Johannes Klomann

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Johannes Klomann (2015)

Johannes Klomann (* 7. Mai 1976 in Ludwigshafen-Oggersheim) ist ein deutscher Politiker (SPD), Abgeordneter des rheinland-pfälzischen Landtags und Mitglied des Stadtrats der Landeshauptstadt Mainz.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Johannes Klomann wuchs in Frankenthal auf. Nach dem Abitur absolvierte er seinen Zivildienst am Pfalzinstitut für Hören und Kommunikation, bevor er ab 1996 Anglistik, Amerikanistik und Politikwissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz studierte. Klomann war zunächst ab 2001 Mitarbeiter der Abgeordneten Ulla Brede-Hoffmann, dann ab 2005 wissenschaftlicher Referent für die SPD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz.

Klomann gehört der SPD seit 1999 an. In den Jahren 2003 und 2004 war er Vorsitzender der Jusos Mainz.[1] 2012 wurde Klomann Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Gartenfeld-Neustadt, was er bis 2014 blieb.[2] Von 2006 bis 2014 war er Mitglied im Ortsbeirat des Stadtbezirks Mainz-Neustadt und wurde bei der Kommunalwahl 2014 zum neuen Ortsvorsteher gewählt.[3] Er folgt damit auf seinen Bruder Nico Klomann von den Grünen.[4]

Johannes Klomann (2019) in seinem Wahlkreisbüro mit einem Freifunk-Router.

Gleichzeitig wurde er in den Stadtrat von Mainz gewählt. Dort ist Klomann Mitglied des Stadtrechts- und des Schulträgerausschusses.[5] Darüber hinaus ist er Sprecher für Bürgerbeteiligung der SPD-Stadtratsfraktion und gehört dem Fraktionsvorstand an. Weiterhin gehört Klomann dem Werkausschusses des Entsorgungsbetriebs der Stadt Mainz[6] und Aufsichtsrat der Wohnbau Mainz[7] an.

In den Landtag rückte er am 1. April 2015 im Wahlkreis Mainz I (Wahlkreis 27) für die ausgeschiedene Abgeordnete Ulla Brede-Hoffmann nach.[8] Er gehört im Landtag dem Ausschüssen für Bildung sowie Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur an. Darüber hinaus ist er stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Medien und Netzpolitik sowie im Haushalts- und Finanzausschuss.

Bei der Landtagswahl am 13. März 2016 konnte Klomann mit 40,3 Prozent Erststimmen das Direktmandat im Wahlkreis 27 gewinnen.

Am 25. April 2018 wählte der SPD-Ortsverein Gartenfeld-Neustadt Klomann erneut zum Ortsvorsteher-Kandidaten für die Mainzer-Neustadt für die Kommunalwahl 2019.[9] Mit 27747 Stimmen wurde er erneut in den Stadtrat gewählt. Bei der Ortsvorsteher-Stichwahl am 16. Juni 2019 unterlag er dagegen Christoph Hand von den Grünen.[10]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Johannes Klomann – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Nominierung Johannes Klomanns für das Amt des Ortsvorstehers auf der Facebook-Seite der Jusos Mainz, 26. April 2013
  2. Lebenslauf auf der Webseite von Johannes Klomann
  3. Andreas Schröder: Kumuliert und deplatziert – Die Endergebnisse der Mainzer Wahlen 2014. In: Sensor-Stadtmagazin. 23. Juni 2014, abgerufen am 27. April 2015.
  4. Mechthild Göbel: Nico Klomann, scheidender Neustadt-Ortsvorsteher, zieht vorläufige Bilanz. Neues Lebensziel ist Mexiko. In: Allgemeine Zeitung (Mainz). 24. März 2014, abgerufen am 27. April 2015.
  5. Ratsinformationssystem der Stadt Mainz, abgerufen am 29. Mai 2016
  6. Mitglieder des Werkausschusses
  7. Aufsichtsrat der Wohnbau Mainz
  8. Auf Ulla Brede-Hoffmann folgt Johannes Klomann / Wechsel im Landtagswahlkreis 27
  9. http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/mainz/stadtteile-mainz/neustadt/einstimmiges-votum-fuer-klomann_18710850.htm
  10. Ergebnis der Stichwahl 2019 in der Mainzer Neustadt