Joachim Wille

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Joachim Wille (* 25. Juli 1956) ist ein deutscher Journalist.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Joachim Wille ist seit 1982 Journalist und seit 1983 Redakteur. Er arbeitete von 1982 bis 2012 bei der Frankfurter Rundschau. Dort war er zunächst Nachrichten- und Politikredakteur, dann Ressortleiter Umwelt und Wissenschaft sowie zuletzt als Politik-Reporter. Seit 2012 arbeitete er als freier Autor, unter anderem für die FR, den Kölner Stadtanzeiger, das Online-Magazin Klimareporter und Fachpublikationen. Seit Mitte 2016 ist er Chefredakteur von Klimareporter und Ko-Chefredakteur der Publikation movum – Debattenmagazin der Umweltbewegung[1] sowie Autor der FR.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wille ist für seine Arbeit mehrfach ausgezeichnet worden, besonders für seine langjährige Tätigkeit im Umweltjournalismus. 1991 erhielt er den Umweltpreis für Journalisten für seine Bücher Die Tempomacher – freie Fahrt ins Chaos (1988), und Wackersdorf – der Atomstaat und die Bürger (1987) sowie für sein jahrelanges Engagement für Natur und Umwelt. 2001 wurde er mit dem DUH-Umwelt-Medienpreis in der Kategorie Printmedien ausgezeichnet. 2005 bekam er im Frankfurter Römer den Bruno H. Schubert Preis, Kategorie 2, verliehen. Im Jahr 2009 erhielt er den Hessischen Journalistenpreis für seinen Artikel Hessisches Staatstheater, in dem er das Scheitern der Beinahe-SPD-Ministerpräsidentin Andrea Ypsilanti anhand des November-Spielplans der Bühnen in Wiesbaden erzählt. Die Jury lobte Willes „Wortwitz“ und seine „scharfe Beobachtungsgabe“.

2015 bekam Wille das Bundesverdienstkreuz am Bande als einer der „Wegbereiter des Umweltjournalismus“ verliehen.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Tempomacher – freie Fahrt ins Chaos (1988)
  • Wackersdorf – der Atomstaat und die Bürger (1987)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Movum-Impressum, Movum, abgerufen am 13. Dezember 2017
  2. Bekanntgabe der Verleihungen vom 1. August 2015. Webseite des Bundespräsidenten, abgerufen am 8. Dezember 2017.