Johann Philipp Käfer

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Johann Philipp Käfer (* 21. April 1672 in Schney; † 24. Januar 1728 in Pforzheim) war ein deutscher Barockkomponist, Organist und Kapellmeister.

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Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Johann Philipp Käfer war von 1718 bis 1722 Nachfolger von Giuseppe Boniventi (1670–1727), einem Schüler Giovanni Legrenzis als Hofkapellmeister der Markgräflich Badischen Hofkapelle bei den Markgrafen von Baden. 1722 kam es wegen Gehalts- und Urlaubsfragen zum Streit mit Markgraf Karl Wilhelm, was zur Entlassung Käfers führte. Sein Nachfolger wurde Johann Melchior Molter.

Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Käfer komponierte neben Kantaten, Sonaten zu vier Instrumenten, die Suite Musicalische Battaille, sowie Reihe heute kaum noch bekannter und zum Teil auch nicht mehr erhaltener Bühnenstücke.

  • Der durch sein Siegen bezwungene Hercules (uraufgeführt 1716 in Durlach)
  • Iphigenia (uraufgeführt 1716 in Durlach)
  • Die erste Königin derer Amazonen Marthesia (uraufgeführt 1717 in Durlach)
  • Ixion (uraufgeführt 1718 in Durlach)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Joachim Draheim, Frithjof Haas: Karlsruher Musikgeschichte, 2004, S. 15 f.