Jill Scott (Sängerin)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Jill Scott auf dem Blacklily Film & Music Festival in Philadelphia Mai 2007.
Jill Scott bei einem Konzert in Hamburg (2000)

Jill Scott (* 4. April 1972 in Philadelphia) ist eine US-amerikanische Sängerin des Jazz, Rhythm and Blues und Soul. Sie ist dreifache Grammy-Gewinnerin. Musikalisch reiht sich Jill Scott mit den Künstlerinnen Erykah Badu, India.Arie und Angie Stone ein, die als Vertreterinnen des Neo Soul gelten.

Musikkarriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jill Scott ist im US-amerikanischen Philadelphia geboren und aufgewachsen. Bereits in der 8. Klasse schreibt sie erste Gedichte. Dann beginnt sie diese zu vertonen. Auf einer Veranstaltung wird sie vom Roots-Drummer Ahmir Khalib Thompson entdeckt. Gemeinsam schreiben sie den Song You Got Me, der im Jahr 1999 zum Welthit avanciert und einen Grammy für die beste Rap-Performance erhält.

Im Jahr 2000 erscheint ihr Debütalbum Who is Jill Scott? Words and Sounds Vol. 1, das mit zwei Platin-Schallplatten geehrt wird und ihr drei Grammy-Nominierungen einbringt. Im selben Jahr wird sie mit dem Aretha Franklin-Award für die Entertainerin des Jahres ausgezeichnet. Jill Scott arbeitet mit Common, Eric Benét und Will Smith zusammen. 2001 erscheint die Doppel-CD Experience: Jill Scott, die aus Live-Aufnahmen und neuen Stücken besteht.

Ihr nächstes Album Beautifully Human: Words and Sounds Vol. 2 bringt sie 2004 heraus, das ihr ebenfalls einen Grammy und eine Goldene Schallplatte einbringt. Bei den Grammy Awards 2005 wird sie erneut geehrt, diesmal für die beste R&B Solo Vocal Performance. Im Jahr 2007 hebt die Presse nach einem Konzert in Zürich ihre Virtuosität und ihre Stimmgewalt hervor.[1]

Privatleben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jill Scott ist seit Juni 2006 mit dem Drummer Lil Jon Roberts verlobt. Am 20. April 2009 wurden die beiden Eltern eines Sohnes, Jett Hamilton Roberts.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studioalben:

Jahr Titel Chartplatzierungen[2] Anmerkungen
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK SchweizSchweiz CH
2000 Who Is Jill Scott? Words and Sounds Vol. 1 17 2-fach Platin
(70 Wo.)
69 Gold
(23 Wo.)
Erstveröffentlichung: 18. Juli 2000
Verkäufe: + 2.500.000[3]
2004 Beautifully Human: Words and Sounds Vol. 2 3 Gold
(27 Wo.)
27
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: 31. August 2004
Verkäufe: + 880.000[3]
2007 The Real Thing: Words and Sounds Vol. 3 4 Gold
(27 Wo.)
79
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 25. September 2007
Verkäufe: + 665.000[3]
2011 The Light of the Sun 1
(21 Wo.)
69
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 21. Juni 2011
2015 Woman 1
(3 Wo.)
54
(1 Wo.)
79
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 24. Juli 2015

Livealben:

Jahr Titel Chartplatzierungen[2] Anmerkungen
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK SchweizSchweiz CH
2001 Experience: Jill Scott 826+ 38 Gold
(16 Wo.)
Erstveröffentlichung: 20. November 2001
2008 Experience: Live in Paris+ Gold Erstveröffentlichung: 5. Februar 2008

Kompilationen:

Jahr Titel Chartplatzierungen[2] Anmerkungen
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK SchweizSchweiz CH
2007 Collaborations 12
(8 Wo.)
Erstveröffentlichung: 30. Januar 2007
2011 The Original Jill Scott from the Vault, Vol. 1 28
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: 30. August 2011
2015 Golden Moments Erstveröffentlichung: 16. Juni 2015

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chartplatzierungen als Solokünstler:

Jahr Titel
Album
Chartplatzierungen[2] Anmerkungen
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK SchweizSchweiz CH
2000 Gettin' In the Way
Who Is Jill Scott? Words and Sounds Vol. 1
30
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: 19. August 2000
2001 A Long Walk
Who Is Jill Scott? Words and Sounds Vol. 1
43
(19 Wo.)
54
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 16. Januar 2001
The Way
Who Is Jill Scott? Words and Sounds Vol. 1
60
(20 Wo.)
Erstveröffentlichung: 5. Juni 2001
2004 Golden
Beautifully Human: Words and Sounds Vol. 2
59
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 15. Juni 2004
2011 So In Love
The Light of the Sun
97
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 26. April 2011
(feat. Anthony Hamilton)

Weitere Singleveröffentlichungen:

  • 2002: He Loves Me (Lyzel In E Flat)
  • 2002: Gimme
  • 2005: Whatever
  • 2005: Cross My Mind
  • 2007: Hate On Me
  • 2007: My Love
  • 2011: Shame (feat. Eve & The A Group)
  • 2011: So Gone (feat. Paul Wall)
  • 2012: Blessed
  • 2015: You Don't Know
  • 2015: Fool's Good

Gastbeiträge:

Jahr Titel
Album
Chartplatzierungen[2] Anmerkungen
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK SchweizSchweiz CH
2006 Daydreamin'
Collaborations
30
(4 Wo.)
82
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 11. September 2006
(Lupe Fiasco feat. Jill Scott)

Auszeichnungen für Musikverkäufe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Goldene Schallplatte[4]

  • KanadaKanada Kanada
    • 2001: für das Album „Who Is Jill Scott? Words and Sounds Vol. 1“
  • Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich
    • 2001: für das Album „Who Is Jill Scott? Words and Sounds Vol. 1“
  • Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
    • 2002: für das Album „Experience: Jill Scott 826+“
    • 2004: für das Album „Beautifully Human: Words and Sounds Vol. 2“
    • 2009: für das Album „Live In Paris+“
    • 2009: für das Album „The Real Thing: Words and Sounds Vol. 3“

2 × Platin-Schallplatte[4]

  • Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
    • 2004: für das Album „Who Is Jill Scott? Words and Sounds Vol. 1“
Land Gold record icon.svg Gold Platinum record icon.svg Platin
KanadaKanada Kanada 1 0
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich 1 0
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 4 2
Insgesamt 6 2

Filmkarriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der BBC-Verfilmung der Bücher The No. 1 Ladies’ Detective Agency von Alexander McCall Smith, Eine Detektivin für Botswana gibt sie seit 2008 die Hauptdarstellerin namens Mma Ramotswe. 2010 spielte sie in Auch Liebe macht mal Ferien 2. 2014 ist sie in Liebe im Gepäck (Baggage Claims) an der Seite von Paula Patton, Derek Luke und Taye Diggs zu sehen.[5] 2014 spielte sie die Ehefrau DeeDee von James Brown in Get On Up, einem Biopic.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Jill Scott – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ueli Bernays: Kleine Frau, grossartige Stimme. Die Soulsängerin Jill Scott im Volkshaus. Neue Zürcher Zeitung, 1. Dezember 2007, abgerufen am 14. April 2014.
  2. a b c d e Chartquellen: US US2 UK CH
  3. a b c Gail Mitchell: Jill Scott: The Billboard Cover Story. Billboard, 24. Juni 2011, abgerufen am 9. März 2016.
  4. a b Auszeichnungen für Musikverkäufe:CA UK US
  5. Fox: Presseheft Liebe im Gepäck, 2014