Johann Peter Frank-Museum
Pfarrer-Dr.-Lederer-Haus, Sitz des Johann Peter Frank-Museums | |
| Daten | |
|---|---|
| Ort | Rodalben |
| Art |
Literaturmuseum
|
| Eröffnung | 1995 |
| Betreiber |
Johann-Peter-Frank-Gesellschaft
|
| ISIL | DE-MUS-933519 |
Das Johann Peter Frank-Museum ist ein Literaturmuseum in Rodalben, das im denkmalgeschützten Pfarrer-Dr.-Lederer-Haus untergebracht ist.
Lage
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Museum befindet sich in der Schulstraße 9. Unmittelbar östlich steht ein ebenfalls denkmalgeschütztes Kriegerdenkmal.
Gebäude
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Das Gebäude ist ein spätklassizistischer Putzbau. Es war zunächst Schwesternhaus, da der seinerzeit in Rodalben wirkende Priester Stephan Lederer dorthin die bis dahin in Speyer lebenden Dominikanerinnen umsiedelte. Nach seinem Wegzug aus Rodalben stiftete er das Bauwerk der Gemeinde. Seither heißt es Dr.-Lederer-Haus.
Museum
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Museum wurde 1995 eröffnet und von der Johann-Peter-Frank-Gesellschaft betrieben. Es ist im Obergeschoss des Hauses untergebracht.[1] Es zeigt den literarischen Nachlass des Arztes Johann Peter Frank (1745–1821), der der bekannteste Sohn der Stadt Rodalben ist. Darunter befindet sich unter anderem sein bekanntestes Werk „System einer vollständigen medicinischen Policey“.[2]
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Nachrichtliches Verzeichnis der Kulturdenkmäler Kreis Südwestpfalz (PDF; 8,7 MB). Mainz 2023.