Jerome Robbins

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Jerome Robbins (1941), aufgenommen von
Carl van Vechten

Jerome Robbins (* 11. Oktober 1918 in New York City als Jerome Wilson Rabinowitz; † 29. Juli 1998) war ein US-amerikanischer Choreograf.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jerome Robbins stammte aus einem jüdischen New Yorker Elternhaus. Er studierte an der New York University, unterbrach aber sein Studium nach einem Jahr. Dann studierte er Ballett bei Ella Daganova, Eugene Loring und Antony Tudor. Seit 1939 trat er als Tänzer auf. Im Jahr 1944 choreografierte er Fancy Free, sein erstes Ballett, sowie das Musical On the Town, im nächsten Jahr Billion Dollar Baby. Für die Choreografie des Musicals High Button Shoes (1947) erhielt er den Tony Award. Für die Regie des Musicals Anatevka (1964) erhielt er erneut den Tony Award. Insgesamt wurde er mit diesem Preis fünfmal ausgezeichnet. Zudem war er der Choreograf des Musicals West Side Story. 1971 erarbeitete Robbins eine Choreographie zu den Goldberg-Variationen von Johann Sebastian Bach.

Robbins erhielt gemeinsam mit Robert Wise die Filmpreise Academy Award und Directors Guild of America Award für die Regie des Films West Side Story. 1988 wurde ihm die National Medal of Arts verliehen. Die American Academy of Arts and Sciences nahm ihn 1993 als Mitglied auf.

Er starb nach einem Herzinfarkt in New York City.[1] Seine Asche wurde über dem Atlantischen Ozean verstreut.

Weiterführende Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. New York Times: Jerome Robbins, 79, Is Dead; Giant of Ballet and Broadway