Johanna Orsini-Rosenberg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Johanna Orsini-Rosenberg (* 21. Mai 1968 in Klagenfurt) ist eine österreichische Theater-, Film- und Fernsehschauspielerin.

Leben und Leistungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Johanna Orsini-Rosenberg studierte Violine an der Hochschule für Musik in Wien und schloss die Schauspielausbildung am Mozarteum Salzburg mit Mag. art ab. Darauf folgten Theaterengagements u. a. am Burgtheater Wien, bei den Salzburger Festspielen, am Deutschen Theater Göttingen, beim Volkstheater Wien und am Schauspielhaus Graz, beim Stadttheater Klagenfurt, am Rabenhof Theater und am TAG Wien.

Neben den Engagements an verschiedenen Bühnen produzierte sie zahlreiche Eigenproduktionen und hatte Gastspiele im In- und Ausland, darunter 2014/15 „Der Zorn der Eleonore Batthyany“ im Winterpalais des Prinzen Eugen in Wien. Die erste Kinorolle als „Bertha Zuckerkandl“ hatte Orsini-Rosenberg 2009 in Mahler auf der Couch von Percy und Felix Adlon, 2012 die erste Hauptrolle im Spielfilm Soldate Jeannette von Daniel Hoesl, der zum Filmfestival Sundance in den Wettbewerb geladen wurde und 2013 beim Internationalen Filmfestival Rotterdam den Tiger Award gewann. Johanna Orsini-Rosenberg wurde 2013 mit dem Schauspielpreis der Diagonale ausgezeichnet.[1]

Sie lebt mit ihrem Mann, dem Schweizer Schriftsteller Bruno Pellandini, und ihrem Sohn in Wien.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kino[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fernsehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Theater[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1998 gründete Johanna Orsini-Rosenberg mit dem Verein Panorama/Damtschach ein Sommertheater. Bis 2014 entstanden hier zahlreiche Inszenierungen:

  • 1998/1999: Dracula Dracula von H. C. Artmann, Regie: Haymon Maria Buttinger
  • 2000: Mandragola, Regie: Markus Kupferplum
  • 2002 und 2004: Tök ph´rong süleng von H. C. Artmann, Regie: Elisabeth Gabriel
  • 2007: Frankenstein in Sussex von H. C. Artmann, Regie: Elisabeth Gabriel
  • 2008: Flieger, grüß mir die Sonne … von H. C. Artmann, Regie: Elisabeth Gabriel
  • 2009: Cafe Paradies – Eine Kaffeehausoperette mit Schlag „Erlaubent, Schas sehr heiss bitte“ von H. C. Artmann, Regie: Elisabeth Gabriel, Musik: Kollegium Kalksburg
  • 2011/12: Fledermaus returns! nach Johann Strauss: Gastspiele in Straden/Steiermark, Schrammelklang Litschau/NÖ, Jeunesse Tulln/NÖ und TAG Wien, Regie: Elisabeth Gabriel, Musik: Oskar Aichinger
  • 2013: Prinz Hamlet der Osterhase von Herzmanovsky-Orlando, Regie: Susanne Lietzow
  • 2013: Bentley fahren[2]
  • 2017: Auf der Suche nach dem sechsten Sinn[3] TAG Wien Eigenproduktion, Regie: Elisabeth Gabriel[4]

Besonderes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mehrere Eigenproduktionen entstanden an ungewöhnlichen Orten, unter anderem „Der Zorn der Eleonore Batthyany“ im Winterpalais des Prinzen Eugen in Wien, „Fräulein Else“ von Arthur Schnitzler im Hotel Orient, „Das Fräulein Pollinger“ von Ödön von Horvath im Gasthaus Haueisen im Wurstelprater, „Flieger, grüß mir die Sonne …“ von H. C. Artmann in der Scheune, Damtschach/Kärnten und „Bentley fahren“ von Bruno Pellandini im mo.e Wien und am TAG.

Diese Produktionen gastierten an vielen Orten: von Nishnj Novgorod bis Moskau und St. Petersburg, dem Schrammelklang in Litschau, St. Gallen, Zürich und London.

Hörspiele und Features[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2017 Fressen Kaufen Gassi gehen auf Ö1

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Schauspielpreis Diagonale 2013
  • Tiger Award für Soldate Jeannette

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. "Man muss bestimmte Werte auch verbrennen". In: www.kleinezeitung.at. (kleinezeitung.at [abgerufen am 26. Oktober 2017]).
  2. Nachschlag mit Witz. In: www.kleinezeitung.at. (kleinezeitung.at [abgerufen am 26. Oktober 2017]).
  3. STANDARD Verlagsgesellschaft m.b.H.: Den "Sechsten Sinn" suchen: Mit dem Konrad einen Karl haben. In: derStandard.at. (derstandard.at [abgerufen am 26. Oktober 2017]).
  4. Theater in der Gumpendorfer Straße: Auf der Suche nach Konrad Bayer. In: Die Presse. (diepresse.com [abgerufen am 26. Oktober 2017]).