Jochen Rückert

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Jochen Rückert mit Root 70 im Alten Pfandhaus Köln, 23. April 2009
Jochen Rückert bei den Tonspuren Irsee, 2014

Jochen Rückert (* 13. Mai 1975 in Köln) ist ein ursprünglich deutscher Jazzschlagzeuger mit US-amerikanischer Staatsbürgerschaft und Dauerwahlheimat in New York City.[1]

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bruder des Pianisten Thomas Rückert begann im Alter von sechs Jahren Schlagzeug zu üben. 1996 gewann er mit dem Trio Dreiklang den Blue Note Jazzsearch und die European Jazz Competition in Leverkusen. 1998 veröffentlichte er bei Jazzline sein Debütalbum Introduction (mit Hayden Chisholm, Ben Monder, Kurt Rosenwinkel, Chris Potter und Johannes Weidenmüller). 2000 erhielt er den Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen für Musik. Seitdem wirkte er an etwa 80 Alben mit und trat in Fernseh- und Rundfunkproduktionen des NDR, WDR, SWF und BR auf. Er unternahm Tourneen durch Europa, Nord- und Südamerika, Asien und Australien.

1995 reiste er erstmals nach New York City, absolvierte auf Stipendium ein zweijähriges Musikstudium an der New School University,[1] kehrte zurück und dann retour, so dass er seit 1998 in Brooklyn lebt. Er arbeitete mit Musikern und Bands zusammen wie dem Marc Copland Trio, Nils Wogram & Root 70, der Kurt Rosenwinkel Group, der Mark Turner Band, mit Chris Cheek, John Abercrombie, Ignaz Dinné, Pat Metheny, Matt Penman, Simona Premazzi, Kenny Werner, Allan Praskin, Dave Liebman, Till Brönner, Joachim Kühn, Rudi Mahall und Anke Helfrich.

Neben seiner Tätigkeit als Jazzmusiker arbeitet Rückert auch mit Rockbands wie Bonnie Lundy und Seems So Bright und auf dem Gebiet der elektronischen Musik mit Marcus Schmickler, Jochen Bohnes und Burnt Friedman zusammen. Er programmiert, mixt und produziert im „Electro sector“. Unter dem Alias „Wolff Parkinson White“ hat er zwei Alben veröffentlicht, ride the rueckert im Jahr 2007 und rest from what 2009.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Jochen Rückert – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Info beim JazzFacts-Musikerporträt im Deutschlandfunk vom 5. Januar 2017