Johannes zum Sande

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Johannes zum Sande (* 4. Januar 1802, Aschendorf; † 6. April 1878, Lingen) war ein deutscher Jurist und Politiker.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Johannes zum Sande (mit vollem Taufnamen Johannes Lambertus bzw. Johann Lambert) wurde am 4. Januar 1802 in Aschendorf geboren. Er studierte ab 1820 Jura in Göttingen und schloss das Studium mit der Promotion zum Dr. jur. ab. Danach war er ab 1824 als Advokat in Aschendorf und ab 1834 (andere Quellen sagen vor 1832) als Advokat und Notar in Lingen tätig. Von 1841 (andere Quellen sagen von 1839) bis zu seinem Tod war er Senator in Lingen. Darüber hinaus war er ab 1843 Vorstandsmitglied im Lingener Bürgerschützenverein. Vom 18. Mai 1848 bis zum 30. Mai 1849 war er Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung für den 22. Wahlkreis des Königreichs Hannover in Lingen. Er war in der Nationalversammlung Mitglied der linksliberal orientierten Fraktion Pariser Hof. Am 27. Mai 1863 wurde ihm von König Georg V. der königlich-hannoversche Guelphen-Orden vierter Klasse verliehen.

Johannes zum Sande war römisch-katholischer Konfession. Mit seiner Ehefrau hatte er die vier Söhne Georg (* 1832, Jurist), Maximilian (1837–1909, Mediziner), Alfred (* 1840) und Gustav (* 1843, Jurist). Er starb am 6. April 1878 im Alter von 76 Jahren in Lingen.[1]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rainer Hehemann: Artikel: Zum Sande, Johannes, in: Biographisches Handbuch zur Geschichte der Region Osnabrück, bearbeitet von Rainer Hehemann, herausgegeben vom Landschaftsverband Osnabrück e. V., Osnabrück und Bramsche 1990, S. 322.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Johannes zum Sande im Ortsfamilienbuch Lingen, aufgerufen am 5. September 2017.