Joachim Tomaschewsky

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Joachim Tomaschewsky (* 31. März 1919 in Chemnitz) ist ein deutscher Film- und Theaterschauspieler, der in über 120 Film- und Fernsehproduktionen mitwirkte. Daneben arbeitet er noch als Synchronsprecher sowie als Sprecher für Hörspiele.

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach seiner Schauspielausbildung von 1935 bis 1937 an der Schule Reimann in Berlin, folgte ein Theaterengagement in Guben sowie – nach Kriegsende – in Halle und Leipzig, ehe er 1962 an die Volksbühne Berlin wechselte, deren Ensemble er über viele Jahrzehnte angehörte. Seit 1989 ist er zudem in Österreich auf Bühnen in Graz und Wien präsent.

Erste Filmerfahrung sammelte er bereits während seiner Schauspielausbildung als Kameraassistent bei Leni Riefenstahls „Olympiade-Film GmbH“. Parallel zu seiner Theatertätigkeit arbeitete Tomaschewsky seit Mitte der 1950er Jahre auch in Film- und Fernsehproduktionen der DEFA und des DFF in zumeist kleineren Rollen mit. Eine seiner wenigen größeren Aufgaben ist die Figur des Beisel, der unheilbringende Hüter vom „Archiv des Todes“ (Fernsehserie, 1980). Seine Bekanntheit verdankt er vor allem dem Krimigenre, so war er ein gern gesehener Polizeiruf-110-Darsteller, vor allem aber ein Darsteller, der unzählige Filmtode spielte, so dass er sich selbst als „Leiche vom Dienst“ betitelte. Eine durchgehende Hauptrolle spielte er als BND-Mann Müller in den aufeinander aufbauenden Rudi-Kurz-Spionage-Krimis Der Mann aus Kanada, Treffpunkt Genf und Projekt Aqua, die von 1967 bis 1969 entstanden und auf wahren Begebenheiten beruhen.

Seine Tochter Katarina Tomaschewsky, die ebenfalls Schauspielerin ist, entstammt der Ehe mit der Schauspielerin Gisela Morgen.

Joachim Tomaschewsky spielt noch immer – mittlerweile über 90-jährig – in verschiedenen Inszenierungen an der Berliner Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Theater (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz

Hörspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]