Johann Strauss (Sohn)

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Johann Strauss
Gemälde von August Eisenmenger (1888)
Johann Strauss II signature.jpg

Johann Baptist Strauss (* 25. Oktober 1825 in St. Ulrich bei Wien, heute ein Teil von Wien Neubau; † 3. Juni 1899 in Wien) war ein österreichisch-deutscher Kapellmeister und Komponist und wurde als „Walzerkönig“ international geschätzt. Zur Unterscheidung von seinem gleichnamigen Vater wird er auch als „Johann Strauss Sohn“ bezeichnet.

Name[Bearbeiten]

Obwohl der Name Strauss in modernen Nachschlagewerken häufig mit ß zu finden ist, schrieb Strauss selbst seinen Namen immer in der Schreibweise Strauſs mit langem und rundem s.[1]

Seine Familie nannte Johann Strauss Schani, abgeleitet von italienisch Gianni oder französisch Jean für „Johann“, ein Kosename, der auch unter Musikfreunden für den Komponisten üblich wurde.

Leben[Bearbeiten]

Das Geburtshaus, Lerchenfelder Straße 15 (1890 abgerissen), Tuschezeichnung von Ludwig Wegmann

Die Familie stammte aus dem Raum Wien-Niederösterreich. Sein Vater Johann Strauss sah für ihn ursprünglich eine Laufbahn als Beamter vor, doch seine bald allein erziehende Mutter Anna, geb. Streim (1801–1870), die alles daran setzte, mit der Unterstützung ihres Sohnes Rache für die Untreue ihres Gatten zu nehmen, ermöglichte Johann junior eine Musikausbildung, u. a. bei Joseph Drechsler.

Musikalische Laufbahn[Bearbeiten]

Lithografie von Josef Kriehuber, 1853
Der „Hofball-Musikdirektor“ mit seiner Kapelle, Bild von Theo Zasche

Da der Vater mit der Familie gebrochen hatte, musste er als Ältester für die Ernährung der Familie sorgen und er begann, Konzerte zu geben. Schon sein erster Auftritt im Casino Dommayer am 15. Oktober 1844 im Wiener Vorort Hietzing, einem in der ganzen Region bekannten Vergnügungslokal, wurde ein Riesenerfolg. Tourneen führten ihn bald durch ganz Europa und Nordamerika. Nach dem Tod seines Vaters, 1849, übernahm er dessen Orchester.

Da er für die Revolutionäre des Jahres 1848 einige Werke komponiert hatte – z. B. den Freiheitslieder-Walzer und den Revolutionsmarsch –, war er bei Hof trotz seiner Popularität in Ungnade gefallen und wurde deshalb von Kaiser Franz Joseph I. erst 1863 zum „k.k. Hofball-Musikdirektor“ ernannt.

Er leitete nun bis 1871 alle Hofbälle. In dieser Zeit komponierte Strauss nur Tanzmusik, was seinen Ruf als „Walzerkönig“ begründete. 1866/1867 komponierte er in seiner damaligen Wohnung, 2., Praterstraße 54, den später weltbekannt gewordenen Donauwalzer (An der schönen blauen Donau), der heute als inoffizielle Hymne Wiens und Österreichs gilt. 1871 wurde sein Ansuchen um Enthebung von diesem Posten genehmigt; gleichzeitig wurde ihm der Franz-Joseph-Orden verliehen. Nachfolger wurde sein Bruder Eduard Strauß.

Jacques Offenbach, mit dem er 1864 zusammengetroffen war, hatte Strauss zur Komposition von Operetten angeregt, die Strauss selbst immer als „komische Oper“ bezeichnete. Am 10. Februar 1871 hatte dann seine erste Operette, Indigo und die 40 Räuber, im Theater an der Wien Premiere. Ebenfalls an diesem Theater fand am 5. April 1874 die Uraufführung seiner erfolgreichsten und der wahrscheinlich bekanntesten Operette überhaupt statt, Die Fledermaus. Dieses Werk wurde 1894 in das Repertoire der k.k. Hofoper (heute Wiener Staatsoper) aufgenommen und ist die einzige Operette, die dort bis heute gespielt wird. Es folgte eine Reihe weiterer Operettenpremieren, darunter Der lustige Krieg und Eine Nacht in Venedig. Strauss wurde zu einer zentralen Figur der „Goldenen Ära der Wiener Operette“.

1876 erhielt Strauss die Baugenehmigung für ein Wohnhaus im Bezirk Wieden, Igelgasse 4. Das sogenannte „Strauss-Palais“ wurde 1878 fertiggestellt. Es lag nahe dem Palais Erzherzog Rainer und der Wiedner Hauptstraße, durch die man direkt in die Altstadt gelangte. 1944 wurde es bei Luftangriffen durch Bomben zerstört.

Von Juli 1880 bis 1893/94 gehörte ihm außerdem eine Villa in Schönau an der Triesting, die 1864 für den Industriellen Paul Pacher von Theinburg erbaut worden war. Strauss nutzte sie vornehmlich während der Sommermonate. In dieser Villa entstanden die Operetten Eine Nacht in Venedig und Der Zigeunerbaron, Teile der Oper Ritter Pázmán sowie Tanzkompositionen, u. a. Rosen aus dem Süden und der Kuss-Walzer.[2]

Anlässlich seines 40-Jahre-Jubiläums als Künstler, das er wieder beim „Dommayer“ feierte, wurde ihm von der Stadt Wien 1884 ehrenhalber das Wiener Bürgerrecht verliehen. Mit der Aufgabe der österreichischen Staatsbürgerschaft durch ihn erlosch dieses Bürgerrecht allerdings bereits 1886 wieder.

1885 war Premiere des Zigeunerbarons mit Alexander Girardi in der Hauptrolle, darauf folgten einige heute weniger bekannte Operetten. Seine letzte Operette, Die Göttin der Vernunft, vollendete er nur, weil er sich vertraglich u. a. gegenüber Alexandrine von Schönerer zu der Komposition verpflichtet hatte. Da er das Libretto von Alfred Maria Willner ablehnte, distanzierte er sich vom Werk und erschien nicht einmal zur Premiere am 13. März 1897, die wiederum im Theater an der Wien stattfand.

Ehen[Bearbeiten]

Johann Strauss

Strauss war insgesamt dreimal verheiratet. Seine erste Ehefrau war Henriette, geborene Chalupetzky, geb. 1818, als Sängerin bekannt unter dem Namen Jetty Treffz (dem Mädchennamen ihrer Mutter). Mit ihr bezog er 1862, im Jahr der Hochzeit, in Hietzing, Hetzendorfer Straße 18 (seit 1894 Maxingstraße), ein Sommerquartier und kaufte das bis 1878 immer wieder benützte Haus später; er komponierte dort im Sommer 1873 den Großteil seiner Operette Die Fledermaus. In der Wintersaison wohnte das Paar meist im 1. oder 2. Bezirk, von 1866 an an der Adresse 2., Praterstraße 54 (heute Johann-Strauss-Wohnung des Wien Museums). Jetty starb 1878 in dem Haus in Hietzing, im selben Jahr, in dem das „Strauss-Palais“ an der Igelgasse im 4. Bezirk fertiggestellt wurde.

Schon wenige Wochen später heiratete Strauss die Schauspielerin Angelika Dittrich. 1882 verließ sie ihn wegen des Direktors des Theaters an der Wien, Franz Steiner. Im selben Jahr wurde die Ehe „von Tisch und Bett“ geschieden. Eine Trennung dem Bande nach war nicht möglich, da in Österreich das katholische Eherecht auch im bürgerlich-rechtlichen Bereich galt.

Um erneut heiraten zu können, gab Strauss 1886 die österreichische Staatsbürgerschaft auf. Er wurde Staatsbürger des Herzogtums Sachsen-Coburg und Gotha und damit Deutscher. Nun musste nach dem für Deutsche geltenden Eherecht der Zivilehe die Ehe mit Angelika Dittrich auch bürgerlich-rechtlich getrennt werden, was Herzog Ernst II. 1887 tat. Strauss heiratete im selben Jahr in Coburg Adele, geborene Deutsch, verwitwete Strauss (1856–1930); als seine Ehefrau wurde auch sie Deutsche. Beide waren überdies vorher zum evangelisch-lutherischen Glauben übergetreten. Die kirchliche Trauung fand in Coburg in der Hofkapelle des Schlosses Ehrenburg statt.

Alle drei Ehen blieben kinderlos.

Tod[Bearbeiten]

Todesanzeige vom 6. Juni 1899 in der Wiener Zeitung Neue Freie Presse
Grabmal im Zentralfriedhof

Johann Strauss starb – als Deutscher und als Coburger Bürger, der er seit 1887 war – am 3. Juni 1899 in seinem Haus in der Igelgasse in Wien Wieden an einer Lungenentzündung.[3] Sein Leichnam wurde im Trauerhaus zunächst öffentlich aufgebahrt (währenddessen wurden 161 Kränze am Sarg niedergelegt) und am 6. Juni 1899 fand in der Evangelischen Stadtkirche A.B. in der Dorotheergasse der Einsegnungsgottesdienst statt. Anschließend wurde der Sarg in einer mehrstündigen Zeremonie unter Teilnahme vieler Tausender auf den Wiener Zentralfriedhof gebracht, vorbei an den Wirkungsstätten Theater an der Wien, Hofoper und Musikverein. Am offenen Grab ergriff Bürgermeister Karl Lueger das Wort. Unter den zahlreichen Trauergästen erwähnte die Tageszeitung Neue Freie Presse tags darauf Gustav Mahler, Ludwig Bösendorfer und Hermann Bahr.[4]

Strauss wurde am 8. Oktober 1899 schließlich in kleinem Kreis in einem Ehrengrab beigesetzt,[5] das sich in der Nachbarschaft der Gräber anderer bekannter Musiker befindet (Gruppe 32A, Nr. 27). Das Grabdenkmal gestaltete Johannes Benk.[6]

Ehrungen[Bearbeiten]

Johann Strauss (Sohn) wurde zu seinen Lebzeiten mit zahlreichen Ehrungen bedacht. Am Anfang seiner Laufbahn als Kapellmeister und Komponist war er nicht zuletzt durch zahlreiche Dedikationen darauf bedacht, die Zahl seiner erhaltenen Auszeichnungen zu erhöhen. Im Alter stand Strauss diesen eher distanziert gegenüber. So soll er einer bekannten (jedoch nicht belegten) Anekdote zufolge die Sammlung in einem Zimmer in seiner Villa in der Igelgasse mit den Worten Und hier sehen Sie die Rumpelkammer meiner Berühmtheit gezeigt haben.[7]

Zu den wichtigsten Ehrungen zählen:

  • Bürgerrecht der Stadt Wien (1884, zum 40-jährigen Künstlerjubiläum, 1885 mit dem Ausscheiden aus dem österreichischen Staatsverband kraft Gesetzes erloschen)[8]
  • Ehrenmitgliedschaft der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien (verliehen anlässlich des Goldenen Künstlerjubiläums am 8. Oktober 1894)[Su 1]
  • Ehrenmitgliedschaft des Wiener Männergesang-Vereines
  • Goldene Künstler-Medaille, verliehen durch Kaiser Franz Joseph I. am 23. Mai 1864[Su 2]
  • Russische Große Goldene Medaille am Alexander-Newski-Bande, verliehen am 11. Okt. 1864[Su 3]
  • Ritterkreuz des Franz-Joseph-Ordens, verliehen am 12. Jänner 1871 (anlässlich der Enthebung von der Hofballmusik)[Su 4]
  • Croix de Chevalier de l'Ordre national de la Légion d'Honneur, verliehen am 28. März 1877[Su 5] durch den Präsidenten der französischen Republik, Marschall Mac-Mahon.

Nach der Aufnahme im Verlassenschaftsverfahren war Johann Strauss (Sohn) im Verlauf seines Lebens neben den aufgeführten Ehrungen auch Inhaber folgender Orden und Ehrenzeichen geworden: „[…]
2.) des Ritterkreuzes I. Classe des Sachsen-Ernestinischen Hausordens;
3.) des Ritterkreuzes I. Classe des Badischen Zähringer Löwenordens, […]
2) Commandeurkreuz des spanischen Isabellaordens,
3) Ritterkreuz desselben Ordens,
4) Ritterkreuz des spanischen Ordens Carls III.,
5) Commandeurdecoration des türkischen Medschidjeordens,
6) Commandeurkreuz des bulgar. Civilverdienstordens, […]
8) Offizierskreuz des Ordens der italien. Krone,
9) Ritterkreuz des italien. Mauritius- und Lazarus-Ordens,
10) Preußischer Roter Adler-Orden IV. Cl. und preuß. Kronenorden IV. Cl. auf Spange,
11) Preußischer Kronenorden IV. Cl.,
12) Persischer Sonnen- & Löwenorden IV. Cl.,
13) Pers. Sonnen- & Löwenorden in Pierres de Strass (Phantasiedecoration), […]
15) Silberne Sachsen-Coburg-Gotha’schen Medaille für Kunst und Wissenschaft,
17) Kleine Sachsen-Coburg-Gotha’schen silberne Verdienstmedaille,
18) Belgische Sauveteur-Medaille.“[Su 6]

Zu diesen Orden und Auszeichnungen gehört eine nicht näher bekannte Zahl von Dank- und Glückwunschschreiben, Kränzen und Kranzschleifen sowie Ehren- und Handschreiben unterschiedlichster Institutionen und Persönlichkeiten.

Rezeption[Bearbeiten]

Werk und Wirkung[Bearbeiten]

Von seinen Zeitgenossen wurde Strauss als Mensch, wie als Künstler hochgeschätzt. Diese Wirkung hielt und hält bis heute an, wie folgende Zitatauswahl zeigt:

„Ich verehre ihn nicht allein als Künstler, sondern auch als Menschen, weil mich seine außerordentliche Bescheidenheit ganz entzückt“

Anton Rubinstein[9]

„Er ist der Einzige, den ich beneide – er trieft von Musik, ihm fällt immer etwas ein.“

Johannes Brahms[10]

„Ich verehre ihn als einen meiner genialsten Kollegen.“

Giuseppe Verdi[10]

„Das ist einer meiner wenigen Collegen (ja), vor denen ich ungeschmälerte Hochachtung haben kann. Von dem kann unsereins was lernen.“

Hans von Bülow: In einem Brief an Louise, 13. September 1872[11]

„Johann Strauss ist der musikalischste Schädel der Gegenwart. […] Es leben alle musikalischen Genies von Bach bis Johann Strauss.“

Richard Wagner[Pr 1]

„Wir Schriftsteller zeigen der Welt, wie elend sie ist – Strauss zeigt uns, wie schön sie sein kann.“

Émile Zola[10]

„Ich halte die Form, in der Ihr Walzerkönig regiert, für eine sehr glückliche und segensreiche. Ihm hätte ich nie widersprochen.“

Fürst Bismarck an Kaiser Franz Joseph I.[Pr 2]

„Acht Takte von Wiener Blut und ich gebe eine ganze Oper dafür – es ist viel schwerer, einen schönen Walzer zu schreiben als eine mittelmäßige Symphonie zu komponieren.“

Richard Strauss[10]

„Das Charakteristische jeder großen Kunst ist auch der von Johann Strauss zu eigen: Sie lastet nicht, sie schwebt und macht, dass wir mit ihr schweben...“

Felix Weingartner[10]

„Die Familie Strauss ist ein eigener Kosmos, der mit nichts in der Welt vergleichbar ist.“

Mariss Jansons[10]

Die Wertschätzung seiner Musik ersieht man auch daran, dass sein Walzer An der schönen blauen Donau (op. 314) als die inoffizielle Hymne Wiens und Österreichs gilt.

Gedenken[Bearbeiten]

Denkmäler, Gedenktafeln und Skulpturen[Bearbeiten]

Johann-Strauss-Denkmal im Wiener Stadtpark

In Wien erinnern zahlreiche Denkmäler und Gedenktafeln an Strauss. Im Jahr 1921 konnte das auf Grund einer privaten Initiative von Edmund Hellmer 1907 geschaffene Johann-Strauß-Denkmal im Wiener Stadtpark feierlich eingeweiht werden. Diese hatte sich seit dem Tod von Johann Strauss 1899 darum bemüht, allerdings verhinderten verschiedene Widerstände der Behörden und letztlich der Erste Weltkrieg und die unmittelbare Nachkriegszeit eine frühere Errichtung. 1991 wurde die bis 1935 bestandene Vergoldung erneuert. Es ist heute eines der am meisten fotografierten Denkmäler in Wien.

Die Deutsche Johann Strauss Gesellschaft wiederum stiftete 1987 auf ihre Kosten einen Gedenkstein aus Anlass der 100. Wiederkehr der Einbürgerung von Johann Strauss in Coburg, der zunächst an dem, zum gleichen Zeitpunkt umbenannten Johann-Strauss-Platz stand. Zwei Jahre später wurde er in den Rosengarten umgesetzt, wo er auch heute noch zu besichtigen ist.

In Pawlowsk wurde 2003 zum Andenken an die „russischen Jahre“ von Johann Strauss ein Denkmal errichtet, das in enger Anlehnung an das Strauss-Denkmal in Wien geschaffen wurde.

Neben anderen Orten ist in der österreichisch-ungarischen Kolonie in Tianjin (China) eine Strauss-Skulptur errichtet worden.

Im 10. Arrondissement von Paris ist am Johann-Strauss-Platz (Boulevard St. Martin / rue René Boulanger) eine Strauss-Büste zu finden.

Museen und Gedenkstätten[Bearbeiten]

Im Haus Praterstraße 54 im 2. Wiener Gemeindebezirk wohnte Johann Strauß mit seiner Gattin Henriette Treffz-Chalupetzky. In seiner ehemaligen Wohnung wurde in den 1970er Jahren eine Musikergedenkstätte als Außenstelle des Wien Museums eingerichtet.

Am 18. März 2015 wurde das Museum der Johann Strauss Dynastie (Strauss Museum Wien) im 9. Wiener Gemeindebezirk (Müllnergasse 3) eröffnet. Dieses durch einen privaten Verein geschaffene Museum zeigt u. a. mittels Originaldokumenten, Stichen, Fotografien und Tondokumenten die Geschichte der Strauss-Dynastie (Johann Strauss Vater, seinen Söhnen Johann, Josef und Eduard Strauss sowie Johann Strauss Enkel) und das kulturhistorische Umfeld, in dem sie lebten und wirkten.[12] Es ist weltweit das erste Museum dieser Art, welches sich mit der Familiengeschichte einerseits und dem künstlerischen Schaffen der gesamten Strauss-Dynastie andrerseits auseinandersetzt.

Briefmarken, Banknoten und Münzen[Bearbeiten]

Strauss auf der 100-Schilling-Banknote (1960)
Briefmarke der Deutschen Post zum 100. Todestag von Johann Strauss (Sohn), rechts unten in Handschrift die ersten Takte des Donauwalzers.

1922 wurde die erste Briefmarke mit einem Porträt von Johann Strauss (Sohn) von der Österreichischen Post- und Telegraphenverwaltung (PTV) herausgebracht. Es war die damalige 50-Kronen-Briefmarke, die allerdings durch die Inflation nur wenige Monate in Gebrauch war. Vermutet werden kann, dass diese Ausgabe mit der Einweihung des Johann-Strauss-Denkmals einen Zusammenhang hat.

Anlässlich seines 50. Todestages gab die PTV 1949 eine 1-Schilling-Briefmarke heraus, 1975 – zum 150. Geburtstag – folgte eine 4-Schilling-Marke. Der 100. Todestag von Strauss (Sohn) 1999 wurde von der Post und Telekom Austria mit einer 7-Schilling-Briefmarke gewürdigt, die Deutsche Post AG gab aus gleichem Anlass eine 300-Pfennig-Briefmarke heraus.

In Österreich war ab 1960 Johann Strauss’ Porträt auf der 100-Schilling-Banknote dargestellt. 1975 erschien eine 100-Schilling-Münze zum 150. Geburtstag, die das Strauss-Denkmal zeigt. Eine Goldmünze im Nennwert von 1000 Schilling mit einem Feingehalt von 986/1000 und einem Feingewicht von 16 g wurde 1992 anlässlich des Jubiläums „150 Jahre Wiener Philharmoniker“ aufgelegt.[13] Die Vorderseite zeigt das Abbild von Johann Strauss mit einer Geige, auf der Rückseite sieht man das Gebäude des Musikvereins.

Seines 100. Todestages 1999 wurde in Österreich auch mit einer 50-Schilling-Münze gedacht.

Ebenfalls in Österreich erschienen 1995 eine 5-ECU-Münze sowie eine ECU-Medaille mit dem Porträt von Johann Strauss (Sohn).

Weiteres[Bearbeiten]

Zahlreiche Verkehrsflächen sind nach ihm benannt. In Wien Wieden (4. Bezirk) wurde die Igelgasse schon einen Monat nach seinem Tod 1899 in Johann-Strauss-Gasse umbenannt. Nach seiner Mutter wurde 2006 der Anna-Strauss-Platz in Hietzing (13. Bezirk) benannt; nach seinem gleichnamigen Vater ist in Wien keine Verkehrsfläche benannt.

Paul Verhoeven verfilmte 1954 Johann Strauss’ Leben unter dem Titel Ewiger Walzer; die Hauptrolle des Johann Strauss übernahm Bernhard Wicki.

Vereinnahmung durch den Nationalsozialismus[Bearbeiten]

Schon geraume Zeit vor den Nationalsozialisten war unter Genealogen bekannt, dass der Urgroßvater Johann Michael Strauss[14] aus Ofen jüdischer Herkunft war. Wäre dieser Umstand damals allgemein bekannt geworden, hätte der Vater des Komponisten nach den Nürnberger Rassegesetzen als „Jüdischer Mischling zweiten Grades“ (Vierteljude) eingestuft und die Musik verboten werden müssen; gleiches hätte dann auch für den Sohn gegolten. Den NS-Machthabern, die jeden jüdischen Einfluss eliminieren wollten, war daran im Fall der Strauss-Familie aus verschiedenen Gründen nicht gelegen. Den wissenden Ahnenforschern, darunter auch dem später am Wiener Stadt- und Landesarchiv arbeitenden Hanns Jäger-Sunstenau, wurde vom Leiter des Sippenamtes der Gauleitung als erste Maßnahme strengste Geheimhaltung befohlen.

In zwei weiteren Stufen wurde Strauss anschließend komplett „arisiert“: Ab 8. Juni 1939 veröffentlichte zum einen das antisemitische Hetzblatt Der Stürmer in Wien über Johann Strauss in wöchentlichem Abstand die dreiteilige Artikelserie: Jüdische Erbschleicher / Juden und der deutsche Walzerkönig Johann Strauß / Die Machenschaften der Jüdin Meyszner-Strauß / Eine erbärmliche Talmuderei, durch die der jüdischen Stieftochter von Johann Strauss, Alice Meyszner (1875–1945), ihre große Strauss-Sammlung, die sie von ihrer 1930 verstorbenen Mutter geerbt hatte, öffentlich abgenötigt wurde.[15]

Wenige wertvolle Autographe der Sammlung wurden sofort in die Zentralstelle für Denkmalschutz gebracht, während man die übrigen Gegenstände in der Wohnung von Alice Meyszner beließ und Alices Mann, Oberst Rudolf Edler von Meyszner (1866–1947), Bruder des SS-Gruppenführers August Edler von Meyszner (Generalleutnant der Polizei, 1946 in Belgrad zum Tode verurteilt und hingerichtet), zum Verwahrer bestimmte.[16] Dieser Hetzserie des Stürmers (Auflage 500.000) mit Nennung der vollen Adresse von Alice Meyszner war im Übrigen eine diese Serie ankündigende Plakataktion des Stürmers auf Wiener Litfaßsäulen vorausgegangen.[17]

In einer zweiten Stufe beschlagnahmte das NS-Reichssippenamt im Februar 1941 das Trauungsbuch der Dompfarrei St. Stephan (Trauungsbuch 69, fol. 210) und brachte es nach Berlin. Dort versuchte man eine plumpe Fälschung: Die originale Seite mit dem Eintrag vom 11. Februar 1762, in dem Johann Michael Strauss als ein „getauffter Jud“ bezeichnet wird, wurde durch eine Kopie ersetzt, in der dieser Eintrag ersatzlos gestrichen war, ebenso der Hinweis im Index. Danach wurden Original und Kopie nach Wien zurückgebracht, das Original verschwand im Tresor des Haus-, Hof- und Staatsarchives, während die Kopie mit dem Vermerk: „Die Übereinstimmung mit umstehender Fotokopie mit dem vorgelegten Original wird hiermit beglaubigt. Berlin, den 20.2.1941. Reichssippenamt“ an die Pfarre St. Stephan zurückgegeben wurde.[18]

Mit dieser Urkundenfälschung war Strauss endgültig „arisiert“, und seine Musik konnte weiter gespielt sowie über die Reichssender ausgestrahlt werden. In dem Zusammenhang war es für das NS-Regime aber weiterhin mehr als unangenehm, dass viele Librettisten der Strauss’schen Operetten Juden waren: Ignaz Schnitzer, Victor Léon, Leo Stein, die ebenfalls seit 1938, zum Teil schon vorher, konsequent (z. B. auf Theaterzetteln als Autoren) verschwiegen wurden.

Die von den NS-Behörden widerrechtlich angeeignete Sammlung Strauss-Meyszner wurde nach dem Zweiten Weltkrieg über viele (auch zweifelhafte) Zwischenstufen endgültig 2001 durch die Wienbibliothek von den Erben wertgemäß angekauft und 2003 in einer großen Ausstellung Johann Strauss – Ent-arisiert der Öffentlichkeit erstmals gezeigt.[19]

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

Strauss komponierte eine Oper, fünfzehn Operetten, ein Ballett sowie rund fünfhundert Walzer, Polkas, Märsche und Quadrillen.

Oper[Bearbeiten]

  • Ritter Pázmán (1892)

Daraus: Ballettmusik, Pázmán-Walzer, Pázmán-Polka, Csárdás, Eva-Walzer und Pázmán-Quadrille, alle op. 441

Operetten[Bearbeiten]

Die Liste der fünfzehn Operetten folgt weitgehend Johann Ziegler (1999).[20] Drei weitere Operetten sind unvollendet geblieben: Die lustigen Weiber von Wien (komponiert um 1868), Romulus (um 1871) und Der Schelm von Bergen (um 1886).

Außer bei Eine Nacht in Venedig (1883) war der Uraufführungsort Wien.

Johann Strauss am 4. September 1876[21]
Das letzte fotografische Porträt, 1898
  • Indigo und die 40 Räuber, UA: 10. Februar 1871, Theater an der Wien
    Tänze nach Motiven der Operette: op. 343–351, August 1871
  • Carneval in Rom, UA: 1. März 1873, Theater an der Wien
    Tänze nach Motiven der Operette: op. 356–360, August bis Oktober 1873
  • Die Fledermaus, UA: 3. April 1874, Theater an der Wien
    Tänze nach Motiven der Operette: op. 362, 363, 365–368, Juni bis November 1874
  • Cagliostro in Wien, UA: 27. Februar 1875, Theater an der Wien
    Tänze nach Motiven der Operette: op. 369–374, Juli bis Oktober 1875
  • Prinz Methusalem, UA: 27. Februar 1875, Carltheater
    Tänze nach Motiven der Operette: op. 375–379, September 1877
  • Blindekuh, UA: 18. Dezember 1878, Theater an der Wien
    Tänze nach Motiven der Operette: op. 381–384, April bis September 1879
  • Das Spitzentuch der Königin, UA: 1. Oktober 1880, Theater an der Wien
    Tänze nach Motiven der Operette: op. 388, 389, 391–394, 406, November 1880 und Juni/Juli 1881
  • Der lustige Krieg, UA: 25. November 1881, Theater an der Wien
    Tänze nach Motiven der Operette: op. 397–405, 407, Oktober bis Dezember 1882
  • Eine Nacht in Venedig, UA: 3. Oktober 1883, Neues Friedrich-Wilhelmstädtisches Theater, Berlin
    Tänze nach Motiven der Operette: op. 411–416, März 1884.
  • Der Zigeunerbaron, UA: 24. Oktober 1885, Theater an der Wien
    Tänze nach Motiven der Operette: op. 417–422, Juni 1886
  • Simplicius, UA: 17. Dezember 1887, Theater an der Wien
    Tänze nach Motiven der Operette: op. 427–432, Mai 1888
  • Fürstin Ninetta, UA: 10. Jänner 1893, Theater an der Wien
    Tänze nach Motiven der Operette: op. 445–450, März 1893
  • Jabuka (Das Apfelfest), UA: 12. Oktober 1894, Theater an der Wien
    Tänze nach Motiven der Operette: op. 455–460, Dezember 1894
  • Waldmeister, UA: 4. Dezember 1895, Theater an der Wien
    Tänze nach Motiven der Operette: op. 463–468, Februar 1896
  • Göttin der Vernunft, UA: 13. März 1897, Theater an der Wien
    Tänze nach Motiven der Operette: op. 471–473, Juni 1897

Bei elf dieser Operetten hatten andere Komponisten einen teils beträchtlichen mitschöpferischen Anteil. Beispielsweise stammen bei der Fledermaus in erster Linie die Melodien von Strauss. Die Instrumentierung wurde großenteils von Richard Genée beigesteuert, der auch als Librettist beteiligt war.

Außerdem gibt es Kompilationen, also Operetten, die andere Komponisten aus schon bestehenden Strauss-Kompositionen zusammengestellt haben. Drei davon wurden noch von Strauss selbst autorisiert und werden deshalb oft als seine Werke gezählt:

  • Das Bühnenwerk Wiener Blut (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen, 1873 erschienenen Walzer) erlebte seine Uraufführung am 26. Oktober 1899. Es handelt sich um bekannte Strauss-Melodien früherer Jahre, die der Kapellmeister Adolf Müller junior neu zusammengestellt hatte. Strauss war am 3. Juni 1899 gestorben, er hatte das Werk aber noch mit seinem Namen autorisiert.
  • Zwei französische Bearbeitungen in der Art von Wiener Blut waren bereits wesentlich früher entstanden: La reine Indigo (1875) und La Tzigane (Die Zigeunerin, 1877), die beide am Théâtre de la Renaissance in Paris uraufgeführt wurden.

Im 20. Jahrhundert folgten weitere Arrangements von Strauss-Operetten.

Ballett[Bearbeiten]

Walzer[Bearbeiten]

Johann Strauss um 1870
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An der schönen blauen Donau,
Ausschnitt (Spieldauer 2:58)
Der Walzer An der schönen blauen Donau, op. 314
Der Walzer Wiener Blut, op. 354

Polkas[Bearbeiten]

Schattenbild von Otto Böhler
Schattenbild von Hans Schließmann
  • Herzenslust op. 3 (1844), uraufgeführt bei seinem ersten Konzert mit eigenen Werken am 15. Oktober in Dommayers Casino
  • Jux-Polka op. 17 (1846), geschrieben für den Industrie-Ball in Goldenen Strauss in der Josefstadt
  • Liguorianer-Seufzer Scherz-Polka op. 57 (1848), uraufgeführt in der Blauen Flasche
  • Heiligenstädter Rendez-vous op. 78 (1850), uraufgeführt im Kugler-Park, heute Heiligenstädter Park
  • Heski Holki Polka op. 80 (1850) [hezky holki (tschechisch) = Hübsche Mädchen]
  • Albion-Polka op. 102 (1851), gewidmet Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha, späterer britischer Prinzgemahl
  • Electro-magnetische Polka op. 110 (1852), gewidmet den Wiener Ingenieurstudenten
  • Annen-Polka op. 117 (1852),[22] gewidmet der Maria Anna, Kaiserin von Österreich.
  • Satanella-Polka op. 124 (1853), geschrieben für den Satanella-Ball im Sofiensaal
  • Aesculap-Polka op. 130 (1853), gewidmet den Wiener Medizinstudenten
  • Tanzi-Bäri-Polka op. 134 (1853), gewidmet der Gräfin Julia Batthyány, geborene Gräfin von Apraxin
  • Pepita-Polka op. 138 (1853)
  • La Viennoise Polka-Mazurka op. 144 (1854)
  • Elisen-Polka Polka française op. 151 (1854)
  • Haute volée-Polka op. 155 (1854), geschrieben zur Feier des 24. Geburtstages von Kaiser Franz Joseph I.
  • Schnellpost-Polka op. 159
  • Aurora-Polka op. 165 (1855), geschrieben für den Aurora-Ball im Sperl
  • Leopoldstädter Polka op. 168
  • Nachtveilchen Polka-Mazurka op. 170 (1855)
  • Marie Taglioni-Polka op. 173
  • Le Papillon Polka-Mazurka op. 174 (1855)
  • Armen-Ball-Polka op. 176 (1856), geschrieben für den Armen-Ball in Schwenders Colosseum
  • Sans-souci-Polka op. 178 (1856)
  • L'Inconnue Polka française op. 182 (1856)
  • Pawlowsk-Polka op. 184 (1856), nur in Russland veröffentlicht
  • Demi-Fortune Polka française op. 186 (1857), geschrieben für den Künstler-Ball im Sperl
  • Une Bagatelle Polka-Mazur op. 187 (1857), geschrieben für den Aurora-Ball im Sperl
  • Herzel-Polka op. 188 (1857), geschrieben für den Wohltätigkeitsball im Sperl
  • Etwas Kleines Polka française op. 190 (1857)
  • Olga-Polka op. 196 (1857), gewidmet der Erzherzogin Olga Fjodorowna von Baden (1839–1891)
  • Spleen Polka-Mazur op. 197 (1857)
  • Alexandrine-Polka op. 198 (1857), Uraufführung in Pawlowsk, Wiener Erstaufführung im Gasthaus Zum Großen Zeisig am Spittelberg
  • L'Enfantillage (Zäpperl Polka) op. 202 (1858), geschrieben für den Wohltätigkeitsball im Sofiensaal
  • Hellenen-Polka (schnell) op. 203 (1858), geschrieben für den Griechen-Ball im Sperl und gewidmet der Maria Freiin von Sina zu Hodos und Kizdia
  • Concordia Polka-Mazur op. 206 (1858), geschrieben für den Protestanten-Ball im Redoutensaal
  • Champagner-Polka (Musikalischer Scherz) op. 211 (1858), gewidmet Carl Freiherr von Bruck
  • Bonbon-Polka Polka française op. 213 (1858)
  • Tritsch-Tratsch-Polka op. 214 (1858)
  • La Favorite Polka française op. 217 (1858)
  • Auroraball-Polka (française) op. 219 (1859)
  • Nachtigallen-Polka op. 222 (1859), uraufgeführt in Ungers Casino, der ersten Wiener Singspielhalle
  • Gruß an Wien Polka française op. 225 (1859), uraufgeführt im Volksgarten
  • Der Kobold Polka-Mazur op. 226 (1859)
  • Niko-Polka op. 228 (1860), gewidmet Niko Dadiani, Fürst von Mingrelien (1847–1903)
  • Rokonhangok / Sympathie Polka française op. 246 (1861), geschrieben für den Ungarische-Studenten-Ball im Dianasaal und gewidmet der ungarischen, in Wien studierenden Jugend; heute zumeist als Sympathienklänge bezeichnet
  • Camelien-Polka (schnell) op. 248 (1861), geschrieben für den Camelien-Ball im Dianasaal
  • Secunden-Polka (française) op. 258 (1861), gewidmet Josef Hellmesberger senior
  • Furioso-Polka (quasi Galopp) op. 260 (1861)
  • Studenten-Polka op. 263 (1862), geschrieben für den Studentenball im Redoutensaal und gewidmet den Studenten in Wien
  • Bluette-Polka op. 271 (1862), geschrieben für den Maskenball vor dem St.-Katharinen-Tag, dem Kathreintanz im Redoutensaal, und gewidmet seiner ersten Frau Henriette Strauss
  • Neues Leben Polka française op. 278 (1863), für denselben Anlass geschrieben
  • Vergnügungszug Polka (schnell) op. 281 (1864), geschrieben für den Ball der Industrie-Gesellschaften im Redoutensaal
  • Newa-Polka (française) op. 288 (1864), uraufgeführt in Pawlowsk, aber gewidmet der Königin von Spanien Isabella II.
  • Proceß-Polka (schnell) op. 294 (1865), geschrieben für den Jus-Studenten-Ball im Redoutensaal und gewidmet den Jus-Studenten in Wien
  • Episode-Polka (française) op. 296 (1865), gewidmet dem Repräsentativ-Komitee des Studentenballs
  • Electrophor-Polka op. 297, geschrieben für den Ingenieurstudenten-Ball im Redoutensaal und gewidmet den Ingenieurstudenten in Wien
  • Kreuzfidel op. 301 (1865)
  • „Die Zeitlose“ Polka (française) op. 302 (1865)
  • Kinderspiele-Polka (française) op. 304 (1865), geschrieben für ein Hofkonzert in der Hofburg
  • Damenspende op. 305 (1866), uraufgeführt beim Studentenball im Redoutensaal
  • Par force-Polka (schnell) op. 308 (1866), uraufgeführt bei Ball für die Blinden im Redoutensaal
  • Sylphen-Polka op. 309 (1866), geschrieben für den Hesperus-Ball im Dianasaal
  • Tändelei Polka-Mazur op. 310 (1866)
  • Express-Polka (schnell) op. 311 (1866)
  • Wildfeuer Polka (française) op. 313 (1866)
  • Lob der Frauen Polka-Mazur op. 315 (1867)
  • Postillon d'amour Polka (française) op. 317 (1867)
  • Leichtes Blut Polka (schnell) op. 319 (1867)
  • Figaro-Polka op. 320 (1867), uraufgeführt bei der Weltausstellung in Paris und gewidmet Hippolyte de Villemessant (1810–1879), Gründer der Zeitung Le Figaro
  • Stadt und Land Polka-Mazur op. 322 (1868), gewidmet der Österreichischen Gartenbau-Gesellschaft
  • Ein Herz, ein Sinn Polka-Mazur op. 323 (1868), gewidmet dem Komitee des Bürgerballs
  • Unter Donner und Blitz Polka (schnell) op. 324 (1868) ursprünglich aufgeführt als „Sternschnuppe“, geschrieben für den Hesperus-Ball im Dianasaal
  • Freikugeln Polka (schnell) op. 326 (1868)
  • Sängerslust-Polka op. 328 (1868), gewidmet dem Wiener Männergesang-Verein
  • Fata Morgana Polka-Mazur op. 330 (1869)
  • Éljen a Magyár! Polka (schnell) op. 332 (1869), gewidmet der Österreichischen Gartenbau-Gesellschaft und der Ungarischen Nation
  • Im Krapfenwald'l op. 336 (1869)
  • „Von der Börse“ Polka (française) op. 337 (1869), geschrieben für den Concordia-Ball im Sofiensaal und gewidmet dem Presseclub Concordia
  • Louischen Polka (francaise) op. 339 (1869)
  • Im Sturmschritt Polka (schnell) op. 348 (1871)
  • Die Bajadere Polka (schnell) op. 351 (1871), uraufgeführt im Volksgarten
  • „Vom Donaustrande“ Polka (schnell) op. 356 (1873), basierend auf seiner Operette Der Carneval in Rom
  • Fledermaus-Polka op. 362, nach Motiven der gleichnamigen Operette
  • An der Moldau Polka française op. 366, nach Motiven seiner Operette Die Fledermaus
  • Glücklich ist, wer vergißt! Polka-Mazurka op. 368 (1874), nach Motiven seiner Operette Die Fledermaus
  • Auf der Jagd Polka (schnell) op. 373, nach Motiven seiner Operette Cagliostro in Wien
  • Licht und Schatten Polka-Mazur op. 374 (1875), gewidmet der österreichisch-britischen Malerin Marianne Preindlsberger-Stokes
  • Banditen-Galopp Polka (schnell) op. 378 (1877)
  • Stürmisch in Lieb' und Tanz Schnell-Polka op. 393 (1881), geschrieben für den Concordia-Ball des Presseclubs Concordia im Sofiensaal
  • Rasch in der That Schnell-Polka op. 409 (1883), für denselben Anlass geschrieben
  • Neue Pizzicato-Polka op. 449 (1893)

Märsche[Bearbeiten]

Gerade an den Märschen lässt sich anhand der Anlässe und Widmungen die Zeitgeschichte ablesen.

  • Patrioten-Marsch op. 8 (1845)
  • Austria-Marsch op. 20 (1846)
  • Fest-Marsch op. 49 (1847)
  • Revolutions-Marsch op. 54 (1848)
  • Studenten-Marsch op. 56 (1848)
  • Brünner-Nationalgarde-Marsch op. 58 (1848)
  • Kaiser Franz Joseph-Marsch op. 67 (1849), geschrieben anlässlich des 19. Geburtstages von Kaiser Franz Joseph I.
  • Triumph-Marsch op. 69 (1850)
  • Wiener Garnison Marsch op. 77 (1850)
  • Ottinger Reiter Marsch op. 83 (1850), gewidmet Franz Freiherrn von Ottinger, österreichischer Offizier
  • Kaiser-Jäger-Marsch op. 93 (1851)
  • Viribus unitis op. 96 (1851), zum 21. Geburtstag des Kaisers
  • Großfürsten-Marsch op. 107 (1852), gewidmet den russischen Großfürsten Nikolai und Michael Romanow
  • Sachsen-Kürassier-Marsch op. 113 (1852)
  • Wiener Jubel-Gruß-Marsch op. 115 (1852)
  • Kaiser Franz Joseph I. Rettungs-Jubel-Marsch op. 126 (1853)
  • Caroussel-Marsch op. 133 (1853)
  • Kron-Marsch op. 139 (1853)
  • Erzherzog Wilhelm Genesungs-Marsch op. 149 (1854), gewidmet Erzherzog Wilhelm von Österreich
  • Napoleon-Marsch op. 156 (1854), gewidmet dem Kaiser der Franzosen Napoleon III.
  • Alliance-Marsch op. 158 (1854)
  • Krönungs-Marsch op. 183 (1856), geschrieben zur Krönung des Zaren Alexander II. von Russland
  • Trot de Cavallerie op. 211 (1858)
  • Fürst Bariatinsky-Marsch op. 212 (1858), gewidmet dem russischen Fürsten Alexander Iwanowitsch Bariatinsky (1814–1879)
  • Verbrüderungs-Marsch op. 287 (1864), gewidmet dem preußischen König Wilhelm I., dem späteren Deutschen Kaiser
  • Persischer Marsch op. 289 (1864), gewidmet dem Schah von Persien Nasreddin
  • Kaiser Alexander Huldigungs-Marsch op. 290 (1864)
  • Egyptischer Marsch op. 335 (1869), gewidmet Großherzog Friedrich I. von Baden (Widmung 1871 hinzugefügt)
  • Indigo-Marsch op. 349 (1871), basierend auf Indigo und die vierzig Räuber
  • Russische Marsch-Fantasie op. 353 (1872)
  • Hoch Österreich! op. 371 (1875)
  • Jubelfest-Marsch op. 396 (1881), gewidmet Kronprinz Rudolf von Österreich-Ungarn zur Heirat mit Stephanie von Belgien
  • Der lustige Krieg op. 397 (1882), nach der gleichnamigen Operette
  • Frisch ins Feld op. 398 (1882), gewidmet dem Herzog-Adolph von Nassau-Infanterieregiment Nr. 15
  • Matador-Marsch op. 406 (1882)
  • Habsburg hoch! op. 408 (1882), geschrieben zu den Feierlichkeiten „600 Jahre Haus Habsburg
  • Russischer Marsch op. 426 (1886), gewidmet dem Zaren Alexander III. von Russland
  • Reitermarsch op. 428 (1887)
  • Spanischer Marsch op. 433 (1888), gewidmet Maria Christina von Österreich, Regentin von Spanien
  • Fest-Marsch op. 452 (1893), gewidmet Ferdinand I., Zar von Bulgarien
  • Živio! op. 456 [„Gesundheit!“] (1894)
  • Deutschmeister-Jubiläums-Marsch op. 470 (1896), gewidmet dem Infanterie-Regiment Hoch- und Deutschmeister Nr. 4
  • Wo uns're Fahne weht op. 473 (1897)
  • Auf's Korn op. 478 (1898), Bundesschützen-Marsch für Chor und Orchester

Quadrillen[Bearbeiten]

  • Debut-Quadrille op. 2 (1844)
  • Cytheren-Quadrille op. 6 (1844)
  • Quadrille nach der Oper „Der Liebesbrunnen“ von M. W. Balfe op. 10 (1845)
  • Serben-Quadrille op. 14 (1846), gewidmet dem Fürsten von Serbien Mihailo Obrenović III.
  • Elfen-Quadrille op. 16 (1845)
  • Dämonen-Quadrille op. 19 (1845)
  • Zigeunerin-Quadrille op. 24 (1846)
  • Odeon Quadrille op. 29 (1846)
  • Quadrille nach Motiven aus der Oper „Die Belagerung von Rochelle“ von M. W. Balfe op. 31 (1846)
  • Alexander-Quadrille op. 33 (1847), in der serbischen Ausgabe gewidmet dem serbischen Fürsten Aleksandar Karađorđević
  • Industrie-Quadrille op. 35 (1847), gewidmet dem Komitee des Industrie-Balls
  • Wilhelminen-Quadrille op. 37 (1847)
  • Quadrille nach Motiven aus der Oper „Die Königin von Leon“ von Boisselot op. 40 (1847)
  • Fest-Quadrille op. 44 (1847)
  • Martha-Quadrille op. 46 (1848)
  • Seladon Quadrille op. 48 (1847) [Seladon: hier „schmachtender Liebhaber“]
  • Marien-Quadrille op. 51 (1847/48), uraufgeführt in Bukarest und gewidmet „Fürstin Marie von Bibesco
  • Annika-Quadrille op. 53 (1848)
  • Quadrille nach Motiven der Oper „Der Blitz“ von F. Halévy op. 59 (1848)
  • Sanssouci Quadrille op. 63 (1849), uraufgeführt im Café Sans-Souci
  • Nikolai-Quadrille op. 65 (1849)
  • Künstler-Quadrille op. 71 (1849), geschrieben für ein Tanzvergnügen am St.-Katharinen-Tag (25. November) im Redoutensaal zur Unterstützung der Pensionäre der Vereinigung Bildender Künstler
  • Sophien-Quadrille op. 75 (1850), uraufgeführt im Sofiensaal
  • Attaque Quadrille op. 76 (1850)
  • Bonvivant-Quadrille op. 86 (1850), geschrieben zur Feier des 20. Geburtstages von Kaiser Franz Joseph I.
  • Slaven-Ball Quadrille op. 88 (1851), geschrieben für den Slaven-Ball im Sofiensaal
  • Maskenfest-Quadrille op. 92 (1851)
  • Promenade-Quadrille op. 98 (1851), uraufgeführt im Volksgarten
  • Vivat! Quadrille op. 103 (1851)
  • Tête-à-Tête-Quadrille op. 109 (1852), uraufgeführt in Bratislava
  • Melodien-Quadrille op. 112 (1852)
  • Hofball-Quadrille op. 116 (1852)
  • Nocturne-Quadrille op. 120 (1852)
  • Indra-Quadrille op. 122 (1852)
  • Satanella-Quadrille op. 123 (1853), geschrieben für den Satanella-Ball im Sofiensaal und gewidmet Marie Taglioni, Tochter der italienischen Tänzerin Marie Taglioni
  • Motor-Quadrille op. 129 (1853), geschrieben für den Ingenieurstudenten-Ball im Sofiensaal und gewidmet den Ingenieurstudenten in Wien
  • Bouquet-Quadrille op. 135 (1853)
  • Carnevals-Spectakel-Quadrille op. 152 (1854), uraufgeführt in Schwenders Kolosseum in Hietzing
  • Nordstern-Quadrille op. 153 (1854), uraufgeführt in Ungers Casino
  • Handels-Elite-Quadrille op. 166 (1855), uraufgeführt im Sperl
  • Bijouterie-Quadrille op. 169 (1855)
  • Strelna Terrassen-Quadrille op. 185 (1856), uraufgeführt in Pawlowsk
  • La Berceuse op. 194 (1857)
  • Le beau monde op. 199 (1857)
  • Künstler-Quadrille op. 201 (1858), geschrieben für den Künstler-Ball im Sofiensaal und gewidmet den Künstlern Wiens
  • Dinorah-Quadrille op. 224 (1859), nach Themen von Giacomo Meyerbeers Oper Dinorah oder die Wallfahrt nach Ploërmel
  • Orpheus-Quadrille op. 236 (1860), uraufgeführt im Gasthaus Zum Großen Zeisig am Spittelberg
  • Neue Melodien-Quadrille op. 254 (1861)
  • St. Petersburg op. 255 (1861), Quadrille über russische Themen, uraufgeführt in Pawlowsk
  • Chansonette-Quadrille op. 259 (1861), über Themen von französischen Balladen
  • „Un ballo in maschera“, Quadrille op. 272 (1862), über Themen von Verdis Oper Ein Maskenball
  • Lieder-Quadrille op. 275 (1863), über volkstümliche Themen
  • Faust-Quadrille op. 277 (1861), nur in Russland veröffentlicht
  • Saison-Quadrille op. 283 (1864)
  • Quadrille sur des airs français op. 290 (1864)
  • L’Africaine op. 299 (1865)
  • Bal champêtre op. 303 (1865)
  • Le premier jour de bonheur op. 327 (1868), gewidmet der Österreichischen Gartenbau-Gesellschaft
  • Slovianka-Quadrille op. 338 (1869), über russische Melodien
  • Festival-Quadrille op. 341 (1867), über englische Themen, uraufgeführt im Covent Garden, London
  • Indigo-Quadrille op. 344 (1871), basierend auf seiner Operette Indigo und die vierzig Räuber
  • Rotunde-Quadrille op. 360 (1873), uraufgeführt im Musikpavillon an der Rotunde im Prater während der Weltausstellung und gewidmet deren Generaldirektor Wilhelm Freiherr von Schwarz-Senborn
  • Fledermaus-Quadrille op. 363 (1874), basierend auf seiner Operette Die Fledermaus
  • Cagliostro-Quadrille op. 369 (1875), basierend auf seiner Operette Cagliostro in Wien
  • Methusalem-Quadrille op. 376 (1877)
  • Opern-Maskenball-Quadrille op. 384 (1879)
  • Spitzentuch-Quadrille op. 392 (1881)
  • Der lustige Krieg op. 402 (1882), Quadrille über Themen seiner Operette Der lustige Krieg
  • Quadrille nach Motiven der komischen Oper „Eine Nacht in Venedig op. 416 (1884), uraufgeführt beim Hofball in der Hofburg
  • Zigeunerbaron-Quadrille op. 422 (1886), nach seiner Operette Der Zigeunerbaron, aufgeführt beim Concordia-Ball und gewidmet dem Presseclub Concordia
  • Simplicius-Quadrille op. 429 (1888), basierend auf seiner Operette Simplicius
  • Pázmán-Quadrille op. 441 (1892), basierend auf seiner Oper Ritter Pázmán
  • Ninetta-Quadrille op. 446 (1893), basierend auf seiner Operette Fürstin Ninetta
  • Jabuka-Quadrille op. 460 (1894), basierend auf seiner Operette Jabuka (Das Apfelfest)
  • Waldmeister-Quadrille op. 468 (1896), basierend auf seiner Operette Waldmeister
  • Göttin der Vernunft. op. 476 (1898), seine letzte Quadrille, uraufgeführt beim Architekten-Ball im Sofiensaal

Sonstige Werke[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Johann Strauss (Sohn) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Strauss-Gesellschaften im deutschsprachigen Raum

Noten und Akustisches

Sonstiges

Anmerkungen[Bearbeiten]

Marcel Prawy: Johann Strauss. Verlag Ueberreuter, Wien, 1991, ISBN 3-8000-3393-3:

  1. S. 190
  2. S. 192

Hanns Jäger-Sunstenau: Johann Strauss – Der Walzerkönig und seine Dynastie. Familiengeschichte, Urkunden.. Verlag Jugend und Volk, Wien – München, 1965.

  1. Dokument 301, S. 343.
  2. Dokument 162, S. 218.
  3. Dokument 164, S. 219/220.
  4. Dokument 184, S. 233/234.
  5. Dokument 218, S. 262/263.
  6. Dokument 327, S. 368–370. Die Aufzählung erfolgt – auch in der Nummerierung – der Quelle, die sich über verschiedene Listen – und Seiten erstreckt.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Strauß oder Strauss? In: johann-strauss.at. abgerufen am 20. November 2010.
  2. Otto Wolkerstorfer: Walzerseligkeit und Alltag, Baden 1999, S. 340 f.
  3. Todesnachricht in der Tageszeitung Neue Freie Presse, 4. Juni 1899, S. 6, S. 7, S. 8. Dazu der Nachruf im Feuilleton, S. 1, S. 2.
  4. Johann Strauß’ Leichenbegängniß Tageszeitung Neue Freie Presse, 7. Juni 1899, S. 5 f.
  5. Die Bestattung Johann Strauß’ im Ehrengrabe Tageszeitung Neue Freie Presse, 9. Oktober 1899, S. 2, linke Spalte unten
  6. Kunst und Kultur in Wien: Details zur Grabstätte und zum Denkmal auf dem Wiener Zentralfriedhof
  7. Beleg noch einarbeiten.
  8. Ingolf Roßberg: Nach Coburg heimatzuständig – Gesellschaftshistorische Aspekte der Staatsangehörigkeit von Johann Strauss (Sohn) im Zeitraum 1886–1899. In: Neues Leben – Mitteilungsblatt der Deutschen Johann Strauss Gesellschaft, Heft 39 (2012/Nr. 1), ISSN 1438-035X. S. 44–66. Hier S. 58/59.
  9. Robert Dachs: Johann Strauß: „Was geh’ ich mich an?!“. Glanz und Dunkelheit im Leben des Walzerkönigs. Styria Verlag, Graz 1999, ISBN 3-222-12669-0, S. 144.
  10. a b c d e f Inge Röhre: Zitate berühmter Zeitgenossen über Johann Strauss (Leserbrief). In Kulturverein Wiener Blut (Hrsg.): Almanach Nr. 4, Juli 2012, S. 18/19.
  11. Baden-Badener Philharmonie (Hrsg.): Orchestergala anno 1872. In: Philharmonie. Das Journal der Baden-Badener Philharmonie. Heft 2/2002.
  12. Homepage des Museums, abgerufen am 24. April 2015.
  13. Gesamtverzeichnis der Schillingmünzen von 1947 bis 2001, S. 24, Österreichische Nationalbank OeNb PDF
  14. Stammbaum der Familie Strauss Wiener Institut für Strauss-Forschung, abgerufen am 30. August 2013.
  15. Christian Mertens: Die wechselhafte Geschichte der Sammlung Strauss-Meyszner in der Wiener Stadt- und Landesbibliothek. (PDF, 2 MB) AKMB-news, 3/2004.
  16. Maria Wirth, Demokratiezentrum Wien: Die Verhandlungen über die Strauss-Sammlungen in der Wiener Stadt- und Landesbibliothek (PDF; 110 kB), Vortrag bei der Tagung Raub und Restitution in Bibliotheken, 23./24. April 2003, veranstaltet von der Wiener Stadt- und Landesbibliothek in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Gesellschaft für Germanistik und der Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare
  17. Zum gesamten Thema ausführlich: Norbert Linke, Ulla Wahnfried: Streichers Kampfblatt „Der Stürmer“, die Judenfrage und die Arisierung von Johann Strauss / Sohn. In: Flugschriften. Mitteilungsblatt der Deutschen Johann Strauss Gesellschaft, Nr. 13/1988, S. 57–96.
  18. Hanns Jäger-Sunstenau: Johann Strauß. Der Walzerkönig und seine Dynastie. Familiengeschichte, Urkunden. Jugend & Volk, Wien 1965, S. 84ff.
  19. Johann Strauss – Ent-arisiert. Die Sammlung Strauss-Meyszner: Impulse für Forschung und Interpretation. Katalog zur Ausstellung der Wiener Stadt- und Landesbibliothek, 2003
  20. Johann Ziegler: „Glücklich ist, wer vergißt …“ – Zum Bühnenschaffen von Johann Strauß. In: Vernissage Nr. 9/1999. Die Zeitschrift zur Ausstellung Johann Strauss – Unter Donner und Blitz im Historischen Museum der Stadt Wien vom 6. Mai bis 26. September 1999. ISSN 1434-5986, S. 14–27.
  21. Fotografie anlässlich seines Dirigats von Die Fledermaus im (alten) Stadttheater in Baden bei Wien. Aufnahme: Fritz Luckhardt, k.k. Hofphotograph. Otto Wolkerstorfer: Walzerseligkeit und Alltag, Baden 1999, S. 338.
  22. Neuerwerbung der Musiksammlung: Die „Annen-Polka“. In: wien.gv.at. 30. Dezember 2008, abgerufen am 20. November 2010.
  23. Johann Strauss. Ein Lebensbild, entworfen von Ludwig Eisenberg. online bei archive.org
  24. Permalink Österreichischer Bibliothekenverbund.