Jochen Martens

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Jochen Martens (* 10. Juni 1941 in Jena) war Zoologe an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Er lehrt dort zwischen 1976 und 2012.[1]

Zu seinen Forschungsprojekten zählten die Bildung von lokalen Dialekten im Gesang der Singvögel als Evolutionsfaktor, die Untersuchungen der Artenvielfalt und Artbildung im Himalaya in Nepal sowie die Systematik und Phylogenie von Spinnentieren. Er gilt insbesondere als Experte für die Weberknechtarten im eurasiatischen Raum.

Er erhielt den Ornithologen-Preis 2005.

Jochen Martens ist Namensgeber der von ihm im Juli 2020 nach Greta Thunberg benannten, neuen Gattung und Art der Weberknechte, Thunbergia gretae.[2]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jochen Martens, Albert Ausobsky: Spinnentiere, Arachnida, Weberknechte, Opiliones. 1978

Herausgeberschaft

  • Beiträge zur Fauna, Faunengenese und Zoogeographie des Nepal-Himalaya. Berlin Humboldt-Universität, 1987

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Prof. Dr. Jochen Martens (pensioniert). (Nicht mehr online verfügbar.) Uni Mainz, archiviert vom Original am 30. April 2013; abgerufen am 6. Mai 2013.
  2. Jochen Martens: A harvestman with elaborate palpal pliers, Thunbergia gretae n. gen. n. sp. from China (Opiliones: Sclerosomatidae: Gagrellinae). In: Zoologischer Anzeiger. Band 287, 2020, S. 160–166, doi:10.1016/j.jcz.2020.03.010.