Johannes Kretz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Johannes Kretz (* 8. Mai 1968 in Wien) ist ein österreichischer Komponist und Lehrer für Computermusik und Musiktheorie. Er lebt und arbeitet in Wien und komponiert auf dem Gebiet neuer klassischer Musik, darunter Musiktheater- und Orchesterwerke, Kammermusik, Kirchenmusik und elektronische Musik.

Ausbildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1986 bis 1995 studierte Kretz Komposition und Musikerziehung an der Wiener Musikhochschule (bei F. Burt und M. Jarrell), des Weiteren Mathematik an der Universität Wien. 1992–1993 führte er Studien zum Thema Computermusik am IRCAM, Paris, unter anderem bei Marco Stroppa[1] und Brian Ferneyhough[2] durch.

Berufliche Tätigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Künstlerisch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kretz erhielt Aufträge unter anderem von Wiener Konzerthaus, Klangforum Wien, ensemble xx. jahrhundert, ensemble online, Vienna Flautists, quartett22, Internationalen Lemgoer Orgeltage, Haller Bachtage, Triton Trombone Quartett, Wiener Kammerchor. des Weiteren hatte er Aufführungen in Österreich, Deutschland, Frankreich, Ungarn, Litauen, Polen, Türkei, Südkorea und Argentinien. Er ist Gründungsmitglied des NewTonEnsemble[3] und der internationalen Komponistengruppe PRISMA.

Pädagogisch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1996–2001 war Kretz Lehrer für Tonsatz/Komposition am Konservatorium der Stadt Wien. Seit 1997 ist er Lehrer für Computermusik an der Musikuniversität Wien, seit 2001 auch Tonsatz, Formenlehre und Gehörbildung, und seit 2004 auch Komposition. Von 1994 bis 2003 arbeitete er als Assistent/Professor für Computermusik beim Internationalen Bartok-Seminar in Szombathely (Ungarn). 2005/06 war Kretz Gastprofessor für Kirchliche Komposition an der Kunstuniversität Graz[4].

Forschung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kretz ist seit 2008 Leiter des Zentrums für innovative Musiktechnologie (ZiMT)[5]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Österreichisches Staatsstipendium 1997
  • Preis Stiftung Delz, Schweiz 2001
  • Theodor Körner Preis 2004
  • Förderungspreis der Republik Österreich 2004

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Marco Stroppa
  2. Brian Ferneyhough@1@2Vorlage:Toter Link/mac-texier.ircam.fr (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  3. NewTonEnsemble
  4. Kunstuniversität Graz
  5. ZiMT