Johann Andreas von Traitteur

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Johann Andreas Traitteur, ab 1790 Edler von Traitteur, (* 30. Juli 1752 in Philippsburg [1]; † 20. Januar 1825 in Bruchsal) [2] war ein Ingenieur, kurfürstlich pfälzischer Administrationsrat und Baudirektor in Heidelberg; K.k. Oberstleutnant und Salinenbesitzer zu Bruchsal und Mosbach (1824).

Wappen derer von Traitteur

Familie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Traitteur entstammte einem pfälzischen Geschlecht. Sein Vater war Johann Adam Traitteur aus Maikammer, seine Mutter Eva Elisabeth Duraß aus Weyher in der Pfalz. Sie heirateten am 20. Mai 1749 in Philippsburg[3], wo sie sich auch niederließen.[4] Die Familie hatte sechs gemeinsame Kinder. [5]

Johann Andreas von Traitteur war zweimal verheiratet. Die erste Ehe mit Anna Maria Walther, die in Langenbrücken lebte, blieb kinderlos. [6][7] Die Hochzeit war nach genehmigter Dispens[8] am 23. September 1777 in Ubstadt geschlossen worden.[9] Am 17. April 1798 starb seine erste Frau und nur zwei Monate später heiratete er am 21. Juni 1798 in Heidelberg Maria Anna Augusta Janner (auch Jonner) „Von Stolzenberg“. Aus dieser zweiten Verbindung gingen sechs Kinder hervor. Ein Sohn [10] sowie fünf Töchter.[11] Amalia Christina Carolina heiratete in die Adelsfamilie von Glaubitz, Antonia Maria Anna Philippina ging eine Verbindung mit der Adelsfamilie Göler von Ravensburg ein und die Tochter Marie Philippine Caroline Auguste Valerie heiratete in die Adelsfamilie von Faber.

Johann Andreas' Bruder, Karl Theodor von Traitteur (1756–1830), war ab 1788 Hofbibliothekar in Mannheim.[12] Gemeinsam mit seinen Brüdern Jacob, Conrad und Karl Theodor Traitteur wurde er von Kurfürst Karl Theodor von Pfalz-Bayern in München am 14. September 1790 in den Reichsritterstand mit Namensergänzung Edler von Traitteur erhoben.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Traitteur studierte ab dem 17. November 1772 Rechtswissenschaft an der Universität von Heidelberg. Er setzte das Studium am Collége de St. Louis in Metz fort.
Als Ingenieur und „Genieoffizier“ kam er zum kurpfälzischen Kontingent.[13] Anschließend als Oberstleutnant der österreichischen Armee. Von 1779 bis 1781 hielt er Vorlesungen über Geometrie. Die Ernennung zum Professor erhielt er am 9. Dezember 1784, zunächst aber ohne Besoldung. Im Mai 1785 trat er die Professur an der Uni Heidelberg an. 1786 wurde er Doktor, sowie Dekan der Philosophischen Fakultät, 1790/91 Rektor der Uni Heidelberg. [14] Die Niederlegung der Professur an der Universität Heidelberg erfolgte zum 24. Dezember 1803.

Traitteur war vielseitig tätig, so war er auch Mitglied der Freimaurerloge Carl zur Eintracht in Mannheim.

Heißluftballonstarts[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Am 17. Juli 1784, wenige Monate nachdem Joseph Michel Montgolfier bei Paris seine erste bemannte Ballonfahrt ausführte, startete in Leimersheim ein von Traitteur gebauter Heißluftballon. Dieser war aus Papier gefertigt und mit Schnüren verstärkt, 16 Schuh (ca. 4,60 m) hoch und hatte einen Durchmesser von 12 Schuh (ca. 3,50 m). Laut dem Bericht von Traitteur flog der Ballon circa 38 Minuten lang.
  • In Burrweiler bei Landau fand am 18. Oktober 1784 ein sensationell völkerverbindendes Experiment statt:

Unter Direktion des kurpfälzischen Raths und Baucommissär Herrn Traitteur wurde heute Nachmitag um halb 4 Uhr (15.30) ein Luftballen genannt Montgolfier [...] losgelassen und nahm seine Richtung gegen Süd, weit über den Ort Siebeldingen hinaus [...] in einer Höhe, nach optisch und geometrischen Ermessen über 3000 Schuh (ca 915 m) und nach der genauesten Beobachtung 85 Minuten Dauer, bis er sich in Elmstein niederliess. Seine Inschrift war: Vivant Anna, Philippus, Damianus, Ervinus, Sophia, Carolina, comites a Petra, in terris Longaevi, in stellis perpetui und Vivent le Roi, la Reine et Monseigneur le Dauphin, du sang royal Bourbon-Autrichien. Viele Tausend Zuschauer, Deutsche, Franzosen bezeigten das lebhafteste Vergnügen und gaben Herrn Rath das verdiente Lob, daß er wirklich in Europa einer der größten Kenner der Aerostatik sei, so wie auch unstrittig der Hydrostatik, wie er die überzeugendsten und ewig denk- und Dankwürdigen Proben und Werke gemacht hat.

Paul Wider in: Menschen und Ballone, S. 28
  • 1786, zum 400–jährigen Heidelberger Universitätsjubiläum übernimmt er die Herstellung der Illumination für 600 Gulden Honorar. Im Beisein von Luise Prinzessin von Baden, der späteren Frau des Zaren Alexander I. lässt er einen Ballon starten, was ihm aber nicht völlig gelang und ihm damals den Spottvers einbrachte. (siehe unten)

Bautätigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Traitteur-Haus in der Altstadt
  • 1778 kaufte er das Haus am „Fischmarkt 4“, die „alte Dechanei“, baut es zu seinem Wohnhaus im Louis-seize Stil um. Dieses Haus steht heute unter Denkmalschutz. [17][18]
    Das „gedehnte Achteck“ ist heute das Rathaus von Oppenweiler
  • 1782 als Architekt nahm er den Umbau des alten Wasserschlosses in Oppenweiler/(Rems-Murr-Kreis) in die Hände. Er hatte die ungewöhnliche Idee zu einem achteckigen Gebäude umgesetzt.[19]
  • 1785 übernimmt er Planung und Leitung des Umbaus in Zusammenhang mit der Verlegung der Universitätsbibliotheksräume innerhalb der Alten Heidelberger Universität.
  • 1786, Verantwortlicher bei den Restaurierungsarbeiten in der alten Aula Heidelberg.(von 1829-1905 als Universitätsbibliothek genutzt)[20]
  • 1787 und 1788 leitete Traitteur die Bauarbeiten zur Beseitigung der Rheininsel Ceylon, welche die Kurpfalz als Bedrohung der Stadt Germersheim ansah. Dabei unterbreitete er Kurfürst Karl Theodor weitergehende Pläne zur Begradigung des Rheins im Raum Germersheim.[21]
  • 1799, kauf des Geländes des ehemaligen kurfürstlichen Bau- und Holzhofs am Neckarufer beim Zeughaus und legt einen Obstgarten an.[22]
  • 1803 erwarb er das ehemalige Jesuitengymnasium in Heidelberg in der „Augustinergasse 15“. (1827 wird es von seiner Frau an die Universität Heidelberg verkauft)
  • 1804 kauf er das Haus in der „Schulgasse 6“, baute es um und nutzte es als Salzspeicher, Wohnhaus und Theater (Die spätere Universitätsbibliothek).
  • Die Festung Philippsburg setzt er nach deren Zerstörung wieder instand.

Bau der Wasserleitung von Rohrbach nach Mannheim[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fassung der Quellen in Rohrbach (Heidelberg)
Grundriss der Wasserleitung mit Deichelröhren und Senkkasten
Lageplan der vorgesehenen Wasserleitung (dunkelblau), sowie der Ableitung des Leimbaches für die Festungsgräben (hellblau).
(angedeuteter Verlauf nach der „Special Karte“ des J.A. v. Traitteur, um 1790)

Nach über 110 Jahren wurde endlich der Entschluss gefasst eine Frischwasserleitung nach Mannheim zu bauen. Viele Jahre zuvor wurden über 20.000 fl. (Gulden) für Untersuchungen ausgegeben, jedoch ständige Widersprüche unter den Sachverständigen setzten den Hof außer Stand den erwünschten Endzweck zu erreichen.[23] Mit Schreiben (Rescript) vom 19. Juli und dem 21. September 1790 erhielt v. Traitteur den Auftrag zur Planung und Ausführung der Arbeiten vom Hof genehmigt. Am 20. November 1790 hält er in der Redoute (Festung) in Mannheim eine öffentliche Vorlesung, in der er der Bevölkerung einen Plan darstellte, um Mannheim mit Quellwasser aus Rohrbach durch eine Wasserleitung zu versorgen. Mit einem weiteren Schreiben vom 24. November und nochmals vom 16. Dezember 1790 wurden neue Forderungen zu den Bauausführungen gemacht, welche die Kosten durch erneute Überplanung und Erweiterungen erhöhten. Mit dem zweiten Vertrag (Contract) vom 1. März 1791 wurde eine Bausumme von 238.000 Gulden vereinbart. J.A. v. Traitteur sollte die ersten Kosten, in Höhe von 90.000 Gulden vorschießen und diese dann von der Staatskasse zurückerhalten.[24] Der Vertrag mit der Gemeinde Rohrbach zum Bau der Quellenfassung für diese Wasserleitung wurde am 2. Mai 1791 von Traitteur unterzeichnet.[25] Durch Neid, Missgunst, Streitigkeiten und Intrigen kam es immer wieder zu Verzögerungen und schließlich zum Baustillstand. Der ausgebrochene 1. Koalitionskrieg sorgte zudem für Geldmangel, sodass 1798 das Projekt Wasserleitung nach fast achtjähriger Bauzeit für immer eingestellt wurde.[26][27] In einem Vergleichskontrakt vom 22. März 1798 wurden alle vorherigen Verträge aufgehoben. Eine Begleichung der von v. Traitteur vorgeschossenen Baukosten wurde durch die fehlende Unterschrift des Kurfürsten nicht getätigt. Am 13. März 1803 erscheint in Mannheim eine anonyme Schrift „Die Rheinpfälzische Wasser=Leitungsgeschichte von Mannheim vom Jahr 1790 bis 1803“, in der J.A. v. Traitteur den Bau der Wasserleitung von Rohrbach nach Mannheim darstellt und die Machenschaften der kurpfälzischen bzw. pfalzbayerischen Regierung anprangert, wobei er detailliert dokumentiert, wie ihm systematisch das Geld vorenthalten wird, das er für den Bau der Wasserleitung von Rohrbach nach Mannheim vorgestreckt hatte. Es handelt sich dabei um ca. 100.000 Gulden. Nach 10–jährigem Rechtsstreit drückt er zum Schluss die Hoffnung aus, dass er (Zitat) „...aber von der Gerechtigkeitsliebe der theilenden Fürsten sicher erwarten darf, dass das an dem baaren Vorrath dieser Arréage allenfalls noch abgängige zu seiner endlichen Befriedigung entweder in Churpfälzischen Staats Papieren von gleichem Werth der seinigen oder in baarem Geld verhältnismäßig beigeschaffen werde“. Nach bisherigem Kenntnisstand hat Traitteur sein Geld nie bekommen.[28]

Grabungsfund in Eppelheim[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei Grabungsarbeiten im Dezember 2013 stieß man in vier Meter Tiefe auf ein Teilstück der aus Odenwälder Buntsandstein gemauerten Traitteur-Wasserleitung. [29][30][31]

Salinenbetreiber[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bekanntmachung mit der Übernahme des Salz-Debit am 2. Januar 1812 durch J.A. v. Traitteur

Verschuldet und enttäuscht vom Mannheimer Hof, kehrte er Mannheim den Rücken zu und zog nach Bruchsal.
Von 1799 an war er der Pächter der Bruchsaler Saline. Ebenso war er Erblehenträger der Fürstlich-Leiningenschen Saline in Mosbach.

Auch diese Investitionen verliefen nicht glücklich. Am 9. November 1800 bringt ein Sturm über Bruchsal die Bischöflich Speyerische Saline zur Hälfte zum Einsturz. Der Schaden beträgt ca. 66.000 Gulden. Um einer „regresslichen Klage auszuweichen“ zeigt die kurpfälzische Hofkammer Einsehen und zahlt J.A. v. Traitteur 28 Stück der seit Jahren willkürlich zurückgehaltenen Staats-Obligationen aus. Der weitaus größere Teil seines zurückbehaltenen Eigentums blieb aber weiterhin in Händen des Fiskus. [32]
1807 erwarb er die Mosbacher Saline und 1812 ging die Bruchsaler Saline vom badischen Staat für 20.0000 Gulden in seinen Besitz über.[33] Für deren Erhalt musste er weiterhin noch riesige Summen investieren. Die jährliche Salzproduktion wurde mit 4.000 Zentnern für jede Saline angegeben.

Die Sole wurde von der Ubstadter Salzquelle über zwei vierstöckige Gradierwerke mit jeweils vier übereinanderstehenden Pumpen in einen Solehochbehälter gepumpt und gelangte mit Deicheln aus Forlenholz über das Ubstadter- und Bruchsaler Bruch bis nach Bruchsal. Der Kraichbach diente zum Antrieb dieser Pumpen. Diese Konstruktion war störanfällig und konnte nur in den wärmeren sechs bis acht Monaten im Jahr betrieben werden. Die am Kraichbach anliegenden Müller stauten das Wasser für ihre Zwecke, sodass es in der Folge für die Pumpen nicht mehr ausreichte und diese zum Stillstand kamen. Dies führte bereits ab 1800 zu erbitterten Streitereien zwischen den Müllern und dem Salinenbetreiber. Nach zwölfjährigem Besitz musste er 1824 die Salzgewinnung aus beiden Salinen wegen Unrentabilität einstellen. Der Grund hierfür lag neben der geringen Salzkonzentration (< 2 %) unter anderem auch im gestiegenen Brennholzpreis. Holländische Holzhändler tätigten um 1810 in immer größerem Maße Holzaufkäufe. Die Saline befand sich zudem noch in Konkurrenz mit den Staatssalinen in Rappenau[34] und Dürrheim.[35]

Titel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spottverse der zahlreichen Schaulustigen begleiteten den Ballonpionier bei einem Flugversuch 1786 in Heidelberg. Die Verse werden bis zum heutigen Tag in diversen Regional- und Pfalzpublikationen zitiert:

Herr Tretter, Herr Tretter,
de Luftballon schlagt wedder.
Hätt er unne meh uffgeblose,
wär er owwe nit angestoße.[38]

Dem Spott folgte Bewunderung, nachdem der Flugversuch erfolgreich abgeschlossen wurde.

Die Stadt Mannheim ehrte den tüchtigen Bauingenieur, seinen Bruder den Hofbibliothekar Karl Theodor von Traitteur sowie seinen Neffen, dem Brückenbaumeister Wilhelm von Traitteur mit der Traitteurstraße in Mannheims–Oststadt (Schwetzingerstadt). [39]

Im Dezember 2013 wurde auf einem privaten Grundstück in ca. zwei Meter Tiefe die Überreste der historischen Wasserleitung gefunden.[40]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Viktor Carl: Lexikon der Pfälzer Persönlichkeiten. 2. Auflage. Hennig, Edenkoben 1998.
  • Wolfgang H. Collum: Sippenbuch der Stadt Philippsburg .... Reihe A, Band 62. Grafenhausen bei Lahr 1975, S. 566 Nr. 5144 (Badische Ortssippenbücher, 36).
  • Dagmar Drüll: Traitteur, Johannes Andreas von. In: Heidelberger Gelehrtenlexikon. Bd. 1: 1652–1802. Heidelberg 1991, S. 156–158.
  • K. H. Frauenfeld: Johann Andreas von Traitteur. In Badische Heimat, 53(1973), ISSN 0930-7001, S. 325–329.
  • Paul-Gerhard Franke, Adolf Kleinschrot: Lebensbilder in Kurzfassung. Persönlichkeiten des Fachgebietes Hydraulik und Wasserbau aus dem deutschsprachigen Raum. Lehrstuhl für Hydraulik und Gewässerkunde der TU München, München 1987, S. 100.
  • Genealogisches Handbuch des Adels. Band XIV, Band 131 der Gesamtreihe. C. A. Starke Verlag, Limburg (Lahn) 2003, ISSN 0435-2408.
  • Otto Titan von Hefner (Hrsg.): J. Siebmachers grosses und allgemeines Wappenbuch. Der Adel des Königreichs Bayern. Band 2. 1854, S. 119 (Digitalisat) und Tafel 147 (Digitalisat)
  • Rudolf Heinze: Heidelberger Universitätsjubiläen ... Heidelberg 1884, S. 39 Anm. 59.
  • Fritz Hirsch: Von den Universitätsgebäuden in Heidelberg. Heidelberg 1903, S. 80–81 und 90–98.
  • Historisches und genealogisches Adelsbuch des Grossherzogthums Baden, S. 329 (Digitalisat)[41]
  • Kneschke: Deutsche Grafen-Haeuser der Gegenwart in heraldischer, historischer und genealogischer Beziehung. Bd. 2. 1853, S. 571–573 (Digitalisat)
  • August Rosenlehner: Zur Lebensgeschichte des kurpfalzbayrischen Bibliothekars und Hofhistoriographen Karl Theodor von Traiteur [!] <1756-1830>. In: Mannheimer Geschichtsblätter. 9. Jahrgang, 1908, Nr. 8 und 9, Sp. 171–172.
  • Carl von Traitteur: Ursprung der Familie von Traitteur. In: Mannheimer Geschichtsblätter. 32. Jahrgang, 1931, Sp. 58–61.
  • Florian Waldeck: Alte Mannheimer Familien. 3. Teil. In: Mannheimer Geschichtsblätter. 22. Jahrgang, 1921, Sp. 112–114.
  • Florian Waldeck: Von Traitteur. In: Alte Mannheimer Familien. Mannheim 1922. (Schriften der familiengeschichtlichen Vereinigung Mannheim. 2.) 2. Teil S. 48–64;
  • Paul Wider: Menschen und Ballone, Bechtle Verlag, Esslingen, 1993, ISBN 3-7628-0516-4

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ortssippenbuch Philippsburg, Nr. 5144 (erstes OSB) bzw. 7198 (Neue OSB-Version); dort ist nur ein Johann Traitteur vermerkt (der 2. Vorname „Andreas“ fehlt)
  2. Ortssippenbuch Bruchsal (im Aufbau)
  3. OSB Philippsburg #5144
  4. Eva Elisabeth Durass war Witwe des Philippsburger Hofrats Johann Heinrich Weber (1721 – 1749)
  5. Die Mutter brachte aus erster Ehe eine Tochter (1747–1752) mit.
  6. Anna Maria Walther wurde in Deidesheim am 30. April 1752 geboren, später aber nach Langenbrücken gezogen. Familysearch sowie im Ortssippenbuch Bad Schönborn, Mingolsheim (in Vorbereitung), Kinderlos lt. OFB Maikammer
  7. Vater der Braut war Georgius Adamus Carolus Walther, (1738 Advokat in Bruchsal und 1790 Hofrat des Fürstbischofs von Speyer (Consiliarius Aulici)). Die Mutter der Braut war Anna Elisabetha Regina Durass, deren Vater war Johann Jakob Düraß (Durass), ein fürstbischöflicher Hofkammerrat und Kammerdirektor.
  8. durch Papst Pius VI. vom 19. Juni 1777 in Rom - wegen Blutsverwandtschaft im zweiten Grad.
  9. Ortssippenbuch Ubstadt, Nr. 2432
  10. Ferdinand Carl von TRAITTEUR-BRAUNEBERG wurde am 23. April 1799 in Heidelberg getauft.
  11. Zwei Töchter starben kurz nach der Geburt (1804, 1807)
  12. Heidelberger Gelehrtenlexikon
  13. 1787 nennt ihn der kurpfalz–bayerische Hof- und Staatskalender als der „Weltweisheit Doktor der Zivil- und Militärkunst, der praktischen Geometrie ordentlicher öffentlicher Lehrer auch geistlicher Administrationsrat und zweiter Baukommissär, Mitglied der philosophischen Fakultät der Universität Heidelberg.“
  14. Heidelberger Gelehrtenlexikon/Dagmar Drüll - Heidelberg Bd. 1. 1652-1802. - 1991, S. 156–158
  15. Ballonstarts 1803
  16. Otto Meyer, Hans Jutta Götzmann und Ansgar Reiss: Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation 962 bis 1806. Altes Reich und Neue Staaten 1495 bis 1806.Sandstein Verlag, 2006, ISBN 3-937602-62-3
  17. Denkmalbuch
  18. Dr. Floria Waldeck. „Von Traitteur“ (Biografie) S.48 ff.
  19. Gemeinde Oppenweiler
  20. Heidelberger Gelehrtenlexikon Dagmar Drüll. - Heidelberg Bd. 1. 1652-1802. - 1991, S. 156–158
  21. Heinz Musall: Zur historisch-geographischen Entwicklung der Rheinniederung bei Rußheim. In: Landesanstalt für Umweltschutz Baden-Württemberg, Institut für Ökologie und Naturschutz Karlsruhe (Hrsg.): Der Rußheimer Altrhein. Eine nordbadische Auenlandschaft. (= Die Natur- und Landschaftsschutzgebiete Baden-Württembergs, Band 10) Landesanstalt für Umweltschutz Baden-Württemberg, Karlsruhe 1978, ISBN 3-88251-028-5, S. 15–47, hier S. 37ff.
  22. Denkmalbuch
  23. Geschichte der Wasserleitung... (1798)
  24. Chronik von Rohrbach PDF, 1. März 1794
  25. Chronik von Rohrbach: Im August 1791 verlangt v. Traitteur einen Vorschuss für die geleisteten Arbeiten, erhält jedoch keinerlei Geld. Am 1. März 1792 wird durch ein kurfürstliches Rescript der Vertrag mit v. Traitteur aufgehoben. Nach zweijährigen Verhandlungen, in denen v. Traitteur von der kurfürstlichen Hofkammer vergeblich die Erstattung seiner Auslagen für die inzwischen im Bau weit fortgeschrittene Wasserleitung von Rohrbach nach Mannheim forderte, wird ein neuer Vertrag geschlossen. Zitat:„der zur Absicht hatte, den vorhinigen Plan der Wasser=Leitung nach thunlichkeit zu beschränken, um dadurch bei eingetrettenen Kriegs Umständen die der Hofkammer zu häftig geschienen Kosten möglichst zu minderen, und zu derselben Zahlung längeren Verzug zu finden“. Traitteur setzt im Vertrauen auf diesen neuen Vertrag den Bau fort und investiert weitere 70.000 Gulden.
  26. 10. Juni 1798, Johann Andreas Traitteur begründet in „Die Wasserleitungen von Mannheim, J. A. de Traitteur, Mannheim, 1798 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche)“ in der „Vorrede an die Bürger von Mannheim“, warum die Wasserleitung von Rohrbach nach Mannheim auf halbem Wege steckenblieb.
  27. Geschichte der Wasserleitung v. Gebürg bei Rohrbach nach Mannheim, Mannheim, 1798 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche)
  28. Chronik von Rohrbach, 22. März 1798
  29. Die Grube ist ca. 4x4 m groß, überdacht und einsehbar.(Besichtigung am 10.Mai 2014)
  30. Diese Eppelheimer Wasserleitung ist über 200 Jahre alt RNZ-Online vom 10.März 2015, abgerufen am 11.März 2015
  31. Welch ein Fund im Pfaffengrund! RNZ-Online vom 10.September 2016, abgerufen am 26.September 2016
  32. Chronik von Rohrbach, 9. November 1800
  33. Alte Salinen in Mitteleuropa: Zur Geschichte der Siedesalzerzeugung vom Mittelalter bis zur Gegenwart.
  34. Die 1824 in Betrieb genommene Saline in Rappenau hatte eine 28%-tige Salzlösung
  35. „Die ehemalige Saline zu Bruchsal und ihre Salzquellen“ von Carl Beierle
  36. Brauneberg ist eine Gemeinde an der Mosel
  37. siehe hierzu: Bau der alten Neckarbrücke, nach dem Eishochwasser von 1784
  38. Burrweiler, Pfälzische "Wiege" der Aerostatik, abgerufen am 29. Mai 2013
  39. Traitteurstraße in GoogleMaps
  40. Eppelheimer entdeckt Stück der barocken Wasserleitung in seinem Garten
  41. Auszug: Das Geschlecht der von Traitteur vom Braune-Berg stammt ursprünglich aus der Markgrafschaft Franchimont eine der vier Provinzen des vormaligen Bisthums und Reichsstiftes Lüttich, woselbst es authentischen geschichtlichen Nachrichten zufolge, schon vor der Reformation existierte. Urkundlich existierte die adelige Familie von Traitteur (in älteren Zeiten oftmals von Trettor und Trytor geschrieben), ehedem lange Jahre in dem Lütticher Lande, ihr gehörte auch der Brauneberg an der Mosel zu, und ein Abkömmling derselben Michael von Traitteur (1660), Stammherr der in Deutschland noch blühenden, katholischen Linien, und Urgroßvater des (1825) zu Bruchsal verstorbenen Grafen Johann Andreas von Traitteur, besaß im Lütticher und Jülicher Lande beträchtliche Güter, welche die Nachkommenschaft in Folge der Zeitverhältnisse verlor. ff