Joachim Wille

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Joachim Wille (* 25. Juli 1956) ist ein deutscher Journalist.

Er ist seit 1982 Journalist, seit 1983 Redakteur. Er war von 1982 bis 2012 bei der Frankfurter Rundschau angestellt, als Nachrichten- und Politikredakteur, als Ressortleiter Umwelt und Wissenschaft sowie zuletzt als Politik-Reporter. Seit 2012 arbeitete er als freier Autor, unter anderem für die FR, den Kölner Stadtanzeiger, das Online-Magazin "klimaretter.info" und Fachpublikationen. Seit Mitte 2016 ist er Chefredakteur von "klimaretter.info" und Co-Chefredakteur der Publikation "movum - Briefe zur Transformation"[1] sowie Autor der FR.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wille ist für seine Arbeit mehrfach ausgezeichnet worden, besonders für seine langjährige Tätigkeit im Umweltjournalismus. 1991 erhielt er den Umweltpreis für Journalisten für seine Bücher Die Tempomacher – freie Fahrt ins Chaos (1988), und Wackersdorf – der Atomstaat und die Bürger (1987) sowie für sein jahrelanges Engagement für Natur und Umwelt. 2001 wurde er mit dem DUH-Umwelt-Medienpreis in der Kategorie Printmedien ausgezeichnet. 2005 bekam er im Frankfurter Römer den Bruno H. Schubert Preis, Kategorie 2, verliehen. Im Jahr 2009 erhielt er den Hessischen Journalistenpreis für seinen Artikel „Hessisches Staatstheater“, in dem er das Scheitern der Beinahe-SPD-Ministerpräsidentin Andrea Ypsilanti anhand des November-Spielplans der Bühnen in Wiesbaden erzählt. Die Jury lobte Willes „Wortwitz“ und seine „scharfe Beobachtungsgabe“.

Im Juni 2015 bekam Wille von Bundespräsident Joachim Gauck das Bundesverdienstkreuz als einer der „Wegbereiter des Umweltjournalismus“ verliehen; die Übergabe erfolgte durch die hessische Umweltministerin Priska Hinz.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Movum-Impressum, Movum, abgerufen am 25. Februar 2017