Johannes Kronfuß

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Detail des Wohnhauses in Bamberg, Ottostraße 26 (1906), unter Denkmalschutz
5. Bamberger Synagoge (1909–1910), 1938 zerstört
Warenhaus in Bamberg, Grüner Markt 23-27, ehemaliges Kaufhaus Tietz (1909–1910), unter Denkmalschutz

Johannes Kronfuß (* 19. Juni 1872 in Budapest, Ungarn; † 1944 in Córdoba, Argentinien) war ein Architekt, der zunächst in Deutschland und nach seiner Auswanderung 1911 in Argentinien arbeitete.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Johannes Kronfuß studierte an der Technischen Hochschule München und erhielt danach Aufträge in Russland, in der Slowakei und in Deutschland. In München war Kronfuß Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft.

Danach lebte und arbeitete Kronfuß einige Jahre in Bamberg, wo er zahlreiche bedeutende Bauten schuf, so zum Beispiel die fünfte Synagoge am Rande des Hainviertels (Ecke Herzog-Max-Straße / Urbanstraße). Ebenfalls von Johannes Kronfuß geplant wurde 1904 das Vereinshaus der jüdischen Ressource-Gesellschaft. Die Ressource-Gesellschaft wurde 1827 als Israelitischer Leseverein gegründet und war das Pendant zu den Lesegesellschaften des nichtjüdischen städtischen Bildungsbürgertums.

Als Gewinner des Architektenwettbewerbs für die Universität von Buenos Aires beschloss Kronfuß 1911 nach Argentinien auszuwandern. Neben den Entwürfen für zahlreiche Bauten lehrte er an der Universität Buenos Aires und übersiedelte 1921 nach Córdoba.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Johannes Kronfuß – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien