Johannes Ernst Born

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Johannes Ernst Born (auch Johann Ernst Born; * 20. Dezember 1884 in Niederfähre bei Meißen; † 1958) war ein deutscher Bildhauer.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kriegerdenkmal in Pulsnitz
Tuchmacherbrunnen in Zasieki/Polen, ehemals Forst (Lausitz)

Born studierte von 1903 bis 1906 in Dresden an der Königlich-Sächsischen Kunstgewerbeschule bei Karl Groß, danach von 1907 bis 1908 an der Dresdener Königlich-Sächsischen Akademie der Bildenden Künste bei Georg Wrba. Er wirkte als Bildhauer in Dresden, wo er auch an der Kunstgewerbeschule unterrichtete. Nach dem Zweiten Weltkrieg lebte und arbeitete Born in der Oberpfalz.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • um 1910: Grabmal Familie Küchenmeister (Architekten: Beyrich & Richter), Bauplastik, Johannisfriedhof Dresden-Tolkewitz, Wehlener Straße (erhalten)
  • 1910/11: nicht ausgeführter Entwurf für König-Albert-Denkmal am Lauenturm in Bautzen (einer der drei Preisträger im Wettbewerb; ausgeführt wurde dann der Entwurf von Walter Hauschild aus Grunewald)
  • Kriegerdenkmal 1914–18 in Pulsnitz[1]
  • 1920: Kriegerdenkmal 1914–18 in Großröhrsdorf[2]
  • Kriegerdenkmal 1914–18 in Cossebaude[3]
  • Kriegerdenkmal 1914–18 in Skassa[4]
  • 1921: Denkmal für die Gefallenen des Reserve-Jäger-Bataillons Nr. 26 in Freiberg
  • 1922/23: Tuchmacherbrunnen auf dem Rathenauplatz in Forst (Lausitz), entstanden anlässlich des Neubaus der Langen Brücke über die Lausitzer Neiße und der Neugestaltung der beiden angrenzenden Plätze durch Rudolf Kühn
  • 1924/25: Bauplastik am Neubau der Allgemeinen Ortskrankenkasse, Promenade 9, Forst (Architekt: Rudolf Kühn) – heute als Rathaus genutzt
  • 1928: Reliefs aus Klinkerformsteinen (gemeinsam mit Paul Wachs und Paul Lindau) nach Motiven der Brüder Grimm, Wohngebäude „Märchenhaus“, Finsterwalde, Friedrich-Hebbel-Straße 16–22 (Architekt: Karl Dassel)[5]
  • 1932: Gedenkstein für Max Gross in Altenberg
  • 1935/36: Bronzefigur Jüngling mit Flügelrad vor dem Verwaltungsgebäude der Reichsbahndirektion Dresden, Wiener Straße 5 b (Architekt: Richard Spröggel)
  • 1936: Gedenktafel für Carl Gustav Carus an dessen Sterbehaus in Dresden, Carusstraße 18
  • 1942: Plastik Speerwerferin, ausgestellt auf der Großen Deutschen Kunstausstellung 1942[6]
  • 1943: Plastiken Jüngling mit Falken[7] und Erwachen, ausgestellt auf der Großen Deutschen Kunstausstellung 1943[8]
  • 1944: Plastiken Büste des Malers Paul Groß und Stehender Knabe, ausgestellt auf der Großen Deutschen Kunstausstellung 1944[9]
  • 1954: Skulptur des Hl. Florian, heute vor dem Historischen Feuerwehrmuseum in Neu Tramm[10]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Siehe Ilgen: Deutscher Ehrenhain (1931), S. 69 (mit Abbildung).
  2. Großröhrsdorf (Denkmal). In: DenkFried – Denkmale und Friedhöfe. Abgerufen am 28. Juni 2016.
  3. Foto des Kriegerdenkmals Cossebaude auf flickr
  4. Siehe Ilgen: Deutscher Ehrenhain (1931), S. 168 (mit Abbildung).
  5. Märchenhaus (Memento vom 11. Februar 2013 im Webarchiv archive.is), Sängerstadt Finsterwalde
  6. Große Deutsche Kunstausstellung 1942 im Haus der Deutschen Kunst zu München. Offizieller Ausstellungskatalog. 1942, S. 23 (Online).
  7. Das Kriegsbild / Darstellung ins Sinnbildliche. In: Litzmannstädter Zeitung. 26. Jahrgang, Nr. 178, 27. Juni 1943 (Online: Metadaten, PDF, 6 MB).
  8. Große Deutsche Kunstausstellung 1943 im Haus der Deutschen Kunst zu München. Offizieller Ausstellungskatalog. 1943, S. 21 (Online).
  9. Große Deutsche Kunstausstellung 1944 im Haus der Deutschen Kunst zu München. Offizieller Ausstellungskatalog. 1944, S. 21 (Online).
  10. Oh heiliger St. Florian: Neues Unikate für das Feuerwehrmuseum. In: feuerwehr-schnega.de. 2010, abgerufen am 28. Juni 2016.