Jill Jolliffe

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Jill Jolliffe (* 1945) ist eine australische Journalistin und Buchautorin, die seit 1975 aus Osttimor berichtet. Im September 1975 wurde sie Zeugin der ersten Einfälle indonesischer Truppen in die damals noch portugiesische Kolonie und berichtete vom Tod fünf westlicher Journalisten, den Balibo Five im Oktober.[1]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jolliffe lebte ab 1978 in Portugal und kehrte 1999 nach Darwin in Australien zurück, von wo sie regelmäßig nach Osttimor reist und von hier berichtet. Sie ist Korrespondentin für Reuters, The Guardian, The Sunday Times, The Age, Sydney Morning Herald und die BBC. Neben Osttimor, berichtete sie aus Krisengebieten in Angola und der Westsahara. Die Einreise nach Indonesien ist ihr verboten.[1][2]

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • East Timor: Nationalism and Colonialism Queensland: University of Queensland Press, (1978) OCLC 4833990
  • Timor, Terra Sagrenta (Timor: The Killing Fields) (1989)
  • Aviz: A Lisbon Story (1998)
  • Depois das lagrimas (After the Tears) (2000, ed.)
  • Cover-Up: The Inside Story of the Balibo Five (2001)
  • Balibo (2009)
  • Finding Santana (2011)

Fernsehdokumentationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • The Pandora Trail (1992). Über das europäische Prostitutionsgeschäft
  • Blockade (1997). Geschichte des osttimoresischen Guerillakampfes
  • Foreign Correspondent Sondersendung über die Balibo Five (1998) mit dem australischen Fernsehreporter Jonathan Holmes

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Jill Jolliffe: Cover-up: the inside story of the Balibo Five. Scribe Publications 2001, Melbourne.
  2. Jill Jolliffe (Memento vom 10. August 2007 im Internet Archive) Monograph at Scribe Publications website