Jeumont

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Jeumont
Wappen von Jeumont
Jeumont (Frankreich)
Jeumont
Region Hauts-de-France
Département Nord
Arrondissement Avesnes-sur-Helpe
Kanton Maubeuge
Gemeindeverband Maubeuge Val de Sambre
Koordinaten 50° 18′ N, 4° 6′ OKoordinaten: 50° 18′ N, 4° 6′ O
Höhe 122–201 m
Fläche 10,21 km2
Einwohner 10.093 (1. Januar 2015)
Bevölkerungsdichte 989 Einw./km2
Postleitzahl 59460
INSEE-Code
Website http://www.mairie-jeumont.fr/

Innenstadt

Jeumont ist eine französische Stadt mit 10.093 Einwohnern (Stand 1. Januar 2015) im Département Nord in der Region Hauts-de-France. Die Einwohner werden Jeumontois genannt.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jeumont liegt 9 Kilometer nordöstlich von Maubeuge direkt an der Grenze zu Belgien nur 0,6 Kilometer entfernt von Erquelinnes.[1] Die Sambre verläuft kanalisiert durch die Stadt. Die D649 und D336 durchqueren das Stadtgebiet.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In gallo-römischer Zeit lag Jeumont an der Römerstraße von Bavay (Bagacum Nerviorum) nach Trier (Augusta Treverorum). Der Name der Stadt ist abgeleitet von Iovis mons, „Jupiterberg“.

Im 13. Jahrhundert war der Ort Lehen der Seigneurs von Barbençon (heute Teil von Beaumont), die eine Burg erbauten, von der nur Ruinen erhalten sind.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jeumont gehört zum Gemeindeverband Agglomération Maubeuge Val de Sambre. Seit 1973 besteht eine Städtepartnerschaft mit Krettnich und Lockweiler, zwei Stadtteilen von Wadern im Saarland.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ruinen einer mittelalterlichen Burg in der rue du Château (Burgstraße) sind seit 1997 in das Zusatzverzeichnis der Monuments historiques (historische Denkmale) eingetragen.[2]

Die Kirche Saint-Martin wurde im 18. Jahrhundert anstelle einer älteren Kirche erbaut. In der Kirche befinden sich mehrere Objekte, die als Monument historique klassifiziert sind, darunter die Grabplatte eines Pfarrers, der 1494 verstarb, die Grabplatte eines Seigneurs und seiner Frau aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts und die Grabplatte von Jean de Kessel, Vogt von Jeumont, der 1700 verstarb und seiner Frau Anne de La Biche.[3]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Jeumont werden elektrische Maschinen, Motoren und Kabel hergestellt und Marmor bearbeitet.[4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Jeumont auf annuaire-mairie.fr (französisch) Abgerufen am 29. Oktober 2009
  2. Jeumont in der Base Mérimée des Ministère de la culture (französisch) Abgerufen am 29. Oktober 2009
  3. Jeumont in der Base Palissy (französisch) Abgerufen am 29. Oktober 2009
  4. Historique auf mairie-jeumont.fr (französisch).