Ji-In Cho

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Ji-In Cho (* 30. Dezember 1976 in Leverkusen[1]) ist eine deutsche Musikerin koreanischer Abstammung. Bekannt wurde sie als Sängerin der Metal-Band Krypteria sowie der Pop-Band Become One, die das Ergebnis der Casting-Show Fame Academy war.

Ji-In Cho beim Rockharz Open Air 2016
Ji-In Cho beim M’era Luna Festival 2007

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit sechs Jahren begann Ji-In Cho mit Klavierunterricht. Später studierte sie evangelische Theologie an der Universität zu Köln und bestand das Staatsexamen. Daran schloss sich ein Studium der Musik an der Hochschule für Musik Köln in den Fachrichtungen Klavier und Gesang an.[2][3] Von 1999 bis 2003 war sie Mitglied der Cover-Band Jokebox.[4]

Im Jahr 2000 nahm sie ohne Erfolg an der ersten Staffel der Casting-Show Popstars teil. 2003 nahm sie an der Casting-Show Fame Academy teil. Für diese Show nahm sie das Alanis-Morissette-Cover Ironic auf. Mit fünf weiteren Gewinnern war sie infolgedessen Mitglied der Gruppe Become One. Nach zwei Singles und einem Album trennte sich die Band am 25. Juli 2004.

Bereits 2003 lernte Ji-In Cho den Gitarristen Christoph Siemons und den Schlagzeuger Michael „S.C.“ Kuschnerus vom Musical-Projekt Krypteria kennen, die zu dem Zeitpunkt für Fame Academy die Instrumental-Playbacks zur Show produzierten. Anfang 2005 gründeten sie zusammen mit den Bassisten Frank Stumvoll die Rock-Band Krypteria.

2010 wurde Ji-In Cho von der koreanischen Newsweek zu den 50 bedeutendsten Koreanern im Ausland gezählt.[5]

Im August 2012 legte Krypteria aufgrund der Schwangerschaft von Ji-In Cho eine Pause ein, die weiterhin anhält.

2016 gründete Ji-In Cho zusammen mit ihren Bandkollegen von Krypteria, dem Bassisten Frank Stumvoll, dem Schlagzeuger S.C. Kuschnerus und dem Gitarristen Olli Singer die Band And Then She Came, die am 24. Juni 2016 ihr gleichnamiges erstes Album veröffentlicht hat. Die Band beschreibt ihre Musik als „Modern Rock“.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Singles[6][7]
Ironic
  DE 31 13.10.2003 (6 Wo.)
  AT 31 19.10.2003 (5 Wo.)
Don’t Need Your Alibis
  DE 16 15.12.2003 (9 Wo.)
  AT 33 14.12.2003 (7 Wo.)
  CH 52 04.01.2004 (4 Wo.)
Come Clean
  DE 61 22.03.2004 (2 Wo.)

Solo[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2. Oktober 2003: Ironic (Single; Sony/BMG)

Mit Become One[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1. Dezember 2003: I Don’t Need Your Alibis (Single; Sony/BMG)
  • 5. Januar 2004: 1 (Album; Sony/BMG)
  • 8. März 2004: Come Clean (Single; Sony/BMG)

Mit Krypteria[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 25. Juli 2005: In Medias Res (Synergy/EMI)
  • 4. August 2006: Evolution Principle (EP; Synergy/EMI)
  • 18. Januar 2007: Bloodangel’s Cry (Synergy/EMI)
  • 28. August 2009: My Fatal Kiss
  • 22. April 2011: All Beauty Must Die (Liberatio)

Mit And Then She Came[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 24. Juni 2016: And Then She Came

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ji-In_Cho – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Frank Weiffen: Metal-Sängerin „Das war immer mein Ding“. In: Kölner Stadt-Anzeiger. 18. August 2008, abgerufen am 17. Dezember 2017.
  2. Line-Up 2010 CASTLE ROCK 11. Stadt Mülheim an der Ruhr, abgerufen am 26. November 2017.
  3. Michael Hahn: Big Brother mit Singen und Tanzen. In: Spiegel online. 30. September 2003, abgerufen am 26. November 2017.
  4. Die Jokebox-Story. Jokebox - Live Music Band, abgerufen am 26. November 2017.
  5. KRYPTERIA: Sängerin Ji-In Cho gehört zu den 50 herrausragensten Koreanern! Roadrunner Records, 4. Januar 2010, archiviert vom Original am 9. September 2012; abgerufen am 26. November 2017.
  6. Charts DE Charts AT Charts CH
  7. Chartplatzierungen für Become One: Charts DE Charts AT Charts CH