Joe O’Connor

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Joe O’Connor
Joe O’Connor
Geburtstag 8. November 1995
Geburtsort Leicester
Nationalität EnglandEngland England
Profi seit 2018
Preisgeld 10.000 £[1]
Höchstes Break 105[1] (Riga Open 2015)
Century Breaks 3[1]
Main-Tour-Erfolge
Weltmeisterschaften
Ranglistenturniersiege
Minor-Turniersiege
Weltranglistenplatzierungen
Höchster WRL-Platz 99 (Juli–August 2018)
Aktueller WRL-Platz 107 (Stand: 12. August 2018)

Joe O’Connor (* 8. November 1995 in Leicester) ist ein englischer Snookerspieler. 2018 wurde er Profi auf der Main Tour.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Joe O’Connor stammt aus Wigston bei Leicester.[2] Seine Karriere begann er im Poolbillard, wo er im Jugendbereich eine große Zahl an Titeln gewann. Unter anderem wurde er U-18-Welt- und -Europameister im Eight Ball Pool.[3] Da er Billard aber professionell betreiben wollte, entschied er sich schon als Jugendlicher für den Umstieg zum Snooker.[4] Mit 17 nahm er erstmals an der Players Tour Championship teil, einer für Amateure offenen Profiserie. Bei der Kay Suzanne Memorial Trophy 2012 qualifizierte er sich für die Hauptrunde mit den Profis und unterlag Ricky Walden nur knapp mit 3:4. Bei den Bluebell Wood Open 2013 erreichte er ein zweites Mal die Hauptrunde, nachdem er vier Runden in der Amateurqualifikation überstanden hatte.

Dazu versuchte er, sich über die Q School für die Profitour zu qualifizieren. Während er 2013 noch weit weg war, schaffte er 2014 beim zweiten Turnier den Einzug ins Entscheidungsspiel. Zwar verlor er mit 1:4 gegen den Waliser Lee Walker, in der Q-School-Gesamtwertung belegte er aber einen Spitzenplatz und deshalb durfte er als Nachrücker in der Qualifikation der Profiturniere der Saison 2014/15 mitspielen und Erfahrung sammeln. O’Connor, der in Leicester auch mit Profi Tom Ford trainierte,[4] besiegte beim Wuxi Classic Andrew Higginson mit 5:0 und spielte in China seine erste Hauptrunde bei einem Weltranglistenturnier. Eine zweite Asienreise bescherten ihm die China Open, nachdem er gegen Ben Woollaston in der Qualifikation mit 5:2 gewonnen hatte. Im Hauptturnier verlor er dann aber jeweils klar gegen Chris Wakelin bzw. Michael Leslie. In der Q School 2015 erreichte er immerhin das Gruppenhalbfinale und erneut eine hohe Platzierung in der Gesamtwertung. Im zweiten Jahr als Main-Tour-Ergänzungsspieler gelang ihm aber kein Sieg. In der Q School 2016 scheiterte er zweimal mit 3:4 in frühen Runden am Schotten Marc Davis.

Daneben spielte er auch bei den Meisterschaften der Amateurverbände. 2015 nahm er an der Juniorenweltmeisterschaft teil und erreichte das Achtelfinale. Bei der U21-Europameisterschaft kam er ins Halbfinale und verlor gegen den späteren Sieger Josh Boileau mit 4:5 im Entscheidungsframe mit der letzten schwarzen Kugel. Bei zwei weiteren Meisterschaften war aber jeweils schon in der Runde der Letzten 32 Schluss. Nachdem auch die Q School 2017 enttäuschend verlief, blieben ihm in der Saison 2017/18 nur die zwei für Amateure offenen Pro-Am-Turniere der Main Tour. Bei beiden Turnieren erreichte er die Hauptrunde und beim Paul Hunter Classic zog er mit Siegen über Lukas Kleckers und Harvey Chandler in Runde 3 ein. Am Ende der Saison war er einer von 8 Spielern, die sich für die EBSA Amateur Play Offs qualifiziert hatten. Diesmal nutzte er die Chance zum Gruppensieg und bekam damit Profistatus und die Startberechtigung für die Main-Tour-Spielzeiten 2018/19 und 2019/20. Noch vor Beginn seiner ersten Profisaison wurde er im Juni 2018 englischer Amateurmeister durch einen 10:3-Sieg über Ex-Profi Andrew Norman.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Qualifikationsturniere

Amateurturniere

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Profil von Joe O’Connor bei CueTracker (Stand: 5. August 2018)
  2. UK Snooker: Joe O'Connor to man up for crack at champion Neil Robertson. The Press, 21. November 2014, abgerufen im 29. April 2018.
  3. World Snooker Tour: Embarking on the journey. WPBSA, 11. Juli 2018, abgerufen im 12. Juli 2018.
  4. a b Owen Phillips: UK Championship 2014: Neil Robertson test excites O'Connor. BBC, 26. November 2014, abgerufen im 29. April 2018.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Joe O’Connor – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien