Johannes Kahrs (Künstler)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Johannes Kahrs (* 1965 in Bremen) ist ein deutscher Künstler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1988 bis 1994 studierte Johannes Kahrs an der Hochschule der Künste Berlin. 1992/93 lebte und arbeitete er in Barcelona. 1994 war Kahrs an der Berliner Hochschule der Künste Meisterschüler in der Klasse von Walter Stöhrer.

Ab Mitte der 1990er Jahre wurden Kahrs Werke in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen der internationalen Kunstszene präsentiert, z.B. im Stedelijk Museum voor Actuele Kunst (S.M.A.K.) in Gent (2001), im Drawing Center in New York City (1997), in der Scottish Gallery of Modern Art in Edinburgh (1997), auf der ersten Berlin Biennale (1998), von der Gesellschaft für Aktuelle Kunst in Bremen (1998) und vom P.S.1 Contemporary Art Center in New York City (1997 und 1999).

Johannes Kahrs erhielt mehrfach Arbeitsstipendien, so vom Berliner Senat (1995 und 1999), vom Kunst-Werke Berlin e. V. (1996/1997), vom Institut français Berlin für einen Aufenthalt in Paris (1997) und von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Christina Weiss, für einen Aufenthalt in der Deutschen Akademie Rom Villa Massimo (2005).

Kahrs beschäftigt sich mit Malerei, Graphik, Videokunst sowie Ton- und skulpturalen Installationen. Seine Themen reflektieren die ebenso banale wie brutale Bilderwelt der modernen Medien. In seinen großformatigen Ölgemälden und Pastellzeichnungen, die in ihrem figürlich-expressiven Aufbau an Francis Bacon, Sigmar Polke und Gerhard Richter erinnern, entwickelte Kahrs einen originellen Stil, der gesellschaftliche Konventionen und Sehgewohnheiten ironisch hinterfragt. Seit 2003 wird Kahrs von der Zeno X Gallery in Antwerpen vertreten.

Johannes Kahrs lebt und arbeitet in Berlin.

Ausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1994: Schlag Doch (Fiktives Portrait J. Bartsch), DAAD-Galerie, Berlin
  • 1995: Datierung, Kunstprojekt im öffentlichen Raum in Zusammenarbeit mit zitty, Berlin
  • 1997: Thompson Homestead, Slater, Missouri, in Zusammenarbeit mit der belgischen Zeitschrift passe-partout in der Galerie Transit, Löwen
  • 1997: 93'09"-Vorzimmer/4 Klacks, Vereniging voor het Museum van Hedendaagse Kunst, Gent
  • 1998: Why don't you paint my portrait, GAK Gesellschaft für Aktuelle Kunst, Bremen
  • 2001: A-h, Wanderausstellung, Stedelijk Museum voor Actuele Kunst (S.M.A.K.) Gent, Fonds régional d'art contemporain (Frac) des Pays de la Loire, Kunstverein München
  • 2002: Down‘n Out, Künstlerhaus Bethanien, Berlin
  • 2007: Men with music, Galleria d´Arte Moderna e Contemporanea (GAMeC), Bergamo

Gruppenausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1995: Close up, Die Städtische Galerie im Buntentor, Bremen
  • 1996: Nach Weimar, Kunstsammlungen zu Weimar
  • 1997: Selection Fall, Drawing Center, New York City
  • 1997: Heaven. Private View., P.S.1 Contemporary Art Center, New York City
  • 1998: Indoor, Centro Civico per l’Arte Contemporanea, Serre di Rapolano (Provinz Siena)
  • 1998: 1. Berlin Biennale für Zeitgenössische Kunst
  • 1999: Children of Berlin, P.S.1 Contemporary Art Center, New York City
  • 2003: Fuori Uso 2003, Pescara
  • 2003: deutschemalerzweitausenddrei im Frankfurter Kunstverein
  • 2004: Voorkamer, Lier
  • 2004: Tretjakow-Galerie, Moskau
  • 2007: The Painting of Modern Life, Hayward Gallery, London
  • 2008: Collecció d’Art Contemporani Fundació „la Caixa“, CaixaForum Madrid

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]