Johann Adam Kulmus

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Johann Adam Kulmus

Johann Adam Kulmus (* 23. März 1689 in Breslau; † 30. Mai 1745 in Danzig) war ein deutscher Anatom.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kulmus war Schüler von Herman Boerhaave und von Bernhard Friedrich Albinus in Leiden. Nach einer Studienreise durch Holland war er als Arzt in Danzig tätig und Professor für Medizin und Physik am Akademischen Gymnasium Danzig.

Seine Nichte Luise Adelgunde Kulmus (1713–1762) heiratete 1735 Johann Christoph Gottsched.

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er war Mitglied der Königlich-Preußischen Akademie der Wissenschaften. 1721 wurde er zum Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina gewählt.[1]

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Anatomische Tabellen, nebst dazu gehoerigen Anmerckungen und Kupffern … welche den Anfaengern der Anatomie zu bequemer Anleitung in dieser andern Aufflage verfasset hat Johann Adam Kulmus … Dantzig zu finden bey Cornelius von Beughem; gedruckt von Thomas Johann Schreiber … 1725.
  • Tabulae anatomicae: in quibus corporis humani omniumque ejus partium structura & usus brevissimè explicantur: accesserunt majoris perspicuitatis causa, annotationes et tabulae aeneae. Amstelaedami : Apud Janssonio-Waesbergios, 1732.
  • Anatomische Tabellen: nebst dazu gehörigen Anmerkungen und Kupfern; daraus des ganzen menschlichen Körpers Beschaffenheit und Nutzen deutlich zu ersehen: welche den Anfängern der Anatomie zu bequemerer Anleitung. Vierte vermehrte und verbesserte Auflage. Fritsch, Leipzig 1741. 7. Auflage: Lotter, Augsburg 1764.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wilhelm Heß: Kulmus, Johann Adam. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 17, Duncker & Humblot, Leipzig 1883, S. 364.
  • M. Sachs: The „Anatomic Charts“ (1722) of Johann Adam Kulmus (1689–1745). In: Sudhoffs Arch. 86(1), 2002, S. 69–85.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Mitgliedseintrag von Johann Adam Kulm bei der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, abgerufen am 17. November 2015.