Joachim Goll

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Joachim Goll (* 1925; † 17. Januar 2016) war ein deutscher Hör- und Fernsehspielautor.[1]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Joachim Goll war von 1949 bis 1958 Journalist einer Landwirtschaftszeitung, bevor er Schriftsteller wurde.[2] Bereits 1985 hatte er über zwanzig Fernsehspiele und -stücke für das Fernsehen der DDR geschrieben. Ebenso aktiv war er als Autor von heiteren Hörspielen für den Rundfunk der DDR, die aus einer produktiven Zusammenarbeit mit dem Dramaturgen Wolfgang Beck hervorgingen. 1962 veröffentlichte er im E. A. Seemannverlag eine Studie über Kunstfälscher.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1966: Eine kleine Hausmusik (Fernsehfilm)
  • 1969: Die Dame aus Genua (Fernsehfilm im drei Teilen – zusammen mit Kurt Jung-Alsen)
  • 1969: Zwei blaue Augen (Fernsehfilm)
  • 1970: Kneippkur (Fernsehschwank)
  • 1972: Gemischtes Doppel (Fernsehfilm)
  • 1975: Toggenburger Bock (Fernsehfilm)
  • 1977: Der rasende Roland (Fernsehfilm)
  • 1982: Der Notnagel (Fernsehkomödie)
  • 1984: Familie intakt (Fernseh-Serie in 10 Episoden)
  • 1985: Die dritte Frau (Fernsehfilm)
  • 1986: Polizeiruf 110: Ein großes Talent (Fernsehreihe)
  • 1986: Zwei blaue Augen (Fernsehspiel)

Hörspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1959: Die Dienstreise – Regie: : Werner Grunow (Hörspiel – Rundfunk der DDR)
  • 1960: Ein Arzt unterwegs – Regie: Helmut Hellstorff (Hörspiel – Rundfunk der DDR)
  • 1963: Eine kleine Hausmusik – Regie: Hans Knötzsch (Hörspiel – Rundfunk der DDR)
  • 1967: Bankivahühner – Regie: Werner Grunow (Hörspiel-Schwank – Rundfunk der DDR)
  • 1979: Der Hund von Rackerswill – Regie: Werner Grunow (Hörspiel – Rundfunk der DDR)
  • 1988: Geschenkt ist geschenkt – Regie: Werner Grunow (Hörspiel – Rundfunk der DDR)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1962: II. Preis im Literarischen Wettbewerb der LDPD zu den Problemen des Mittelstandes[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Traueranzeige der Familie in der Berliner Zeitung vom 6. Februar 2016, S. 18.
  2. Neues Deutschland vom 29. August 1985, S. 4
  3. Neues Deutschland vom 12. Juli 1962, S. 4.