Jochen Karl Mehldau

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Jochen Karl Mehldau (* 1934) ist ein deutscher Heimat- und Ahnenforscher.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jochen Karl Mehldau wurde 1934 geboren. Er stammt aus Kassel. Seine Mutter stammt aus Erndtebrück und ist sein Bezug zu Wittgenstein, wo er von 1944 bis 1953 lebte. Mehldau absolvierte im Frühjahr 1953 sein Abitur am staatlichen Aufbaugymnasium in Laasphe.[1] Er ist Diplom-Ingenieur. Mit seiner Ehefrau lebt er in Karlsruhe.[2][3]

Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mehldau hat sich intensiv mit der Wittgensteiner Heimat- und Ahnengeschichte beschäftigt. Insgesamt hat er 150.000 Personen aus Wittgenstein katalogisiert.[3] Seine hierzu angelegte Datenbank Wittgensteiner Familiendatei hatte er bereits 2018 dem Landesarchiv NRW übergeben, die sie im Frühjahr 2021 zum Download veröffentlichte. Aus Mehldaus genealogischer Arbeit stammen unter anderem die Bücher Alte Laaspher Familien und ihre Häuser. Haus-Chroniken ~ 1600–1875 (2013) sowie Haus- und Familienchroniken Banfetal (2015).

Seit 1957 hat er zahlreiche Artikel über Wittgenstein und seine Ortschaften geschrieben, welche überwiegend in der Zeitschrift „Wittgenstein“ des Wittgensteiner Heimatvereins erschienen.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Zur Orts- und Familiengeschichte von Benfe. In: Wittgenstein. Blätter des Wittgensteiner Heimatvereins, 1990, Heft 2, S. 57 ff.
  • Die sechs Zinser Kanonisten. In: Wittgenstein. Blätter des Wittgensteiner Heimatvereins, 1991, Heft 3, S. 96 ff.
  • Womelsdorf 1575–1777. In: Wittgenstein. Blätter des Wittgensteiner Heimatvereins, 1993, Heft 2, S. 42 ff.
  • Bauernhöfe in Beddelhausen 1566–1875. In: Wittgenstein. Blätter des Wittgensteiner Heimatvereins, 2008, Heft 3, S. 105–110; Heft 4, S. 140–158
  • Altbauernhöfe in Alertshausen 1566–1875. In: Wittgenstein. Blätter des Wittgensteiner Heimatvereins. 2009, S. 75 ff., 115 ff., 144 ff.
  • Mühlen, Beisitzer- und untergegangene Häuser in Alertshausen. In: Wittgenstein. Blätter des Wittgensteiner Heimatvereins. 2010, S. 26 ff.
  • Alte Laaspher Familien und ihre Häuser. Haus-Chroniken ~ 1600–1875. Bad Laasphe 2013.
  • Hauschroniken der Bad Berleburger Ortschaften Arfeld, Berghausen, Raumland, Schüllar und Wemlighausen; ~ 1500 – 1875. Bad Laasphe 2017.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Jubiläumsband zum 75- jährigen Bestehen der Schule: Städtisches Gymnasium Bad Laasphe 1923–1998, Bad Laasphe 1998, S. 231.
  2. Hausgeschichten von 1570 bis 1870. derWesten.de, 20. April 2012, abgerufen am 28. August 2016.
  3. a b Monumentales Werk der Ahnenforschung. derWesten.de, 26. April 2010, abgerufen am 28. August 2016.