Joachim Böttcher

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Joachim Böttcher (* 24. Januar 1946 in Oberdorla, Thüringen) ist ein deutscher Maler, Zeichner, Grafiker und Bildhauer.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Joachim Böttcher lernte nach dem Abitur Steinmetz und studierte von 1967 bis 1972 Malerei und Graphik an der Hochschule für Bildende Künste Dresden bei Herbert Kunze und Gerhard Kettner. Von 1980 bis 1983 war er Meisterschüler der Akademie der Künste der DDR bei dem Bildhauer Werner Stötzer. Seit dieser Zeit begann er mit der eigenen bildhauerischen Arbeit. Seit 1983 lebt er freischaffend in Berlin, seit 1991 auch in Stabeshöhe in der Uckermark. Im Jahr 2000 hatte er einen Lehrauftrag für Bildhauerei an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. 2003 war Joachim Böttcher Stipendiat des Kunstvereins Röderhof e.V., 2007 im Künstlerhaus Lukas in Ahrenshoop. 2010 erhielt er den Brandenburgischen Kunstpreis der MOZ (Märkische Oderzeitung) für Bildhauerei.

Zu seinen Studienfreunden gehören u.a. die Maler Rainer Zille und Stefan Plenkers. Joachim Böttcher ist der jüngere Bruder des Malers Manfred Böttcher.

Ausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Joachim Böttcher nahm seit 1975 an Ausstellungen im In- und Ausland teil.

Arbeiten in Sammlungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werke befinden sich in zahlreichen privaten und öffentlichen Sammlungen unter anderem:

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Joachim Böttcher – unterwegs. Hrsg. Galerie Berlin, 2001.
  • Joachim Böttcher. Malerei. Zeichnung. Skulptur Hrsg. Galerie Berlin und Leonhardi Museum Dresden. MCM Art, 2007, ISBN 978-3-9809969-9-0.
  • Joachim Böttcher. Skulpturengarten. Arbeiten auf Papier. Hrsg. Joachim Böttcher, Bernd Heise, Kathleen Krenzlin anlässlich der Ausstellung im Leonhardi-Museum Dresden. 2010/2011.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]