Joe Sachse

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Joe Sachse im Konzert mit Jörg Fischer, Rainer Lind und Heiner Reinhard in der Bessunger Knabenschule in Darmstadt am 20. Oktober 2012 

Helmut „Joe“ Sachse (* 28. Oktober 1948 in Mittweida) ist ein deutscher Jazzgitarrist.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sachse studierte von 1973 bis 1978 an der Hochschule für Musik Weimar. Schon früh trat er in verschiedenen Gruppen von Manfred Schulze auf, etwa in der Gerhard-Stein-Combo. Mitte der 1970er Jahre gründete er sein eigenes Quartett, das sich bald zum Quintett Osiris erweiterte, dem Manfred Hering, Hannes Zerbe, der Bassist Christoph Winkel und Wolfram Dix angehörten. Osiris ging mit Charlie Mariano und Toto Blanke auf DDR-Tournee. Ende der 1970er Jahre spielte er im Duo mit Uwe Kropinski, das später mit Hannes und Conny Bauer zum Doppelmoppel erweitert wurde (Schallplatte 1980) und auf zahlreichen internationalen Festivals, etwa auf dem Moers Festival spielte; in dieser Gruppe und bei Soloprojekten hat Sachse auch zur Querflöte gegriffen. Anfang der 1980er Jahre spielte er in der Heinz Becker Group (Schallplatte 1982), und mit Ernst-Ludwig Petrowsky, Heinz Becker und Klaus Koch im Quartett, aber auch im Trio mit Petrowsky und im Duo mit Manfred Hering. Im weiteren arbeitete er mit George Lewis, David Moss, John Tchicai, Maggie Nicols, Peter Kowald, Fred Van Hove, Paul Rutherford, Armin Heitz und Peter Brötzmann.

Diskographie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Helmut Sachse – Hannes Zerbe (Amiga, 1981)
  • Po(e)saunenstunde für Kinder von 92 bis 174 cm, mit Günter Saalmann, Litera Berlin 865345, 1983
  • Helmut „Joe“ Sachse – Solo (FMP bzw. Tribar music, 1984)
  • Berlin Tango (ITM, 1986/87) mit George Lewis, David Moss
  • Helmut „Joe“ Sachse (DSB/Bluesong, 1988)
  • Helmut „Joe“ Sachse: European House (FMP, 1990)
  • Pinguin Moschner, Maggie Nicols, Joe Sachse: Nevergreens (amf, 1996)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]