Jochen Vogt

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Jochen Vogt (* 27. Mai 1943) ist ein deutscher Germanist, Literaturwissenschaftler und Literaturdidaktiker. Er wurde 1968 an der Ruhr-Universität Bochum promoviert und war seit 1972 Professor an der Justus-Liebig-Universität Gießen sowie seit 1973 an der Universität Duisburg-Essen in Essen.

Vogt beschäftigt sich hauptsächlich mit deutscher und europäischer Literatur des 20. Jahrhunderts. Er ist Autor und Herausgeber zahlreicher literaturwissenschaftlicher (besonders im Bereich der Narratologie) und didaktischer Arbeiten. Vogt ist auch bekannt wegen seiner in literaturwissenschaftlichen Kreisen eher ungewöhnlichen wissenschaftlichen Arbeiten zum Kriminalroman als Literaturgattung.

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • mit Benedikt Jessing (Hrsg.): „Das Vergangene ist nicht tot, es ist nicht einmal vergangen“: Nationalsozialismus im Spiegel der Nachkriegsliteratur (in Verbindung mit der Alten Synagoge Essen). Rigodon, Essen 1984, ISBN 3-924071-03-9.
  • Hans Henny Jahnns Romantrilogie „Fluß ohne Ufer“. Fink, Paderborn 1970 (2. Auflage 1986), ISBN 3-7705-2366-0 (Zugleich Dissertation an der Universität Bochum 1968 unter dem Titel: Struktur und Kontinuum).
  • Aspekte erzählender Prosa. Eine Einführung in Erzähltechnik und Romantheorie. (Neufassung 1990)
  • Der Kriminalroman. Poetik-Theorie-Geschichte (Hg.), 1998.
  • Einladung zur Literaturwissenschaft (6., erw. u. aktualis. Aufl. 2008)
  • Knapp vorbei. Zur Literatur des letzten Jahrhunderts Fink, Paderborn 2011, ISBN 978-3-7705-3912-3 (Publikation der Ernst-Jandl-Arbeitsstelle für Gegenwartsliteratur an der Universität Duisburg-Essen).
  • Wie analysiere ich eine Erzählung? Ein Leitfaden mit Beispielen. Fink, Paderborn 2011, ISBN 978-3-7705-3919-2.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]