Jewish Restitution Successor Organization

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Die Jewish Restitution Successor Organization Inc. (JRSO, auch IRSO; deutsch: Jüdische Restitutionsnachfolger-Organisation) mit Sitz in New York wurde 1948 von verschiedenen amerikanischen und internationalen jüdischen Organisationen gegründet.

Ihr Ziel war es, in Restitutionsverfahren in der amerikanischen Besatzungszone sowie im amerikanischen Sektor in Berlin die Restitution des erbenlosen Vermögens von Privatpersonen sowie des Vermögens von Institutionen und Organisationen zu betreiben, welche als „jüdisch“ rassisch verfolgt und enteignet worden und später ermordet bzw. aufgelöst worden waren. Das auf diesem Wege erworbene Vermögen verteilte die JRSO an jüdische Institutionen und Organisationen vor allem in den USA und in Israel.

Die parallelen Organisationen in der britischen und französischen Zone Deutschlands und in den entsprechenden Zonen Berlins waren die Jewish Trust Corporation Ltd. (JTC) bzw. die Jewish Trust Corporation Branche Française (JTC BF).

Später wurden die Aufgaben der JRSO (und der JTC und JTC BF) von der Jewish Claims Conference übernommen.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Constantin Goschler/Jürgen Lillteicher (Hrsg.): „Arisierung“ und Restitution. Die Rückerstattung jüdischen Eigentums in Deutschland und Österreich nach 1945 und 1989. 1. Auflage. Wallstein, Göttingen 2002, ISBN 3-89244-495-1.
  • Sebastian Panwitz: Die Gesellschaft der Freunde 1792-1935. Berliner Juden zwischen Aufklärung und Hochfinanz. 1. Auflage. Olms, Hildesheim/New York/Zürich 2007, ISBN 978-3-487-13346-1 (Haskala, 34).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]