Zum Inhalt springen

Jochen Vogt

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Jochen Vogt (* 27. Mai 1943 in Karlsruhe;[1]8. August 2025 in Simmern/Hunsrück)[2][3] war ein deutscher Germanist, der zwischen 1973 und seiner Emeritierung 2008 als Professor für Germanistik/Literaturwissenschaft und Literaturdidaktik an der Universität Essen bzw. der Universität Duisburg-Essen lehrte.

Jochen Vogt wurde 1968 an der Ruhr-Universität Bochum promoviert und war seit 1972 Professor an der Justus-Liebig-Universität Gießen sowie seit 1973 an der Universität Duisburg-Essen in Essen.

Vogt beschäftigte sich hauptsächlich mit deutscher und europäischer Literatur des 20. Jahrhunderts. Er war Autor und Herausgeber zahlreicher literaturwissenschaftlicher (insbesondere im Bereich der Narratologie) und didaktischer Arbeiten. Vogt war auch bekannt wegen seiner in literaturwissenschaftlichen Kreisen eher ungewöhnlichen wissenschaftlichen Arbeiten zum Kriminalroman als Literaturgattung.

Schriften (Auswahl)

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. Essener Unikate, Universität Essen, 2002. S. 33.
  2. Jens Dirksen: Germanist und Krimi-Spezialist: Jochen Vogt wird 80. In: Westdeutsche Allgemeine Zeitung (27. Mai 2023).
  3. Jens Dirksen: Unakademischer Professor: Trauer um den Germanisten Jochen Vogt. In: Westdeutsche Allgemeine Zeitung (11. August 2025).