Johann Georg Wolcker

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Fresko in der Kirche von Lindenberg
Fresko in der Pfarrkirche von Oberostendorf
Altarblatt in der Stadtpfarrkirche in Marktoberdorf
Fresko in der Stiftskirche Stams

Johann Georg Wolcker der Jüngere (* 1700; † 27. Oktober 1766 in Augsburg) war ein Maler des Barocks (Fresken und Tafelbilder).

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Johann Georg Wolcker der Jüngere wurde 1700 als der älteste Sohn des Johann Georg Wolcker d. Ä. und der Ursula Michler aus Schelklingen geboren[1]. Burgau war aber anscheinend doch nicht der Geburtsort, wie im älteren Schrifttum vermerkt; so muss die Frage seiner Herkunft und seines Geburtsorts weiterhin offenbleiben. Klotz-Warislohner[2] vermutet, dass er aus Ulm-Söflingen stammen könnte; diese Angabe beruht offenbar auf dem Artikel von Rudolf Weser über Johann Baptist Enderle von Söflingen, in welchem er bemerkt, dass die Malerfamilie Wolcker eventuell von einer Söflinger Familie Wolcker abstammen könne, welche in der 2. Hälfte des 17. Jhs. in den Söflinger Kirchenbüchern nachweisbar ist[3]. So ließen ein Matthias Wolcker und seine Ehefrau Katharina NN von 1645 bis 1657 Kinder ins Taufregister Söflingen eintragen. Deren Sohn Matthias (od. Matthäus) Wolcker, getauft in Söflingen am 20. September 1649, war mit einer Klara NN verheiratet; das Paar hatte fünf Kinder, in Söflingen von 1676 bis 1684 getauft. Darunter war auch ein Georg, getauft am 11. Mai 1676. Dieser letztere könnte nach der Zeit seiner Geburt Johann Georg Wolcker d. Ä. gewesen sein. Auch der Rufname „Georg“ stimmt mit den Schelklinger Archivalien überein. Auffällig ist außerdem das Auftauchen des Vornamens Matthias (oder Matthäus) in beiden Familien. Die Vermutung einer Abstammung von der Söflinger Familie bedarf aber noch einer Überprüfung anhand Söflinger Archivalien.

Die Familie zog vor dem 12. Mai 1702 nach Schelklingen (nach Jörg Martin 1700 oder 1701), denn am 12. Mai 1702 wurde dort der zweite Sohn und das zweite Kind Johann Michael getauft. Dass der älteste Sohn mit nach Schelklingen gezogen ist, beweisen Augsburger Archivalien, denn sie nennen ihn „Wolcker von Schelklingen“, so auch das Augsburger Hochzeitsamtprotokoll vom 28. Januar 1729. In Schelklingen erhielt er seine erste Ausbildung bei seinem gleichnamigen Vater.

Vor 1720 kam er in die Lehre des Augsburger Akademiedirektors Johann Georg Bergmüller und wird von dem Biographen Georg Christoph Kilian neben Gottfried Bernhard Göz und Johann Evangelist Holzer als einer der besten Schüler und „Kostgeher“ Bergmüllers bezeichnet.

Am 28. Januar 1729 heiratete er in Augsburg 29-jährig Ursula Weidner, Witwe des Orgelmachers Johann Betz, welcher zuvor am 7. Mai 1728 in Augsburg verstorben war. Die Trauung fand am 7. Februar 1729 in Anwesenheit seines Patrons Johann Georg Bergmüller in Augsburg St. Georg statt.

Seine Ehefrau Ursula Weidner wurde (rechnerisch; sie war beim Tod des unten genannten Joseph Anton Wolcker am 3. Juni 1759 60 Jahre alt) wohl in Augsburg 1699 geboren, war also etwa ein Jahr älter als ihr Ehemann. Bei ihrer zweiten Eheschließung mit Johann Georg Wolcker d. J. war sie dreißig Jahre alt. Trotzdem blieb die Ehe offenbar kinderlos. Bei dem in Augsburg am 3. Juni 1759 im Alter von zehn Jahren verstorbenen Joseph Anton Wolcker scheint es sich um einen Neffen Johann Georg Wolcker d. J. und einen Sohn seines Bruders in Schelklingen Gottfried Wolcker gehandelt zu haben, denn ein Joseph Anton Wolcker wurde exakt zehn Jahre vorher am 2. Mai 1749 in Schelklingen getauft. Auch die Vornamen stimmen genau überein[4].

Die Frage, ob die Ehefrau Ursula Weidner noch Kinder erster Ehe in ihre zweite Ehe einbrachte, ist bislang noch nicht untersucht worden.

Die Eheschließung war an die vorherige Erlangung des Meisterrechts gebunden, dessen Erwerb aber dadurch erschwert wurde, dass Wolcker sich beim Antritt seiner Gesellenzeit 1720 oder früher nicht in das Augsburger Malerbuch hatte eintragen lassen[5]. Gegen eine Zahlung von 30 fl wurde Wolcker durch Beschluß des Augsburger Senats vom 27. Januar 1729 dann doch die Meistergerechtigkeit erteilt[6].

Nachdem er sich 1729 also selbständig hatte machen können, beschäftigte er in seiner Werkstatt mehrere Gesellen. Später übernahm er das Amt eines „Vorgehers“, welcher die Malergesellen in das Einschreibbuch einzutragen hatte. Wolcker bildete auch Lehrjungen aus, denn 1735 wurde sein Lehrling Vallentius Antonius Mayer eingeschrieben, und für seine Arbeiten in Stams wurde er von namentlich nicht bekannten Gesellen unterstützt[7].

Die Lage des Wohnhauses Johann Georg Wolckers in Augsburg ist noch nicht ermittelt, doch trat er wahrscheinlich das Erbe seines Ehevorgängers Johann Betz an, und bewohnte dessen Haus.

Wolcker starb in Augsburg am 27. Oktober 1766 im Alter von 66 Jahren[8].

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1729: Ölgemälde „Heiliger Kajetan vor der Gottesmutter“ in der Moritzkirche in Augsburg, datiert und bezeichnet „1729“
  • 1729: Altarblatt in der Stadtpfarrkirche St. Walburga in Monheim
  • 1729/31: Tafelbild im Kloster Kaisheim
  • 1730: Decken- und Wandfresken in der Pfarrkirche St. Georg in Haunstetten (Stadt Augsburg)[9]
  • 1730er-Jahre: 15 Stationsbilder in der katholischen Stadtpfarrkirche Schelklingen an beiden Seiten des Langhauses. Ohne Datierung und Signatur
  • Um 1730/40: Zwei Gemälde in der Pfarrkirche St. Petrus Canisius in Friedrichshafen werden ihm zugeschrieben
  • 1730–36: die Fresken und Altarblätter (Tafelbilder) in der Zisterzienserstiftskirche von Stams am Inn in Tirol gelten als sein Hauptwerk. Der Vertrag mit Wolcker wurde am 27. Oktober 1739 abgeschlossen[10]. Deckengemälde mit Szenen aus dem Leben Mariä und des heiligen Bernhard. Ebenda sechs Altarbilder. Hl. Martin zu Pferde (datiert 1733), Oberbild: Hl. Martin als Bischof; Verehrung der Hl. Familie, Oberbild: Hl. Antonius von Padua; Enthauptung Johannes des Täufers, Oberbild: Maria mit Kind und Engeln; Kreuzauffindung, Oberbild: Christus Salvator; Allerheiligen, Oberbild: Taufe Christi; Verehrung des Hl. Bernhard (datiert 1732), Oberbild: Verspottung Christi. Dieser Auftrag war der größte seiner Karriere und wurde durch das Kloster Kaisheim vermittelt und zog sich nachweislich bis 1736 hin.
  • 1732: Deckenfresken in der Pfarrkirche Unsere Liebe Frau Mariä Himmelfahrt in Walleshausen[11]
  • 1733: Deckenfresko in der Gnadenkapelle der Pfarrkirche in Stetten ob Lontal. Bezeichnet „IoannIs georgII WoLCker IngenIo InVenta ManVs pIngenDo reVeLabat (= 1733)“[12]
  • 1735: Apostelbilder in der Pfarrkirche St. Nikolaus in Stadtbergen bei Augsburg[13]
  • Um 1735: Kuppelfresko in der Kapelle Maria Schnee von Bischofsried (Markt Dießen am Ammersee) wird ihm zugeschrieben [14]
  • 1738: Fresken im Langhaus der Pfarrkirche St. Pankratius in Bidingen[15]* 1738: Deckengemälde „Glorie des Hl. Sebastian“ in der Pfarrkirche in Oberdorf
  • 1738: zwei Deckenbilder und ein Seitenaltarblatt in der Pfarrkirche St. Nikolaus in Stadtbergen
  • 1739: Fresken und Emporenbilder in der Filialkirche St. Johannes der Täufer der ehemaligen Burg in Markt (Markt Biberbach)
  • 1739 und um 1740/50: Altarbilder in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Kaisheim
  • 1739: Fresken und Emporenbilder in der Filialkirche St. Johannes der Täufer der ehemaligen Burg in Markt (Markt Biberbach)[16]
  • 1739: Chorseitenaltarbild in der Klosterkirche in Kaisheim, bezeichnet „1739“
  • 1739: zwei Deckenbilder auf Leinwand in der Klosterkirche in Kaisheim, ursprünglich in der Bibliothek, jetzt im Kaisersaal des Klosters, datiert „1739“
  • Um 1740/50: Altarbilder in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in der Klosterkirche in Kaisheim
  • 1740/41: Deckenfresken und Ölbilder in der Pfarrkirche St. Georg in Westendorf[17]
  • 1740: Fresken in der Pfarrkirche St. Martin in Deubach [18]
  • 1741: Deckenfresken und Tafelbilder in der Pfarrkirche St. Mauritius in Weil (Oberbayern)[19]
  • 1741: Auf dem Hochaltar der Pfarrkirche von Eismerszell Gemälde: St. Georg den Drachen tötend, bezeichnet: „J. Wolcker 1741“[20]
  • 1745: Deckengemälde in der Pfarrkirche St. Georg von Lindenberg (Stadt Buchloe) „Die heiligen Büßer“, bezeichnet „Wolcker inv. et pinx. Aug. Vind. 1745“[21]
  • Um 1745: Fresken in der Filialkirche St. Johannes Baptist in Ebersbach
  • Um 1745: Langhausfresken in der Pfarrkirche St. Martin in Willishausen (Gemeinde Diedorf)
  • 1745: Freskierung des Äußeren des ehemaligen Landschaftsgebäudes und späteren Ständehauses in Stuttgart[22]. Wolcker unterzeichnete den Vertrag vom 8. Februar 1745 zusammen mit Johann Georg Bergmüller. Wolcker legte zwei Risse vor, worauf ihm die Arbeit zusammen mit Bergmüllers Sohn Johann Baptist übertragen wurde. Die Fresken wurden in den 1880er Jahren wieder aufgefrischt und wurden meist irrig dem Johann Georg Bergmüller zugeschrieben. Das Ständehaus samt Fresken ging bei einem Bombenangriff im Zweiten Weltkrieg unter und wurde nicht wieder aufgebaut.
  • 1746: Altarblatt mit der Vision eines Heiligen in der nördlichen Langhauskapelle der Pfarrkirche St. Michael in Mering[23]
  • 1746: Maria in der Glorie in der Klosterkirche Söflingen, bezeichnet „J G (in Ligatur): Wolcker fec Aug: Vindel. 1746“[24]
  • 1747: Fresken und Tafelbilder in der Pfarr- und Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt in Oberostendorf. Drei Deckengemälde der Beweinung Christi, der Grablegung und der Maria als „mater dolorosa“ und als Rosenkranzkönigin, von den vier Erdteilen verehrt (Hauptbild), bezeichnet und datiert „1747“[25]
  • 1748: ein Bild mit der Himmelfahrt der Maria in der Klosterkirche Söflingen, bezeichnet „J. G. Wolcker 1748“
  • 1748: Fresken in der Pfarrkirche St. Petrus und Paulus in Winkl[26]
  • 1749: Gemälde des Heiligen Aloysius in der Pfarrkirche „Mariä Verkündigung“ in Welden
  • 1750: Bild im Klostermuseum Ottobeuren: Messe des Hl. Isidor. Bezeichnet und „1750“ datiert
  • 1751: Freskierung der Pfarrkirche St. Ulrich in Aitrang. Die Freskierung ist nicht erhalten, da die Kircheneinrichtung 1868–76 im sogenannten „romanischen“ Stil größtenteils erneuert wurde[27]
  • 1751: Arbeiten (Freskierung) im Schloß Oberdorf[28]
  • 1752: Ehemaliges Altarblatt in der Stadtpfarrkirche „St. Martin“ in Kaufbeuren
  • 1752: Altarblätter der beiden Seitenaltäre in der Pfarrkirche St. Martin in Marktoberdorf
  • 1753: Tafelbild in Ingolstadt “Sta. Maria de Victoria”[29]
  • 1753: Deckengemälde „Himmelfahrt Mariä“ und Altarbild „Die drei heiligen Familien“ in der Kapelle des katholischen Waisenhauses in Augsburg, datiert „1753“[30]
  • 1754: zwei Altarblätter des Schutzengel- und des Aloysiusaltars in der Georgskirche in Amberg, beide datiert „1754“[31]
  • 1754: ein von Wolcker verändertes Seitenaltarblatt „Hl. Margarete, unten Ludwig der Brandenburger“ in der Kapitelkirche der Benediktinerabtei Scheyern
  • (ohne Jahr): Altarbild „Maria mit dem Kinde“ in der Kirche in Deilingen, bezeichnet[32]
  • (ohne Jahr): in den bayerischen Staatsgemäldesammlungen einige aus Kloster Benediktbeuern und dem Augsburger Dom stammende Altarbilder
  • um 1770: drei von J. Deyrer um 1770 kopierte Seitenaltarblätter „Hl. Joseph, Jesus und Maria Magdalena, 9 Chöre der Engel“ in der Stiftskirche der Benediktinerabtei Scheyern

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gert Ammann (1973), Barock in Stams. In Stift Stams (Hrsg.), 700 Jahre Stift Stams, 1273–1973. Stams: Selbstverlag Stift Stams, S. 47–90.
  • Karl Atz, (1909), Kunstgeschichte von Tirol und Vorarlberg. 2. umgearb. u. vermehrte Aufl. Innsbruck: Wagner.
  • Wolfgang Augustyn (1995), „Die Rückkehr der Heiligen Familie aus Ägypten“ – eine Zeichnung von Johann Georg Wolcker. In Jahrbuch der Staatlichen Kunstsammlungen in Baden-Württemberg Bd. 32, S. 99–109.
  • Anna Bauer-Wild et al. (Texte) und Wolf-Christian von der Mülbe (Pfotos) (1976), Corpus der Barocken Deckenmalerei in Deutschland. Bd. 1: Freistaat Bayern, Regierungsbezirk Oberbayern. Die Landkreise Landsberg am Lech, Starnberg, Weilheim-Schongau. München: Süddeutscher Verlag, S. 28–29, 266–279, 282–286.
  • Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege (Hrsg.) (1895), Die Kunstdenkmäler von Bayern. Im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst. Bd. 1: Die Kunstdenkmale des Regierungsbezirkes Oberbayern. Bearb. von Gustav von Bezold und Berthold Riehl; G. Hager. Teil 1: Stadt und Bezirksamt Ingolstadt, Bezirksämter Pfaffenhofen, Schrobenhausen, Aichach, Friedberg, Dachau. (Nachdruck der Ausgabe München: Albert. München: Oldenbourg, 1982).
  • Johann Georg Bergmüller und Alois Epple (1988), Johann Georg Bergmüller 1688–1762: Zur 300. Wiederkehr seines Geburtsjahres, Ausstellung im Schloß in Türkheim. Weißenhorn: Anton H. Konrad.
  • Wilhelm Braun (1939), Christoph Thomas Scheffler. Ein Asamschüler: Beiträge zu seinem malerischen Werk. Beiträge zur schwäbischen Kunstgeschichte, Bd. 1. Stuttgart: Metzler.
  • Tilman Breuer (1960), Stadt und Landkreis Kaufbeuren: Kurzinventar. Bayerische Kunstdenkmale, Bd. 9. München: Deutscher Kunstverlag.
  • Georg Dehio (1920), Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Bd. 3: Süddeutschland. 2. Aufl. Berlin: Ernst Wasmuth.
  • Georg Dehio (1925), Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Bd. 3: Süddeutschland. 3. Aufl. Berlin: Ernst Wasmuth.
  • Georg Dehio (1980), Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs: Tirol. Wien: Schroll.
  • Georg Dehio (1997), Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler: Baden-Württemberg II. München-Berlin: Deutscher Kunstverlag.
  • Georg Dehio (2008), Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler: Bayern III, Schwaben. München-Berlin: Deutscher Kunstverlag.
  • Georg Dehio und Deutscher Verein für Kunstwissenschaft (1933a), Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Bd. 3: Süddeutschland. 7. Aufl. Berlin: Deutscher Kunstverlag.
  • Georg Dehio, und Deutscher Verein für Kunstwissenschaft (1933b), Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Abt. 2, Bd. 1: Die Kunstdenkmäler in Kärnten, Salzburg, Steiermark, Tirol und Vorarlberg. Wien: Schroll; Berlin: Deutscher Kunstverlag.
  • Max Duncker (1938), Verzeichnis der württembergischen Kirchenbücher. 2. Aufl. Stuttgart. W. Kohlhammer.
  • Alois Epple und Johann Georg Bergmüller (1988), Johann Georg Bergmüller 1688–1762: Zur 300. Wiederkehr seines Geburtsjahres. Ausstellung im Schloß in Türkheim. Weißenhorn: Anton H. Konrad, S. 101–105.
  • Gustav Euringer (1910–1916), Auf nahen Pfaden: Ein Augsburger Wanderbuch für Freunde der Natur und Vorzeit. 2. Aufl. Augsburg: Lampart.
  • Josef Garber (1926), Das Zisterzienserstift Stams. Die Kunst in Tirol, Bd. 13. Wien und Augsburg: Filser.
  • Heinrich Hammer (1912), Die Entwicklung der barocken Deckenmalerei in Tirol. Studien zur deutschen Kunstgeschichte, Heft 159. Straßburg: Heitz.
  • Michael Hartig (1922), Augsburgs Kunst. Augsburg-Stuttgart: Filser.
  • Hans Andreas Klaiber und Reinhard Wortmann (Bearb.) (1978), Die Kunstdenkmäler des ehemaligen Oberamts Ulms: ohne die Gemarkung Ulm. München: Deutscher Kunstverlag.
  • Gerhard Klotz-Warislohner (1988a), Der Freskant Johann Georg Wolcker (1700–1766): Die Freskierung von Stams. Landsberg am Lech: bislang unveröffentlichte Magisterarbeit.
  • Gerhard Klotz-Warislohner (1988b), Johann Georg Wolcker 1700–1766. In Johann Georg Bergmüller und Alois Epple, Johann Georg Bergmüller 1688–1762: Zur 300. Wiederkehr seines Geburtsjahres, Ausstellung im Schloß in Türkheim. Weißenhorn: Anton H. Konrad, S. 101–106.
  • Königlich Bayerisches Staatsministeriums des Innern für Kirchen- und Schul-Angelegenheiten (Hrsg) (1909), Die Kunstdenkmäler des Königreichs Bayern. Bd. II: Regierungsbezirk Oberpfalz und Regensburg, Teil 16: Stadt Amberg. München: Oldenbourg.
  • Karl Kosel (1977), Tätigkeitsbericht des Diözesankonservators 1975 bis 1976. In Jahrbuch: Verein für Augsburger Bistumsgeschichte e.V. Lindenberg: Kunstverlag Fink, Jg. 11, S. 261f.
  • Karl Kosel (1984), Augsburger Barockkünstler in Stams. In Jahrbuch: Verein für Augsburger Bistumsgeschichte e.V. Lindenberg: Kunstverlag Fink, Jg. 18, S. 383–407.
  • Monika Meine-Schawe und Martin Schawe (1995), Die Sammlung Reuschel: Ölskizzen des Spätbarock. Hrsg. von der Reuschel-Stiftung, München. Bruckmann: München, S. 162–167.
  • Theodor Neuhofer (1938), Die Augsburger Residenz und ihre Baumeister: Beiträge zur süddeutschen Kunstgeschichte des 18. Jahrhunderts. In Zeitschrift des Historischen Vereins für Schwaben und Neuburg. Augsburg, Jg. 53, 1938, 123–175, I–IV).
  • Ohne Verfasser (1912–1915), Literarische Nachrichten. Archiv für die Geschichte des Hochstifts Augsburg. Hrsg. im Auftrag des Historischen Vereins Dillingen. Dillingen a. D.: Verein, Bd. 4, S. 499–620, hier S. 606.
  • Georg Paula (1999), Die Meister und Gesellen der Augsburger Malerzunft von 1648 bis 1827. In Zeitschrift des Historischen Vereins für Schwaben. Augsburg: Wißner, Bd. 92, S. 91–138.
  • Paulus Eduard von und Eugen Gradmann (Hrsg.) (1897), Die Kunst- und Altertumsdenkmale im Königreich Württemberg. Inventar: Schwarzwaldkreis. Stuttgart: Paul Neff Verlag.
  • Eduard von Paulus (Bearb.) (1889), Die Kunst- und Altertumsdenkmale im Königreich Württemberg. Inventare: Neckarkreis. Stuttgart: Paul Neff Verlag.
  • Frank Raberg (2001), Biographisches Handbuch der württembergischen Landtagsabgeordneten 1815–1933. Stuttgart: W. Kohlhammer.
  • Julius Schöttl (1934/35), Franz Karl Schwertle und Johann Michael Fischer, zwei Dillinger Bildhauer des 18. Jahrhunderts. In Jahrbuch des Historischen Vereins Dillingen an der Donau, Bd. 47/48, S. 48–105, S. 53, 248.
  • Anton von Steichele und Alfred Schröder (1896–1904), Das Bisthum Augsburg: historisch und statistisch. Bd. 6: Das Landkapitel: Kaufbeuren. Augsburg: Schmid.
  • Anton von Steichele und Alfred Schröder (1906–1910), Das Bistum Augsburg: historisch und statistisch. Bd. 7: Das Landkapitel: Oberdorf. Augsburg: Schmid.
  • Josef Straßer (2006), Johann Georg Wolckers Entwürfe für die Fresken in St. Georg in Augsburg-Haunstetten. In Jahrbuch des Vereins für Augsburger Bistumsgeschichte e.V. Jg. 40, S. 313–332.
  • Johann Georg Wolcker. In: Hans Vollmer (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Begründet von Ulrich Thieme und Felix Becker. Band 36: Wilhelmy–Zyzywi. E. A. Seemann, Leipzig 1947, S. 184.
  • Verkehrsverein Augsburg e.V. (Hrsg.) (1927), Amtlicher Führer Augsburg. Augsburg: Selbstverlag des Fremdenverkehrs-Vereins.
  • Ernst Welisch (1901), Augsburger Maler im 18. Jh.: Ein Beitrag zur Geschichte des Barock und Rokoko. Augsburg: Lampart, S. 51f. (zuerst Beiträge zur Geschichte der Augsburger Maler im 18. Jh. München, Univ.: Diss., 1898 (um 1900)).
  • Josef Weingartner (1913), Die Pfarrkirche von Stams. In Der Kunstfreund: Kurze Rundschau auf dem Gebiete der bildenden Künste alter und neuer Zeit mit praktischen Winken in Wort und Bild. Hrsg. vom Verein für Kirchenkunst und -gewerbe in Tirol und Vorarlberg, Jg. 29, S. 11–14 (mit 2 Abb. von Stams).
  • Rudolf Weser (1917), Die Freskomaler Anton und Joh. Baptist Enderle von Söflingen. In Archiv für christliche Kunst: Organ des Rottenburger Diözesan-Kunstvereins. Stuttgart: Schwabenverlag, Bd. 35, S. 16f.
  • Württembergischer Geschichts- und Altertumsverein und Albert von Pfister (Hrsg.) (1907), Herzog Karl Eugen von Württemberg und seine Zeit. Bd. 1. Esslingen a.N.: Paul Neff.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Johann Georg Wolcker – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Geburtsjahr bei Klotz-Warislohner 1988b, S. 101 nach Georg Christoph Kilian, Augsburger Künstlerbiograph, handschriftliche Aufzeichnungen von 1764. Es findet sich dementsprechend auch kein Taufeintrag im Schelklinger Taufbuch. Hauptquelle für die Biographie ist Klotz-Warislohner 1988b, S. 101–106, basierend auf der Magisterarbeit Klotz-Warislohners über den Freskanten Johann Georg Wolcker d. J. (Klotz-Warislohner 1988a); vgl. außerdem Euringer 1910/16, S. XXX, 941; Hartig 1922, S. 76f.; Kosel 1977; Meine-Schawe und Schawe 1995; Neuhofer 1938, S. 149; Ohne Verfasser 1912/15; Welisch 1901, S. 51f.; Thieme-Becker, Stichwort „Wolcker“ Nr. 5.
  2. Klotz-Warislohner 1988a, S. 13. Klotz-Warislohner scheint die Bestände des Augsburger Stadtarchivs vollständig recherchiert zu haben. Die Lage des Wohnhauses und weitere Details desselben (wie den Hauswert etc.) haben den Autor aber nicht beschäftigt. Die Kinder der Ehefrau Wolckers aus erster Ehe und eventuelle Geburten aus der zweiten Ehe mit Johann Georg Wolcker müssten eventuell nochmals anhand der Augsburger Kirchenbücher geprüft werden.
  3. Weser 1917, S. 16f. – Kirchenbücher der Kath. Stadtpfarrei St. Maria: Taufbuch 1615ff., Ehebuch 1811ff., Totenbuch 1758ff. (Duncker 1938, S. 218); vorhanden im Pfarramt Söflingen, als Mikrofiches im Rottenburger Diözesanarchiv und eine Kopie davon im Stadtarchiv Ulm (nur für internen Gebrauch). – Die Amtsbücher des Klosters lagern im StA Ludwigsburg, Bestand B 509 (21,4 lfd. Meter), erhalten von 1615/26 bis 1796/1802, ab 1650/62 mit Register. – Die Lagerbücher des Klosters befinden sich im HStA Stgt Bestand H 233 Lagerbücher der Klöster und Stifte, Anfangsbuchstaben S: Salem-Stetten: hier Söflingen, Klarissinnen (ab 1489) 34 Bände (1 lfd. m). Weitere Bestände verwahrt das Stadtarchiv Ulm.
  4. Klotz-Warislohner 1988a, S. 68.
  5. Antrag auf Erteilung des Meisterrechts vom 7. Januar 1729 an den Augsburger Stadtrat, mitunterzeichnet von Johann Georg Bergmüller (Klotz-Warislohner 1988b, S. 104f.).
  6. Nach Paula 1999, S. 113 wurde das Meisterrecht am 29. Januar 1729 verliehen; vgl. auch Paula 1999, S. 111. Siehe auch Bergmüller, Epple und Strasser 2012, S. 28 u. Anm. 133.
  7. Klotz-Warislohner 1988a, S. 15.
  8. Klotz-Warislohner 1988b, S. 104.
  9. Die Fresken sind nur teilweise erhalten. Vgl. Straßer 2006.
  10. Ammann 1973, S. 73; Atz 1909, S. 878f.; Dehio und Deutscher Verein für Kunstwissenschaft 1933b, S. 487–491; Euringer 1910/16, S. 942; Garber 1926, bes. S. 18ff.; Hammer 1912, S. 287f.; Kosel 1984; Weingartner 1913.
  11. Dehio 1920, S. 566; Dehio 1925, S. 560; Dehio und Deutscher Verein für Kunstwissenschaft 1933a, S. 560; Euringer 1910/16, S. 238; Euringer 1910/16, S. 942; Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege 1895, S. 557; Bauer-Wild u. von der Mülbe 1976, S. 266–274.
  12. Klaiber und Wortmann 1978, S. 695, 701f. (Text) und nach S. 704 (Farbtafel VIII); Dehio 1925, S. 509.
  13. Euringer 1910/16, S. 942.
  14. Bauer-Wild u. von der Mülbe 1976, S. 28f.
  15. Dehio 1920, S. 70; Dehio und Deutscher Verein für Kunstwissenschaft 1933a, S. 70f.; von Steichele u. Schröder 1906–1910, S. 112f.
  16. Euringer 1910/16, S. 942, 995; Schöttl 1934/35, S. 248.
  17. Dehio 1920, S. 583; Dehio 1925, S. 577; Dehio und Deutscher Verein für Kunstwissenschaft 1933a, S. 577; Euringer 1910/16, S. 717.
  18. Dehio 1920, S. 92; Dehio 1925, S. 92; Dehio und Deutscher Verein für Kunstwissenschaft 1933a, S. 92.
  19. Bauer-Wild u. von der Mülbe 1976, S. 275–279.
  20. Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege 1895, S. 452.
  21. Breuer 1960, S. 156f.; Dehio 1920, S. 282; Dehio 1925, S. 281; Dehio und Deutscher Verein für Kunstwissenschaft 1933a, S. 281; Euringer 1910/16, S. 942; von Steichele u. Schröder 1896–1904, S. 507.
  22. Paulus 1889, S. 37f.; Württembergischer Geschichts- und Altertumsverein und von Pfister 1907, S. 680f.; Raberg 2001, Frontispiz: Ansicht des Ständehauses.
  23. Euringer 1910/16, S. 942, 964.
  24. Klaiber und Wortmann 200, S. 634 (Text) und S. 633 (Abb. 567).
  25. Dehio 1920, S. 392; von Steichele u. Schröder 1896–1904, S. 526f.
  26. Augustyn 1995; Bauer-Wild u. von der Mülbe 1976, S. 282–286.
  27. von Steichele u. Schröder 1906–1910, S. 10 Anm. 31.
  28. Von Steichele u. Schröder 1906–1910, S. 352f. Anm. 103.
  29. Braun 1939, S. 80.
  30. Euringer 1910/16, S. 941f.; Verkehrsverein Augsburg e.V. 1927, S. 90.
  31. Königlich Bayerisches Staatsministeriums des Innern für Kirchen- und Schul-Angelegenheiten (Hrsg) 1909, Bd. 2, Teil 16, S. 38.
  32. Dehio 1925, S. 89; Dehio und Deutscher Verein für Kunstwissenschaft 1933a, S. 89; Paulus 1897, S. 344.