliches Porträt über die Schauspielerin Romy Schneider- nicht die Schlagzeilen standen im Fokus sondern die Freundschaft zwischen zwei Frauen. Für das Sendejahr 2013 Idee, Entwicklung, Konzeption und Umsetzung der Reihe „Schlösserwelten Europas / L'Europe en châteaux / Castles and Palaces of Europe“ für den Prime-time-Sendeplatz „Arte Entdeckung“.

Einige seiner Produktionen sind seit 2005 regelmäßig nominiert und auf internationalen Festivals, Ausstellungen und in Museen vertreten. Wie z. B. mit „Bauen auf Vergangenheit - Ieoh Ming Pei und das Königliche Zeughaus“ aus der von ihm mitentwickelte ARTE-Reihe „Bauen auf Vergangenheit-la Renaissence des Pierres“. 2009 gewann er mit der ARTE/RBB Produktion „Im Bann des Augenblicks - Der Fotograf Robert Lebeck“ die Bronzene Worldmedal vom New York Festival 2009 [3] in der Sparte „Documentaries“. Die ARTE/RB Doku „Das Spiel mit der Erinnerung - die Bilderwelt des Thomas Demand“ wurde für den 21. Deutschen Kamerapreis 2011 in der Kategorie Dokumentation nominiert.[4] „Finalist Certificate“ Winner der ARTE/RB Produktion „ICH - UDO …starring Udo Kier, a westernroad-movie“, bei den NewYorkFestival Awards 2013, USA [5] in der Kategorie „Documentaries“. 2014 Winner des international Television & Film Awards beim New York Festivals, USA. Mit seinem 5. Teil „Estremadura/Portugal“ aus der Reihe „Schlösserwelten Europas“ wurde Jeremy JP Fekete mit der "Silver World Medal", stellvertretend für die gesamte Reihe in der Kategorie: Documentaries - Cultural Issues, ausgezeichnet. 2016 erhielt er für die ARTE Entdeckungsreihe "Europas legendäre Strassen - auf den Spuren der Römer" bei den New York Festivals International Television & Film Awards die "Bronze World Medal" und beim 49th Worldfest Houston International Film Festival den "Platinum Remi Award".

Als Jurymitglied war er u.a. bei den New York Festivals Television & Film Awards 2015, USA und bei den Cannes Corporate Media & TV Awards 2015 und 2016 in Frankreich tätig.

Filmographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ARTE, ARD, ZDF (Auswahl):

  • 1995 “A Tribute to Blade Runner” Cosmic Baby - Musikvideo
  • 1998 “Kreuzfahrt Berlin” Geschichten zwischen Spree und Landwehrkanal - dreiteilige Reihe
  1. "Von Schloss Charlottenburg bis Hotel Adlon "
  2. "Von der Friedrichstrasse bis zur Oberbaumbrücke "
  3. "Von Kreuzberg bis Tiergarten"
  • 1998 "Golfrausch - Golfmania"
  • 1998 "Afrika ist anderswo"
  • 1999 “Eine Stadt zeigt Flagge” Theater der Welt in Berlin
  • 2000 “Unmöglich möglich” Utopien Gestern und Heute - Research and editorial assistance
  • 2001 “Das ist Berlin – wie es leibt und lebt”
  • 2001 “Kreuzfahrt Berlin” eine Schiffsreise durch die Hauptstadt
  • 2001 “Der Preusse an sich”
  • 2002 “Mythos Marilyn” Männertraum aus Übersee
  • 2002 “Meine Freundin Romy” Christiane Höllger über Romy Schneider
  • 2002 „Carl Raddatz
  • 2002 "Mathematik im Alltag"
  • 2003 “Les Misérables – Ein Musical für Berlin” - Das Theater des Westens im neuen Rhythmus
  • 2003 “John F. Kennedy in Berlin” - 21. Mai 1963 - vierteilige Reihe
  1. " Flughafen Tegel "
  2. "Brandenburger Tor "
  3. "Rathaus Schöneberg "
  4. "US-Hauptquartier Berlin, Clayallee "
  • 2003 „Berliner, Filmstar, Weltenbummler“ - Hardy Krüger
  • 2003 „Ein Gesicht mit Charakter“ - Hellmut Lange
  • 2004 „Idole – Romy Schneider[6]
  • 2005 “Bauen auf Vergangenheit” Ieoh Ming Pei und das Königliche Zeughaus[7]
  • 2005 “Die Potsdamer Schlösser - Hinter den Kulissen von Sanssouci"”
  • 2005 “Bahnhof Zoo – Tor zum Westen”
  • 2006 “Wenn Falten trendy sind - Senioren in der Werbung”
  • 2007 “Das Leben als Abenteuer - Armin Mueller-Stahl
  • 2007 "Im Bann des Augenblicks" - Der Fotograf Robert Lebeck"[8]
  • 2009 "Geschichten aus Pankow"
  • 2011 "Das Spiel mit der Erinnerung - Die Bilderwelt des Thomas Demand"[9]
  • 2012 "ICH - UDO" starring Udo Kier - a Western-Road-Movie
  • 2011–2012 "Schlösserwelten Europas" "L'Europe en châteaux" Castles and Palaces of Europe", 5'teilige Reihe (mit Gero von Boehm)
  1. "Entlang der Loire, Frankreich" Gero von Boehm
  2. "Baden-Württemberg, Deutschland" Jeremy J.P. Fekete
  3. "Im Süden Englands" Gero von Boehm
  4. "Piemont, Italien" Jeremy J.P. Fekete
  5. "Estremadura, Portugal" Jeremy J.P. Fekete
  • 2013–2014 "Europas legendäre Strassen - auf den Spuren der Römer / Les routes mythiques de l'Europe - sur les traces des romaines / Backroads Europe - on roman routes (Arbeitstitel"Europas Routen"), fünfteilige Reihe (produziert von Denis Poncet)
  1. "Via Publicae" / Portugal
  2. "Via Cassia" / Italien
  3. "Via Aquitania / Frankreich
  4. "Via Julia" / Deutschland
  5. "Via Romana" / Schweiz
  1. "Berlin"
  2. "Kopenhagen"
  3. "Bad Gastein"
  4. "Paris"
  5. "Luxemburg"
  6. "Wien"
  7. "Wien"
  8. "Mailand"
  9. "Matúškovo"
  10. "Berlin"
  • 2015-2016 "Tankstellen des Glücks- der Dokumentarfilm", mit Friedrich Liechtenstein
  • 2016-2017 "Last Exit Palm Springs - Liberace, The King of Bling"
  • 2016–2017 "Herzen der Metropolen - Europas Bahnhofskathedralen / Les cœurs des métropoles - les gares de l'époque / Metropolis hearts - Cathedrals of steam, fünfteilige Reihe
  1. "Milano Centrale" / Milano
  2. "Budapest Nyugati pályaudvar" / Budapest
  3. "Bahnhof St. Pancras" / London
  4. "Antwerpen Centraal" / Antwerpen
  5. "Gare de Lyon" / Paris

Auszeichnungen und Nominierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2016 Winner "Platinum Remi Award", 49th Worldfest Houston International Film Awards, USA, 2016,[3]
  • 2016 Winner "Bronze World Medal", NewYorkFestivals, USA, 2016,[4]
  • 2015 Winner "BEST INTERNATIONAL DOCUMENTARY AWARD" ”VIII ART&TUR – International Tourism Film, Portugal 2015, [5]
  • 2015 Winner "1. Prize Cultural Tourism" ”VIII ART&TUR – International Tourism Film, Portugal 2015, [6]
  • 2014 Winner "Silver World Medal", NewYorkFestivals, USA, 2014,newyorkfestivals.com
  • 2013 Winner "Finalist Certificate", NewYorkFestivals, USA, 2013, [5]
  • 2011 Nominierung, Finalist 21. Deutscher Kamerapreis, D, 2011, [4]
  • 2009 Winner "Bronze World Medal", NewYorkFestivals, USA, 2009, [3][10]
  • 2009 Nominierung, Finalist Rose d’Or, Luzern, CH, 2009, [11]
  • 2008 Nominierung, Finalist Art Film Festival Asolo, IT, 2008, [12]
  • 2008 Nominierung, Finalist Milano Doc Festival, IT, 2008, [13]
  • 2006 Nominierung, Finalist Milano Doc Festival, IT, 2006, [14]
  • 1995 Nominierung, Finalist Art Directors Club, ADC-Deutschland, Kategorie Werbefilm, 1995, [15]

Aufführungen und Ausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Homepage. Istituto per l'arte e il restauro, abgerufen am 4. Mai 2013 (italienisch).
  2. Homepage. protoplast, abgerufen am 15. Februar 2015 (deutsch).
  3. a b 2009 Bronze World Medal. newyorkfestivals.com, 2009, abgerufen am 4. Mai 2013 (englisch).
  4. a b Nominierungen-2011. Deutscher Kamerapreis, 2011, abgerufen am 4. Mai 2013 (PDF; 281 kB).
  5. a b Piece #1 - ME - UDO / starring Udo Kier / a Western Road Movie. newyorkfestivals.com, 2013, abgerufen am 4. Mai 2013 (englisch).
  6. Tobias Köberlein: Idole: Romy Schneider Der Star hinter den Schlagzeilen. Viva, 2004, abgerufen am 3. Mai 2013.
  7. Clemens Niedenthal: Eliten bauen. taz, 1. Juli 2006, abgerufen am 3. Mai 2013.
  8. Der “Menschensammler”. focusiert.com, 24. März 2008, abgerufen am 3. Mai 2013.
  9. NÜCHTERNE TÄUSCHUNG. Arte, 23. Mai 2011, abgerufen am 3. Mai 2013.
  10. Internationale Erfolge für den rbb. RBB, 23. Januar 2009, abgerufen am 14. März 2016.
  11. Homepage. EBU/EUROVISION, 2009, abgerufen am 4. Mai 2013 (englisch).
  12. Homepage. AsoloInternationalArtFestival, abgerufen am 4. Mai 2013 (italienisch).
  13. Catalogo Sole e luna Doc Fest 2008. docfest.it, 2008, abgerufen am 4. Mai 2013 (PDF; 7,9 MB, italienisch).
  14. Sinossi 2006. docfest.it, 2006, abgerufen am 4. Mai 2013 (italienisch).
  15. Homepage. ADC Deutschland e.V., abgerufen am 4. Mai 2013.
  16. [1]
  17. HAPPY BIRTHDAY, UDO! Filmreihe zum 70. Geburtstag von Udo Kier. Filmhauskino Köln, archiviert vom Original am 19. Februar 2015, abgerufen am 14. März 2016.
  18. [2]
  19. Erholungshaus Leverkusen. Bayer AG, abgerufen am 4. Mai 2013.
  20. Focke Museum. Bremer Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, abgerufen am 4. Mai 2013.
  21. Museum - Martin Gropius-Bau. Museumsportal Berlin, abgerufen am 4. Mai 2013.
  22. Bilbao. The Solomon R. Guggenheim Foundation, abgerufen am 4. Mai 2013.
  23. Quincena de cine. artfutura.org, abgerufen am 3. Mai 2013 (PDF; 268 kB, spanisch).
  24. Deutsches Historisches Museum. Stiftung Deutsches Historisches Museum, abgerufen am 4. Mai 2013.