Jochen Kelter

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Jochen Kelter (* 8. September 1946 in Köln) ist ein deutsch-schweizerischer Schriftsteller und Übersetzer.

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jochen Kelter studierte Literatur- und Sprachwissenschaften in Köln, Aix-en-Provence und Konstanz. Kelter verfasst Lyrik, Prosa, Essays, Theaterstücke sowie Übersetzungen aus dem Englischen, Französischen und Italienischen, die in Anthologien und Literaturzeitschriften veröffentlicht wurden. Er debütierte 1978 mit dem Gedichtband »Zwischenbericht«, dem zahlreiche Einzeltitel folgten. Kelter war Mitbegründer und Mitherausgeber der Literaturzeitschrift UNIVERS (1974–1981).

Der Verband deutscher Schriftsteller (VS), heute in ver.di, wählte ihn 1984 auf dem Saarbrücker Kongress als stellvertretenden Vorsitzenden in den Bundesvorstand. Außerdem ist er Mitglied in den Verbänden ProLitteris (Präsident von 2002 bis 2010), European Writers’ Council (Präsident 1989–2003), PEN-Zentrum Deutschland und Autorinnen und Autoren der Schweiz. Zwischen 1988 und 2001 war er Generalsekretär der Gruppe Olten.

Jochen Kelter lebt in Ermatingen (Schweiz) und Paris.

Der Vorlass von Jochen Kelter befindet sich im Franz-Michael-Felder-Archiv in Bregenz [1].

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Autorschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Möwen von Sultanahmet. Gedichte (2015)
  • Hier nicht wo alles herrscht. Gedichte (2014)
  • Der Sprung aus dem Kopf. Essays und Texte 1981–2011. (2012)[2]
  • Eine Ahnung von dem was ist. Gedichte (2009)
  • Ein Ort unterm Himmel. Leben über die Grenzen. Essays und Texte (2008)
  • Ein Vorort zur Welt. Leben mit Grenzen. Essays und Texte aus der Schweiz (2007)
  • Verweilen in der Welt. Gedichte (2006)
  • Hall oder die Erfindung der Fremde. Roman (2005)
  • So ist dann Tag. Gedichte 1997–2000 (2001)
  • Der erinnerte Blick. Gedichte 1993–1996 (2000)
  • Die kalifornische Sängerin. Erzählungen (1999)
  • Aber wenigstens Wasser. (1998)
  • Andern Orts. Postkarten 1995–1997 (1998)
  • Steinbruch Reise. Ein europäischer Jahreslauf. (1996)
  • Meinetwegen wolgabreit. Gedichte 1989–1993 (1994)
  • Verteidigung der Wörter. Gedichte 1986–1989 (1992)
  • In der besten aller Welten. Eine Farce in zehn Bildern (1991)
  • Achtundsechzig folgende. Aufsätze, Glossen, Essays (1991)
  • Ein Ort unterm Himmel. Texte aus Alemannien (1989)
  • Derfrangers Zeit. Erzählungen (1988)
  • Nachricht aus dem Inneren der Welt. Gedichte 1982–1986 (1986)
  • Finstere Wolken, Vaterland. Die deutsche Provinzpresse greift ein. 35 Glossen (1986)
  • Die steinerne Insel. Antworten aus New York. Eine Erzählung (1985)
  • Laura. Ein Zyklus. Gedichte (1984)
  • Der Sprung aus dem Kopf. Prosa, Aufsätze (1984)
  • Unsichtbar ins taube Ohr. Gedichte (1982)
  • Land der Träume. Gedichte 1975–1979 (1979)
  • Zwischenbericht. Gedichte (1978)

Herausgeberschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bodenseegeschichten. Zusammen mit Hermann Kinder. (2009)
  • Bodensee-Lesebuch – 18 Autoren stellen sich vor. (1990)
  • Ich bin nur in Wörtern. Johannes Poethen zum 60. Geburtstag. Zusammen mit Jürgen P. Wallmann. (1988)
  • Die Ohnmacht der Gefühle. Heimat zwischen Wunsch und Wirklichkeit. (1986)
  • Kultur am Ende? Kultur in der Provinz. 11 Momentaufnahmen (1985)
  • Konstanzer Trichter – Lesebuch einer Region. (1983)
  • Literatur im alemannischen Raum. Regionalismus und Dialekt. Zusammen mit Peter Salomon. (1978)
  • Mein Land ist eine feste Burg. Neue Texte zur Lage in der BRD. (1976)

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. vlb.vorarlberg.at
  2. Stefan Keller:Identität in der Welt suchen. Buchbesprechung / Lesungsbericht in der Thurgauer Zeitung vom 11. Mai 2012, abgerufen am 12. Mai 2012.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]