Jerry Zucker

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Jerry Zucker (* 11. März 1950 in Milwaukee, Wisconsin[1]) ist US-amerikanischer Drehbuchautor, Regisseur und Produzent und Bruder von David Zucker. Gemeinsam mit seinem Bruder und Jim Abrahams gründete er das Filmemacher-Trio ZAZ.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jerry Zucker beginnt seine Karriere Ende der 1960er Jahre gemeinsam mit seinem älteren Bruder David und ihrem gemeinsamen Freund Jim Abrahams. Zusammen gründen sie Kentucky Fried Theatre, mit dem sie das Programm Vegetables auf die Bühne bringen, das aus einer Reihe von satirischen Sketchen, schlichtem Blödsinn und Attacken auf den American Way of Life besteht. Nach unerwartetem Erfolg – die Show ist monatelang ausverkauft – zieht die Truppe 1969 nach Los Angeles, wo sie ihren Siegeszug fortsetzt. 1977 kommt es zur ersten Arbeit in Hollywood, als die Zucker-Brüder und Abrahams das Drehbuch für den Film Kentucky Fried Movie (Regie: John Landis) schreiben.

Der gemeinsame Weg der drei setzt sich mit ähnlich verrückten Filmen fort, deren typisches Merkmal die Parodie ganzer Filmgenres ist. Dabei engagieren sie für ihre Filme genau die Schauspieler, die zuvor in den ernstgemeinten filmischen Vorbildern spielten, und lassen diese sich selbst auf den Arm nehmen.

Zu ihren bekanntesten Filmen aus dieser Zeit zählen Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug (1980), Top Secret! (1984) und Die unglaubliche Entführung der verrückten Mrs. Stone (1986). Seit Anfang der 1990er Jahre konzentriert sich Jerry Zucker, wie auch sein Bruder David sowie Jim Abrahams, auf seine Solokarriere als Regisseur und Produzent. Zu dieser Zeit entstand die erfolgreiche Komödien-Trilogie Die nackte Kanone, die das Brüderpaar gemeinsam produzierte.

Nach Die nackte Kanone 33⅓ begann Zucker seine Solokarriere, zunächst als Produzent und Regisseur von Der erste Ritter, einem Abenteuerfilm um König Arthur und die Tafelrunde mit Sean Connery in der Hauptrolle. Seine letzte Regiearbeit war Rat Race im Jahr 2001.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Jerry Zucker im Munzinger-Archiv (Artikelanfang frei abrufbar)