Joachim Caesar

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Joachim Heinrich Ferdinand Caesar (* 30. Mai 1901 in Boppard; † 25. Januar 1974 in Kiel) war ein deutscher Agrarwissenschaftler, SS-Führer und Leiter der Landwirtschaftsbetriebe des KZ Auschwitz.

Frühe Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Caesar absolvierte nach dem Abschluss seiner Schullaufbahn ein Studium zum Diplom-Agronom an der landwirtschaftlichen Hochschule Bonn-Poppelsdorf sowie der Universität Halle. Während seiner Studienzeit wurde Cäsar Mitglied im Jungdeutschen Orden.[1] Caesars Promotion zum Dr. sc. nat.[2] erfolgte 1927 in Halle mit der Dissertation: Untersuchungen über den Einfluß der Triebkraft des Saatgutes und der Verteilung der Pflanzen auf Versuchsflächen auf den Ertrag und Versuchsfehler - Ein Beitrag zur Technik des Sortenversuchs.[3] Nach Studienabschluss war Caesar die folgenden fünf Jahre als Versuchsringleiter und Lehrer an der Landwirtschaftsschule in Bad Oldesloe und danach kurzzeitig auf einem oberschlesischen Gut beschäftigt.[1]

Politische Tätigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Caesar trat Anfang September 1931 der SA bei.[1] Anfang September 1931 wurde er Mitglied der NSDAP (Mitgliedsnr. 626.589) und wechselte im Juni 1933 von der SA zur SS (SS-Nr. 74.704).[4] In der Allgemeinen SS stieg er Ende Januar 1939 bis zum SS-Oberführer auf.[2] Zudem gehörte er dem Lebensborn an.[1]

1932 wurde Caesar NSDAP-Ortsgruppenleiter in Bad Oldesloe und Gauredner für den NSDAP-Gau Schleswig-Holstein.[2][5] Nach der „Machtergreifung“ fungierte er zunächst als Bürgermeister in Bramfeld/Holstein, das 1937 mit dem Groß-Hamburg-Gesetz Stadtteil von Hamburg wurde.[4]

Ab 1934 war Caesar als Rassereferent beim SS-Oberabschnitt Nord beschäftigt und wurde im Februar 1937 Leiter des Schulungsamtes im Rasse- und Siedlungshauptamt (RuSHA), das Anfang September 1938 dem SS-Hauptamt unterstellt wurde.[2] Reichsführer SS Heinrich Himmler bemängelte schließlich Caesars zu großen „Intellektualismus“ im Rahmen dieser Tätigkeit und wollte ihn von dieser Funktion entbinden. Der Leiter des RuSHA Walther Darré fühlte sich bei diesen Überlegungen übergangen und empörte sich darüber, dass Himmler zum wiederholten Male seine Personalentscheidungen in Frage stellte. Einem Rücktrittsgesuch von Darré im Februar 1938 entsprach Himmler schließlich, Caesar verblieb in seiner Funktion.[6] Caesar, verantwortlich für die SS-Leithefte und den „rassepolitischen“ Unterricht, beklagte im Januar 1939 die geringe Bereitschaft der SS-Männer an den Schulungen teilzunehmen: „Allmählich machte sich bei den Männern eine Ermüdung diesen Themen gegenüber bemerkbar, und so wurde die Schulung ausgedehnt auf die Grundlagen des nationalsozialistischen Weltanschauungsbildes.“[7] Ab Oktober 1939 war er in dieser Funktion „Inspekteur für die weltanschauliche Schulung“.

Im März 1941 nahm Caesar an der Eröffnung des Instituts zur Erforschung der Judenfrage von Alfred Rosenberg in Frankfurt teil.[2] Ab Anfang August 1941 war Caesar im Ergänzungsamt der Waffen-SS tätig.[8] Bei der Waffen-SS erreichte Caesar als „Fachführer“ am 30. Januar 1944 den Rang eines SS-Obersturmbannführers.[9]

Pflanzenversuchsstation im KZ Auschwitz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mitte Februar 1942 wurde er zudem Beauftragter für landwirtschaftliche Sonderaufgaben im SS-Wirtschafts- und Verwaltungshauptamt (SS-WVHA) und zum Leiter der Gruppe Züchtung.[2] Caesar, der sich seit Februar 1942 im KZ Auschwitz aufhielt, wurde zudem ab dem 12. März 1942 zum Leiter der Landwirtschaftsbetriebe im KZ Auschwitz.[4] Im Auschwitzer Nebenlager Rajsko unterstand Caesar neben dem Bereich Landwirtschaft und Viehzucht auch die Pflanzenversuchsstation (Koksaghyz-Züchtung zur Kautschukerzeugung) bis zur Evakuierung des Lagers im Januar 1945.[2] In diesen Funktionen unterstand Caesar in Auschwitz nicht der Lagerkommandantur sondern Heinrich Vogel, der im SS-WVHA das Amt W-V (Land-, Forst- und Fischwirtschaft) leitete.[10] Caesar gehörte zu den ranghöchsten SS-Führern in Auschwitz.[11]

Da der strategische Rohstoff Kautschuk kriegsbedingt verknappt war, wurde der Kautschukforschung höchste Priorität eingeräumt. So wurde Heinrich Himmler von Adolf Hitler im Juli 1943 zum "Sonderbeauftragten für Pflanzenkautschuk" ernannt. Bei seiner zweiten und letzten Visite vom 17. bis 18. Juli 1942 im KZ Auschwitz ließ Himmler der Pflanzenversuchsstation großes Interesse zukommen. Neben der aufwendigen Herstellung von synthetischem Kautschuk sollte zusätzlich die Herstellung von Kautschuk aus russischem Löwenzahn (Taraxacum bicorne) erforscht werden. Nachdem 1942 die SS Saatgut der Pflanze in der Sowjetunion erbeutet hatte, wurden unter der Leitung Caesars Versuche auf einem Landwirtschaftsbetrieb und Nebenlager des KZ Auschwitz durchgeführt. In dem „Pflanzenzuchtkommando“ arbeiteten mindestens elf Häftlinge (Biologinnen) und 25 Hilfskräfte. Im Verlauf des Krieges soll das „Pflanzenzuchtkommando“ personell jedoch immer weiter aufgestockt worden sein. Susanne Heim zufolge arbeiteten dort noch Anfang 1945 über 150 weibliche Häftlinge, die aus dem KZ Ravensbrück überstellt worden waren, zusätzlich waren russische Wissenschaftler dort interniert.[12]

Während der im Lagerbereich des KZ Auschwitz grassierenden Flecktyphusepidemie im Herbst 1942 starb auch die Ehefrau Caesars am 10. Oktober 1942, er selbst erkrankte ebenfalls an Typhus. Wahrscheinlich aufgrund dieser Situation erreichte er die Verlegung der Häftlinge der Pflanzenversuchsstation vom Birkenauer Frauenlager in das Stabsgebäude des KZ Auschwitz. Im Nebenlager Rajsko selbst waren diese Häftlinge erst ab Juni 1943 in zwei Häftlingsunterkünften untergebracht bei wesentlich besseren Lebens- und Versorgungsbedingungen als im Stammlager oder Birkenau.[12] Infolge dieser Verlegung ergab sich, wie Caesar im Januar 1944 in einem Bericht anmerkte, „eine Handhabe der disziplinären Erziehung des Kommandos [...], die darin besteht, daß jederzeit bei Undisziplin eine Rückversetzung unter die weitaus schwierigeren Lebensbedingungen des Stammlagers möglich ist.“[13] Caesar heiratete nach dem Tod seiner Frau im Dezember 1943 erneut. Seine zweite Ehefrau und Assistentin Ruth (geb. Weinmann) war Diplomchemikerin.[14] Sie ließ sich die Doktorarbeit von einem weiblichen Häftling in Rajsko schreiben.[12] Mit seiner Familie lebte Caesar in Auschwitz. Bei der Familie mit drei Kindern waren zwei als Bibelforscherinnen klassifizierte Häftlingsfrauen als Haushaltshilfen eingesetzt.[15]

Nach der Auflösung des KZ Auschwitz wickelte Caesar seine Dienststelle ab. Die Pflanzenzuchtstation wurde samt der russischen Wissenschaftler nach Büschdorf verlegt und die weiblichen Häftlinge des Pflanzenzuchtkommandos in das KZ Ravensbrück.[16]

Nach Kriegsende[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im April 1945 wurde Caesar durch Angehörige der US-Armee festgenommen und war danach bis Januar 1949 interniert.[1] Während der Internierung verfasste er 1946 in Nürnberg eine Schrift mit dem Titel „Der landwirtschaftliche Großbetrieb. Aufbau und Bewirtschaftung“.[17] In einem Spruchkammerverfahren wurde Caesar im Januar 1949 als belastet und bald darauf als minder Belasteter entnazifiziert.[11] Caesar wurde nach Kriegsende juristisch nicht belangt. Seine Entlassung aus US-Internierung erfolgte, nachdem auch in Polen kein Strafverfahren gegen ihn eingeleitet worden war. Verschiedene Autoren und Zeitzeugen haben immer wieder die relativ humanen Lebens- und Arbeitsbedingungen in den von ihm geleiteten Einrichtungen und Laboratorien in Auschwitz hervorgehoben.[18] Zur Charakterisierung Caesars differieren die Einschätzungen von Auschwitzüberlebenden. Während beispielsweise Maria Ossowski ihn als „Schutzengel“ und „Retter“ bezeichnete, habe er laut Stanislawa S. die Häftlinge nur als Arbeitsmaterial betrachtet. Viele der überlebenden Frauen attestierten Caesar eine rücksichtsvolle Behandlung ihnen gegenüber.[11] Eine wichtige Rolle bei der Rettung von KZ-Häftlingen insbesondere jüdischer Herkunft spielte Caesars Sekretärin Anni Binder (Tschechoslowakin und katholische Christin, später Dr. Anna Urbanova), die in verschiedenen Publikationen erwähnt wird, unter anderem in Arno Lustigers Buch Rettungswiderstand[19] und in Arieh Baumingers The Righteous Among the Nations[20], das die in Yad Vashem ausgezeichneten Gerechten unter den Völkern auflistet, die im Zweiten Weltkrieg Juden retteten. Frau Dr. Urbanova hat ihren damaligen Chef Caesar später als strammen Nazi und typischen „Herrenmenschen“ beschrieben, der aber niemals Häftlingen gegenüber gewalttätig geworden sei und sie und jüdische Häftlinge häufiger vor dem Zugriff anderer SS-Leute geschützt habe.[21] Laut dem Caesar seinerzeit unterstellten Angehörigen der Auschwitzer Lager-SS Gerhard Hess habe auch Caesar „die Verbrechen in Auschwitz völlig gebilligt und nichts dagegen unternommen“.[22]

Caesar betrieb ab 1951 eine Wäscherei in Konstanz und starb im Januar 1974 in Kiel.[2] Anfang der 1970er Jahre verfasste Caesar noch seine Memoiren, die jedoch bis heute unveröffentlicht sind.[17]

Joachim Caesar wurde bei zwei wichtigen Strafprozessen der Nachkriegszeit als Zeuge befragt:

Die Befragung des Zeugen Caesar im Frankfurter Auschwitzprozess wurde von Peter Weiss in seinem Oratorium „Die Ermittlung“ dramatisch verarbeitet, speziell im Abschnitt „Gesang vom Ende der Lili Tofler“, wo Caesar als „Zeuge 1“ auftritt.[25] Lili Tofler war als Häftling Mitarbeiterin von Caesar im Laboratorium Rajsko gewesen, ihr Schicksal war unter anderem Gegenstand der Vernehmung Caesars. Hermann Langbein benutzt die Schreibweise Lilly Toffler. Der Auschwitzüberlebende Josef Gabis berichtete dem Schwurgericht, dass er die Leiche Tofflers im Hof des Block 11 im Stammlager von Auschwitz gesehen hätte. Toffler sei aufgrund eines bei ihr gefundenen Liebesbriefes erschossen worden, der an ihn gerichtet war. Kurz danach soll er erfahren haben, dass Wilhelm Boger seine Freundin erschossen hatte.[26]

Am 25. August 1944 nahmen US-Aufklärungsflugzeuge Fotos des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau auf. Auf ihnen ist direkt in Sichtweite der Gaskammern und Krematorien ein seltsamer Barockgarten zu sehen, der die Form eines „kosmischen Gartens“ hat. Offenbar wurde er von Caesars Kommando auf Initiative von Anni Binder angelegt. Er wurde im Jahr 2000 in Hamburg von einem US-amerikanischen Künstler, Ronald Jones, im Julius-Kobler-Weg in Hamburg neu angelegt und „Caesar's Cosmic Garden“ genannt.[27][28]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e Susanne Heim: Kalorien, Kautschuk, Karrieren. Pflanzenzüchtung und landwirtschaftliche Forschung an Kaiser-Wilhelm-Instituten 1933-1945 Göttingen 2003, S. 177f
  2. a b c d e f g h Ernst Klee: Das Personenlexikon zum Dritten Reich: Wer war was vor und nach 1945., Frankfurt am Main 2007, S. 89
  3. Vgl. Eintrag im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
  4. a b c Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau (Hrsg.): Auschwitz in den Augen der SS. Oswiecim 1998, S. 223
  5. Jan Erik Schulte: Zwangsarbeit und Vernichtung: Das Wirtschaftsimperium der SS. Oswald Pohl und das SS-Wirtschafts-Verwaltungshauptamt 1933-1945. Paderborn 2001, S. 464.
  6. Peter Longerich: Heinrich Himmler. Biographie. Siedler, München 2008, ISBN 978-3-88680-859-5, S. 430
  7. Heinz Höhne: Der Orden unter dem Totenkopf - Die Geschichte der SS, Weltbild, Augsburg 1998, ISBN 3-89350-549-0, S. 146
  8. Aleksander Lasik: Die Organisationsstruktur des KL Auschwitz, in: Wacław Długoborski, Franciszek Piper (Hrsg.): Auschwitz 1940-1945. Studien zur Geschichte des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz., Oswiecim 1999, Band 1: Aufbau und Struktur des Lagers, S. 315
  9. Norbert Frei(Mithg.): Standort- und Kommandanturbefehle des Konzentrationslagers Auschwitz 1940-1945, München 2000, ISBN 978-3-598-24030-0. S. 414
  10. Susanne Heim: Kalorien, Kautschuk, Karrieren. Pflanzenzüchtung und landwirtschaftliche Forschung an Kaiser-Wilhelm-Instituten 1933-1945 Göttingen 2003, S. 177
  11. a b c Susanne Heim: Kalorien, Kautschuk, Karrieren. Pflanzenzüchtung und landwirtschaftliche Forschung an Kaiser-Wilhelm-Instituten 1933-1945 Göttingen 2003, S. 190
  12. a b c Bernhard Strebel, Jens Christian Wagner: „Geschichte der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft im Nationalsozialismus“: Zwangsarbeit Für Forschungseinrichtungen der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft 1939–1945, Berlin 2003, S. 58ff.
  13. Zitiert nach: Thomas Wieland: Die politischen Aufgaben der deutschen Pflanzenzüchtung - NS-Ideologie und die Forschungsarbeiten der akademischen Pflanzenzüchter. In: Susanne Heim (Hrsg.) Autarkie und Ostexpansion. Pflanzenzucht und Agrarforschung im Nationalsozialismus (= Geschichte der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft im Nationalsozialismus Bd. 2). Herausgegeben von Susanne Heim, Wallstein Verlag Göttingen 2002, S. 51
  14. Susanne Heim: Kalorien, Kautschuk, Karrieren. Pflanzenzüchtung und landwirtschaftliche Forschung an Kaiser-Wilhelm-Instituten 1933-1945 Göttingen 2003, S. 182
  15. Danuta Czech: Kalendarium der Ereignisse im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau 1939–1945, Hamburg 1989, S. 495
  16. Thomas Wieland: Die politischen Aufgaben der deutschen Pflanzenzüchtung - NS-Ideologie und die Forschungsarbeiten der akademischen Pflanzenzüchter. In: Susanne Heim (Hrsg.) Autarkie und Ostexpansion. Pflanzenzucht und Agrarforschung im Nationalsozialismus (= Geschichte der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft im Nationalsozialismus Bd. 2). Herausgegeben von Susanne Heim, Wallstein Verlag Göttingen 2002, S. 54
  17. a b Susanne Heim: Kalorien, Kautschuk, Karrieren. Pflanzenzüchtung und landwirtschaftliche Forschung an Kaiser-Wilhelm-Instituten 1933-1945 Göttingen 2003, S. 262
  18. Józef Garlinski, 1975, Fighting Auschwitz: Friedman, London, p. 207: „Several prisoners, especially women, remember a certain high-ranking officer of the SS as a decent, upright man. This was Lt. Col. Dr. Joachim Caesar […]. Everyone working on his plants and in his laboratories got better clothing, better food and the benefit of his personal intervention in cases where the camp command or the Political Department wished to punish a prisoner. The women especially, among whom were many University graduates, some Jewish, he treated as fellow workers.“
  19. Arno Lustiger, Rettungswiderstand, Wallstein Verlag, Göttingen 2011, ISBN 978-3835309906
  20. Arieh Bauminger: The Righteous Among the Nations, 1996, Gefen Books, ISBN 978-9653080331
  21. Lore Shelley: Auschwitz--the Nazi civilization: twenty-three women prisoners' accounts: Auschwitz camp administration and SS enterprises and workshops, University Press of America, 1992, ISBN 9780819184719, Aussage Urbanova S. 51
  22. Susanne Heim: Kalorien, Kautschuk, Karrieren. Pflanzenzüchtung und landwirtschaftliche Forschung an Kaiser-Wilhelm-Instituten 1933-1945 Göttingen 2003, S. 191
  23. Introduction to NMT Case 4 - U.S.A. v. Pohl et al. auf www. nuremberg.law.harvard.edu. Das Protokoll wurde vom Münchner Institut für Zeitgeschichte online veröffentlicht ( Vernehmungsprotokolle von Joachim Caesar im Rahmen der Nürnberger Prozesse (PDF; 6,5 MB) ).
  24. Erster Frankfurter Auschwitzprozess - Register der Zeugen und Sachverständigen (pdf), S. 12. Das Tonbandprotokoll der Vernehmung Caesars wurde im Oktober 2013 vom Frankfurter Fritz-Bauer-Institut online veröffentlicht ( Search:"Caesar" Frankfurter Auschwitz-Prozess: Vernehmungsprotokoll Dr. Joachim Caesar (Audio Tonbandmitschnitt, HHStAW Abt. 461 - Staatsanwaltschaft beim LG Frankfurt am Main. Aufnahmedatum: 5. März 1964) ).
  25. Die Figuren der Zeugen in "Die Ermittlung fassen allerdings immer mehrere real existierende Zeugen zusammen. Der "Zeuge 1" im Drama war Ministerialdirigent in der Nachkriegs-Bundesrepublik, Caesar hat ein solches Amt nie bekleidet.
  26. Hermann Langbein: Menschen in Auschwitz. Frankfurt am Main, Berlin Wien, 1980, S. 554
  27. Infotafel Cosmic Garden auf www.bildarchiv-hamburg.de
  28. Die eigentliche Kunst ist diesem Fall die Anpassung an die Verhältnisse vor Ort (PDF; 98 kB). In: Christph Tannert (Hrsg.): Katalog zur Skulptur Biennale Münsterland, Kreis Steinfurt, 2001.
  29. Über Caesar und die Ermordung von Lilly Toffler (sic) S. 157f., siehe im Bericht der Augenzeugin Raya Kagan: Das Standesamt Auschwitz. S. 145 - 158.-- 6. Aufl., mit einem Vorwort zur Editionsgeschichte von Katharina Stengel: Schriftenreihe 1520. Bundeszentrale für politische Bildung BpB, Bonn 2014 ISBN 9783838905204 S. 145 - 159; Caesar S. 158