Johann Friedrich Karl Maximilian von Ostein

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Johann Friedrich Karl Maximilian Amor Maria Graf von Ostein (* 12. April 1735 in Sankt Petersburg[1]; † 1809 in Aschaffenburg) stammte aus dem Adelsgeschlecht derer von Ostein.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1751 wird er von dem Mainzer Kurfürsten mit den Rittergütern in Bernterode und Ascherode im Eichsfeld belehnt.[2] Im Jahr 1763 beerbte er seinen Onkel Johann Friedrich Karl von Ostein, Erzbischof und Kurfürst von Mainz und Bischof von Worms, einen der mächtigsten Männer des Alten Reiches. So wurde der damals 28-Jährige unermesslich reich.[3][4] Ab 1764 erschloss Johann Friedrich mit dem Bau eines Jagdschlosses auf dem Niederwald und einer Zufahrtsallee die bewaldete Berghöhe bei Rüdesheim am Rhein als Jagdwald. Bereits zwei Jahre später begann der Bau des Palais Ostein in Geisenheim.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Johann Samuel Ersch, Johann Gottfried Gruber: Allgemeine Encyclopädie der Wissenschaften und Künste. J. F. Gleditsch, Leipzig 1835, S. 462.
  2. Geschichte von Bernterode
  3. 250. Geburtstag des Ostein-Parks auf dem Niederwaldplateau im Internetportal der Bürstädter Zeitung, abgerufen am 25. Mai 2014.
  4. Johannes Spengler: Der Kurmainzer Architekt Johann Valentin Anton Thoman, 1695–1777. Deutscher Kunstverlag, München und Berlin 1987, ISBN 3-422-06001-4, S. 164