John Deere

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Koordinaten: 41° 28′ 36″ N, 90° 25′ 33″ W

Deere & Company
Logo
Rechtsform Corporation
ISIN US2441991054
Gründung 1837/1868 (als AG)
Sitz Moline, Illinois, USA
Leitung Samuel R. Allen (seit 2010)[1]
Mitarbeiter 59.623 (2014)[2]
Umsatz 36,067 Mrd. US-Dollar (2014)[2]
Branche Landmaschinenbau
Website www.deere.com
Stand: 31. Dezember 2014 Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Stand 2014

John Deere ist sowohl der Name des Gründers als auch die Hauptmarke des US-amerikanischen Unternehmens Deere & Company, des Weltmarktführers im Bereich Landtechnik (2007). Der Name John Deere wird häufig als Synonym für das Unternehmen verwendet. Zu den weiteren Produkten des Unternehmens gehören forstwirtschaftliche Maschinen, Baumaschinen und Geräte zur Rasen- und Grundstückspflege, die durch ein internationales Vertriebsnetz weltweit angeboten werden.

Weitere Marken des Konzerns sind Deere (Baumaschinen und Motoren), Kemper (Erntevorsätze), SABO (Rasenmäher und Vertikutierer) sowie Frontier (u. a. Geräte für Grünland und Bodenbearbeitung), PartsCountry und Vapormatic (Ersatzteile für Fremdfabrikate).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

200-Traktor (ca. 1967) mit Überrollschutzbügel, Frontschutzbügel für Frontlader und kurzer Frontachse für Reihenfruchtfelder (Mais etc.)
Hauptsitz von Deere & Company in Moline, Quad Cities

19. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1837 entwickelte der Hufschmied John Deere in Grand Detour (Illinois, 16 km südlich von Oregon (Illinois)) mit einem bis dahin unbekannten Schärf- und Polierverfahren (ursprünglich für Ledernadeln entwickelt) den ersten selbstreinigenden Stahlpflug und legte damit das Fundament für sein Unternehmen Deere & Company, besser bekannt unter dem Markenzeichen John Deere. 1848 verlegte er den Unternehmenssitz von Grand Detour nach Moline, Illinois, da es dort keinen Schmied seiner Qualität gab und die Lage am Mississippi River beste Transportwege (Fluss, Eisenbahnstrecke) versprach. Schon bald produzierte er mit seiner Firma John Deere Plow Works mehr als 1.000 Pflüge pro Jahr. Viele seiner Grundsätze haben noch heute Geltung für das Unternehmen, nicht zuletzt seine hohen Qualitätsmaßstäbe. „Ich werde niemals meinen Namen auf ein Produkt setzen, in dem nicht das Beste steckt, das ich zu geben vermag“ (engl. „I will never put my name on a product that does not have in it the best that is in me.“) ist wohl sein bekanntester Leitspruch. 1852 zahlte J. Deere alle seine Partner aus, 1859 übernahm sein Sohn Charles Deere (1838–1907) die Leitung bis 1907.[3] Das Unternehmen firmierte wechselnd als „John Deere“, „John Deere & Company“, „Deere & Company“, „Moline Plow Manufactory“ und „John Deere Plow Factory“, bis es 1868 als „Deere & Company“ Aktiengesellschaft (engl. Public company) eingetragen wurde. Die genaue Firmenbezeichnung im Deutschen wäre „Öffentliche (Aktien)Gesellschaft“, eine in dieser Form hier unbekannte, („Öffentlicher Ersparnis-Aufruf“) bezeichnete Form einer AG.

Am 17. Mai 1886 starb der Firmengründer John Deere im Alter von 82 Jahren in Moline.

20. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit der Übernahme der Waterloo Gasoline Engine Company kurz nach dem Ersten Weltkrieg (1918) stieg John Deere in das Traktorengeschäft ein. In der Zeit der Weltwirtschaftskrise 1931 bis 1933 verzichtete Deere & Company entgegen gängiger Praxis auf Rückforderung bereits erbrachter Lieferungen von zahlungsunfähigen Landwirten und gewann auf diese Weise treue Kunden.

1956 übernahm Deere & Company die deutsche Heinrich Lanz AG in Mannheim, die den Lanz Bulldog konstruiert hatte und ihn auch produzierte.

1958 wurde mit Einführung der Industrietraktoren 440 (Raupen-/Radantrieb) und 435 die Baumaschinensparte begründet.

In den 1980er Jahren geriet John Deere in den Sog der schweren Rezession in der Landwirtschaft, blieb aber als einziger großer Hersteller im Bereich der Landtechnik unabhängig. 1991 erfolgt der Einstieg beim Rasenpflegegeräte-Hersteller SABO in Gummersbach.[4] 1997 kaufte man die Maschinenfabrik Kemper aus Stadtlohn auf.[5] Bei einem Umsatz von 13,8 Milliarden US-Dollar erwirtschaftete John Deere 1998 einen Rekordgewinn von 1,021 Milliarden US-Dollar. 1998 übernahm John Deere mit Cameco Industries einen Hersteller von Zuckerrohrerntern.[6] 1999 übernahm John Deere von Metso mit Timberjack den weltweit größten Anbieter von Forstmaschinen.

21. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Umsätze des Konzerns verdoppelten sich in den Jahren 2000–2010 von ca. 13 auf 26 Mrd. US-Dollar. Im gleichen Zeitraum kletterte der Gewinn von ca. 500 Mio. US-Dollar auf 1.85 Mrd. US-Dollar. 2013 beschäftigte John Deere etwa 67.000 Mitarbeiter in 68 Fabriken und 43 Verkaufshäusern auf fünf Kontinenten, davon 7.250 Mitarbeiter in Deutschland (Stand 2013, in Mannheim 4.050)[7].

Im Juni 2000 wurde in Schaffhausen (CH) die John Deere International GmbH für die Marktbearbeitung in Europa, Afrika sowie dem Nahen und Mittleren Osten (EMEA) gegründet.[8][9]

Im Oktober 2007 verlegte die deutsche Niederlassung ihren Firmensitz innerhalb von Mannheim von der Steuben- in die Windeckstraße. Der für rund zwölf Millionen Euro umgebaute Bürokomplex aus den 1970er-Jahren beherbergte sowohl die Verwaltung auf rund 4500 Quadratmetern Bürofläche als auch die Entwicklungsabteilung.[10]

Im Juni 2010 wurde in Kaiserslautern das Europäisches Technologie Innovations-Centrum (ETIC) eröffnet.[11] Dort werden gemeinsam mit Forschungsinstituten im Bereich Agriculture Management Systems (AMS) IT-Lösungen für die Präzisionslandwirtschaft entwickelt sowie Zukunftstechnologien im Bereich des Fahrzeugbaues erarbeitet. Zuvor war der AMS-Bereich außerhalb des Werkes Zweibrücken nahe dem Flughafen Zweibrücken untergebracht.

Mit Stand Ende 2011 beschäftigte John Deere über 6.000 Mitarbeiter in Deutschland,[12] davon 3760 in Mannheim.[13]

Zum 1. November 2012 gingen die deutschen Zweigniederlassungen der Deere & Company Muttergesellschaft in die neue Landesgesellschaft John Deere GmbH & Co. KG über. Sitz der neuen Gesellschaft ist Mannheim und sie umfasst die Werke Mannheim, Bruchsal und Zweibrücken, sowie das europäische Ersatzteilzentrum in Bruchsal, die deutsche John Deere Vertriebs- und Marketingorganisation und die Forschungs- und Entwicklungsstandorte in Kaiserslautern.[14] Außerdem kooperiert John Deere seit 2012 in ausgewählten Märkten mit MacDon bei der Lieferung von Schwadmähern.[15]

2015 übernahm John Deere den französischen Sämaschinen-Hersteller Monosem.[16]

Investoren wie Warren Buffett[17] und der Microsoft-Gründer Bill Gates haben ihr Geld in Aktien von John Deere angelegt, seit 2011 ist Gates größter Einzelaktionär von John Deere mit einem Anteil von rund 5 %.[18]

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2015 geriet John Deere unter Kritik von Verbraucherschutzgruppen, wie der Electronic Frontier Foundation.[19] Kritisiert werden Nutzungslizenzformulierungen welche den Besitzern von John Deere Traktoren verbieten sollen deren Software zu modifizieren und John Deeres Argumentation dies zu tun wäre DMCA-verbotene Umgehung von DRM-Mechanismen.[20] John Deere argumentiert mit Nutzersicherheit als Grund zu versuchen Selbst-Reparaturen von Traktoren durch ihre Besitzer zu verhindern.[21]

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Firmenfarben von Deere & Company sind seit 1920 ein dunkelgrün für das Fahrzeug und gelb für Aufschrift, Felgen oder früher Stollenstahlräder und Raupenabdeckung nachweisbar. Dieses Farbschema geht auf die Farben des Maises, der im Mittleren Westen der USA am weitesten verbreitet ist, zurück.

Das Firmenlogo bestand ab 1848 aus einem Stahlpflug (für Ochsengespanne). Seit 1873 zeigt es einen springenden Hirsch (englisch deer). Das Firmenemblem von John Deere bestand damals aus einem über einen Baumstamm mit ausgestreckten Beinen springenden Weißwedelhirsch[22], überwölbt mit „JOHN DEERE“.

Produktion und Vertrieb[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

John-Deere-Forum in Mannheim

Die Produktion erfolgt zu erheblichen Teilen auch außerhalb Nordamerikas, maßgeblich auch in Europa. Größter Unternehmensstandort außerhalb der USA ist das John Deere Werk Mannheim. Die für Deutschland zuständige Verkaufsniederlassung befindet sich in Bruchsal. Weitere Werke in Deutschland sind Zweibrücken, Bruchsal, Gummersbach und Stadtlohn. Im Mannheimer Werk werden Traktoren gefertigt. Das Werk in Zweibrücken fertigt Mähdrescher, Schneidwerke und selbstfahrende Feldhäcksler. In Gummersbach befinden sich die SABO-Werke. Die Firma Kemper in Stadtlohn produziert Erntevorsätze für Mähdrescher und Häcksler, das Werk in Bruchsal fertigt die Fahrerkabinen für Traktoren und Erntemaschinen. Weitere Fabrikstandorte in Europa sind Horst aan de Maas in den Niederlanden (Pflanzenschutzgeräte), Arc Les Gray (Futtererntegeräte) und Saran (Motoren) in Frankreich sowie Getafe (Getriebekomponenten) in Spanien. Im finnischen Joensuu werden Forstmaschinen gefertigt und in Orenburg (Russland) pneumatische Sämaschinen.

In Märkten, in denen John Deere nicht mit eigenen Verkaufsniederlassungen vertreten ist, werden die Produkte von nationalen Vertriebspartnern verkauft, die auch Kundendienst, Ersatzteilversorgung und Finanzierung anbieten. In der Schweiz z. B. ist Matra der Generalimporteur von John-Deere-Produkten, in Österreich das Unternehmen Lagerhaus Technik-Center (LTC). Große Marktanteile am Landmaschinenmarkt hat John Deere in der Russischen Föderation. Der wichtigste John-Deere-Händler in Russland ist EkoNiva.

Produktpalette[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mehrere Fahrzeuge von John Deere

Neben landwirtschaftlichen Traktoren von 55-616 PS werden insbesondere Landwirtschaftliche Geräte wie Mähdrescher, Feldhäcksler und Ballenpressen, aber auch Baumwollernter und Zuckerrohrernter sowie spezielle Maschinen und Geräte zum Schutz der Pflanzen, zur Aussaat und zur Bodenbearbeitung gefertigt. Die Produktpalette von John Deere umfasst jedoch nicht nur landtechnische Produkte, sondern auch Baumaschinen (Radlader, Planierraupen und Laderaupen, Erdhobel, Bagger und Baggerlader usw.), Forstmaschinen, Kommunaltraktoren sowie Maschinen für Rasen-, Grundstücks- und Golfplatzpflege. Auch werden Produkte für die GPS gestützte Präzisionslandwirtschaft, die Ertragsmessung und Dokumentation aufzeichnen und Software zum Flottenmanagement vertrieben.

Common-Rail-Motoren mit Abgasrückführung, variabler Turboladergeometrie und Dieselpartikelfiltern[23] werden teils verbaut. Die Knicklenk-Schlepper-Modelle der Baureihe 9R finden neben ihrem Einsatz auf dem Feld auch als Zugmaschinen, zum Beispiel für gezogene Erdhobel, bei Trassierungsarbeiten Verwendung.

Die aktuellen Baureihen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Traktoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der zurzeit stärkste Traktor von John Deere ist der Knickgelenk-/Raupen-/ bzw. Knickgelenk-Quadraupentraktor 9R/RT/RX mit einer Nennleistung von 620 PS. Der stärkste konventionelle Standard-/Allradtraktor hingegen ist der 8400R mit einer Nennleistung von 400 PS.

Baureihe Nennleistung in kW (PS) Zylinder (Anzahl) Hubraum in l Leergewicht in kg
Serie 5
5055E – 5095E 40,5 (55) – 70 (95) 3 oder 4 2,9 oder 4,5 3.100
5080G – 5090GH 61,1 (80) – 67,1 (90) 4 3,4 3.165 – 3.195
5080GF/GV – 5100GF/GV 59 (80) – 74 (100) 4 4,5 2.715 – 2.895
5075GL – 5085GL 57 (75) – 65 (85) 4 3,2 2.670
5075M – 5115M 55 (75) – 85 (115) 3 oder 4 2,9 oder 4,5 3.900
Serie 6
6090MC – 6110MC 66 (90) – 81 (110) 4 4,5 4.700
6115M – 6170M 85 (115) – 125 (170) 4 oder 6 4,5 oder 6,8 5.210 – 7.105
6090RC – 6110RC 66 (90) – 81 (110) 4 4,5 5.000
6105R – 6210R 77 (105) – 154 (210) 4 oder 6 4,5 oder 6,8 5.540 – 7.400
Serie 7
7210R – 7310R 154,5 (210) – 228 (310) 6 6,8 oder 9,0 10.425 – 10.816
Serie 8
8260R – 8400R
(Radtraktor)
190 (260) – 294 (400) 6 9,0 13.003
8320RT – 8400RT
(Raupentraktor)
235 (320) – 294 (400) 15.948
Serie 9[24][25]
9420R – 9620R
(Knickgelenktraktor)
309 (420) – 456 (620) 6 13,5 17.264 – 18.842
9470RT – 9620RT
(Raupentraktor)
346 (470) – 456 (620) 20.371
9470RX – 9620RX
(Knickgelenkquadraupentraktor)
346 (470) – 456 (620) 26.761

Die Einführung der neuen Serie 5R im Jahr 2009 änderte bei John Deere die Bezeichnung der Traktoren. Dabei steht die erste Zahl für die Baureihe, um die es sich handelt; die drei weiteren geben die Motorleistung bei Nenndrehzahl gemäß 97/68/EC-Standard an. Die Buchstaben sagen etwas über die Ausstattung aus. Je weiter hinten sich dieser im Alphabet befindet, desto umfangreicher ist die Ausstattung, dabei steht beispielsweise der Buchstabe R für die höchste Ausstattungsvariation oder der Buchstabe T für die Ausstattung mit einem Raupenlaufband.[26][27]

Mähdrescher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Baureihe Dreschsystem Schneidwerksbreite in m Maximalleistung in kW (PS) Korntankinhalt in l Transportbreite in m
W-Serie[28]
W540 5 Schüttler 4,3 – 10,7 190 (258) 8.000 oder optional 10.000 3,3 – 3,5
W550 224 (305)
W650 6 Schüttler 256 (348) 9.000 oder optional 11.000 3,5 – 3,8
W660 285 (387)
T-Serie[29]
T550 5 Schüttler 4,3 – 10,7 224 (305) 8.000 oder optional 10.000 3,3 – 3,8
T560 285 (387) 10.000
T660 6 Schüttler 9.000 oder optional 11.000 3,5 – 4,0
T670 335 (455) 11.000
S-Serie[30]
S660 3-Stufen Rotor 6,10 / 6,70 / 7,60
9,15 / 10,70 / 12,20
272 (370) 10.600 3,5 – 4,3
S670 317 (431)
S680 402 (547) 14.100
S685 426 (579)
S690 460 (625)

Feldhäcksler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Baureihe Modelle Max. Motorleistung in kW (PS) Hubraum in l Messertrommelbreite in mm Messerzahl Tankinhalt in l
Serie 7080i[31] 7180i, 7280i, 7380i, 7480i, 7580i, 7780i, 7980i 281 (380) – 597 (812) 9 – 19 710 – 830 40, 48 oder 56 1.100
Serie 8000[32] 8100, 8200, 8400, 8500, 8600, 8700, 8800 281 (380) – 597 (812) 9 – 19 710 – 830 40, 48, 56 und 64 1.100

Mähaufbereiter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Baureihe Arbeitsbreite in m Anbau Leistungsbedarf in kW (PS) Anzahl V-Zinken
228A 2,80 Front 60 (80) 48
131 3,10 Front 75 (100) 54
324A/328A 2,40 / 2,80 Heck 51 (70) / 60 (80) 42 / 48
331 3,10 Heck 75 (100) 54
381 8,10 Heck (Duplex) 120 (160) 2x48
388 8,80 Heck (Duplex) 140 (190) 2x54
488 8,80 Heck (Duplex) 162 (220) 2x54
1355/1365 2,50 / 3,00 Seitendeichsel 55 (75) / 67 (90) 49 / 56
630/635 3,00 / 3,50 Seitendeichsel 67 (90) / 77 (105) 58 / 72
830/835 3,00 / 3,50 Mitteldeichsel 77 (105) / 86 (115) 58 /72

Ballenpressen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Baureihe Ballenkammer Ballendurchmesser in m
Serie 800[33] Variable Kammer 1,55 – 1,60
Serie 900 Variable Kammer 0,80 – 1,85
F440M Feste Kammer 1,20 – 1,50
F440E/F450E Feste Kammer 1,20 – 1,50
C440R Feste Kammer 1,25 – 1,35
1433/1433C Großkammer für Quaderballen 80x90 cm Ballenabmessungen
1424/1424C Großkammer für Quaderballen 120x70 cm Ballenabmessungen
1434/1434C Großkammer für Quaderballen 120x90 cm Ballenabmessungen

Sämaschinen (System Accord)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Sämaschine vom Typ 750A
Baureihe Konzept Arbeitsbreite in m Säeinheiten Anpressdruck je Scharr in kg Leistungsbedarf in PS
740A Mulchsämaschine 6
8
9
40
52
60
0 – 50 100
120
130
750A Drillsämaschine 3
4
6
18
24
36
0 – 250 80
110
140

Pflanzenschutztechnik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Selbstfahrende Feldspritze 5430
Baureihe Typ Behälterinhalt in l Gestängebreite in m
Serie M700/M700i Anhängefeldspritze 2.400 – 4.000 18 – 28
Serie 800i 3.200 – 4.000 18 – 30
Serie M900/M900i 5.200 – 6.200 24 – 28
Serie R900i 5.200 – 6.200 24 – 30
R4040i Selbstfahrende Feldspritze 4.000 24 – 36

Rasentraktoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Baureihe Motorleistung in kW (PS) Arbeitsbreite in cm Gewicht in kg
CR Serie 9,3 (12) 72 163 – 165
Triplex Universal 16,5 (22) – 20 (27) 75 – 210 850 – 960
LR Serie 9,6 (13,5) – 13,1 (17,5) 92 – 102 192 – 235
F Serie 10 (13,5) – 15 (20) 92 – 121 230 – 250
LT Serie 11,9 (16) – 13,4(18) 97 – 120 213,6 – 247
LTR Serie 12,6 (17) 107 216
100er Serie 10,8 (14,5) – 14,9 (20) 107 – 122 k. A.
LX Serie 12,6 (17) – 13,4 (18) 107 – 137 221 – 290
z-Trak Serie 14 (19) – 22,3 (30) 122 – 152 535 – 805
x700 Serie 17,1 (24) – 17,9 (24) 122 – 157 383 – 525
1500 Serie 33 (43) 120 – 223 1521 – 1750
F1400/15oo Serie 16,5 (22,5) – 30,3 (44,2) 130 – 240 k.A.
x305 Serie[34] 12,2 (16,6) – 13,8 (18,8) 97 – 137 261 – 314

Rasenmäher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

John Deere Rasenmäher JX80
Modell Arbeitsbreite Motor Getriebe Schnitthöhe Auswurf Gewicht
JC63 53 cm Briggs&Stratton
4,8 KW / 6,5 PS
3 Gänge
3,1 – 5,0 km/h
7-stufig
2,5 – 10,2 cm
Mulcheinrichtung
mit wahlw.
Seitenauswurf
39 kg
JC63C 53 cm Briggs&Stratton
4,8 KW / 6,5 PS
3 Gänge
3,1 – 5,0 km/h
7-stufig
2,5 – 10,2 cm
Mulcheinrichtung
mit wahlw.
Seitenauswurf
41 kg
JX75 53 cm Kawasaki
4,8 KW / 6,5 PS
5 Gänge
1,9 – 6,6 km/h
7-stufig
2,5 – 10,2 cm
Heckauswurf mit
Fangkorb 88 l
wahlw. mit Mulcheinrichtung
55 kg
JX80 52 cm Kawasaki FJ180
4,8 KW / 6,5 PS
Vario
2,9 – 4,5 km/h
5-stufig
2,5 – 8,2 cm
Heckauswurf mit
Fangkorb 80 l
wahlw. mit Mulcheinrichtung
52,5 kg
JX90 54 cm Kawasaki FJ180
4,8 KW / 6,5 PS
Vario
2,7 – 5,0 km/h
7-stufig
1,7 – 10,4 cm
Heckauswurf mit
Fangkorb 75 l
wahlw. mit Mulcheinrichtung
54 kg

Der JC63C hat vorne 2 um 360° bewegliche Räder für eine bessere Manövrierfähigkeit.

Transport-, Nutz- und Arbeitsfahrzeuge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

HPX Gator
Gator Typ Motorleistung in PS (kW) Geschwindigkeit in Km/h Gewicht in kg
Gator 4x2 10 (7,4) 0-29 (CVT-Getriebe) 363
Gator 4x4 Diesel 18 (13,4) 0-32 (CVT-Getriebe) 522
HPX 4x2 Diesel / HPX 4x4 Diesel 20 0-40 (CVT-Getriebe) 614-636
Turf Gator k.A. 0-29 (CVT-Getriebe) 378,6
Elektro Gator 3,8 0-26 (CVT-Getriebe) 633
Kompakt Gator CX 10 0-24 (CVT-Getriebe) 303
Pro Gator 24 (17,4) 0-31 (5 Gang-Schaltgetriebe) 1080

Frontlader[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • H310 NSL/MSL/HSL
  • H340 NSL/MSL/HSL
  • H360 NSL/MSL/HSL
  • H380 MSL/HSL
  • H480 MSL/HSL

Radlader[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein 3720 Kleintraktor mit 300CX Frontlader
Ein 724J Radlader
  • Radlader mit unter 1,5 Schaufelinhalt:
    • 244J
    • 304J
  • Radlader mit 1,5 – 3 m³ Schaufelinhalt:
    • 344J
    • 444J Powerllel™ / 444J Z-Bar
    • 544J Powerllel™ / 544J WH / 544J Z-Bar
    • 624J Powerllel™ / 624J WH / 624J Z-Bar
  • Radlader mit über 3 m³ Schaufelinhalt:
    • 644J / 644J WH / 644J
    • 724J / 724J WH
    • 744J / 744J WH
    • 824J
    • 844J

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.

Im Roadmovie Eine wahre Geschichte – The Straight Story von David Lynch übernimmt ein John-Deere-Rasenmähertraktor, ausgestattet mit einem selbstgebastelten Wohnanhänger, die „technische Hauptrolle“. Damit begibt sich der Protagonist – um selbst Auto zu fahren ist er zu alt und gebrechlich, und gefahren werden will er nicht – auf eine über 500 Kilometer lange Reise vom US-Bundesstaat Iowa nach Wisconsin. In Gegensatz zu temporeichen anderen Werken dieses Genres gewinnt der Film dadurch eine fast meditative Qualität. Zum Finale wird der Aufsitzmäher von einem im Vergleich zu ihm monströsen John-Deere-Traktor die letzten Meter bis zum Ziel geleitet. Außerdem erscheinen in einigen Szenen John-Deere-Mähdrescher, die in metaphorischen Bildern eine „Lebens-Ernte“ darstellen.

Wettbewerber[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu den größeren Konkurrenten von John Deere auf dem Weltmarkt zählen der niederländische Land- und Baumaschinenhersteller CNH Industrial (Case New Holland), der deutsche Landmaschinenkonzern Claas und die US-amerikanische AGCO, zu der u. a. der deutsche Landmaschinenhersteller Fendt gehört.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Don Macmillan (Hrsg.), Wayne G. Broehl: John Deere. Die Geschichte des größten Traktorenherstellers der Welt. Heel, Königswinter 2005; ISBN 3-89880-256-6
  • Don Macmillan: Das große Buch der John Deere Traktoren. Alle Modelle von 1892 bis 1999 mit Lanz-Modellen der Jahre 1911-1963 . BLV Vlgsges. mbH, München 2001; ISBN 3-405-15950-4
  • David Magee: The John Deere Way: Performance that Endures. John Wiley & Sons, Hoboken, New Jersey 2005; ISBN 0-471-70644-2 (zu den Managementmethoden des Unternehmens)
  • Peter Schneider: Typenkompass John Deere Traktoren seit 1960. Motorbuch Verlag, Stuttgart 2000; ISBN 3-613-02021-1
  • Peter Schneider: John Deere. Traktoren aus Mannheim seit 1960. Motorbuch Verlag, Stuttgart 2007; ISBN 3-613-02719-4 (erscheint Ende Mai 2007)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: John Deere – Sammlung von Bildern
 Wikibooks: Traktorenlexikon: John Deere – Lern- und Lehrmaterialien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Leadership: Executives
  2. a b Geschäftsbericht 2014
  3. John Deere Company Timeline
  4. https://www.sabo-online.de/sabode/our_company/sabo_a_john_deere_company/sabo_a_john_deere_company.page
  5. _http://articles.chicagotribune.com/1997-03-01/business/9703010125_1_deere-machinery-farm
  6. _http://articles.chicagotribune.com/1998-10-08/business/9810080332_1_ill-based-deere-harvesting-and-handling-equipment-cane
  7. http://www.deere.de/de_DE/docs/our_company/jd_deutschland/ebrochure_data_facts.html
  8. Handelsregister Kanton Schaffhausen
  9. Für mehr als 60 Länder verantwortlich Schaffhauser Bock, Artikel von Marcel Tresch, Ausgabe Juli bis Dezember 2010
  10. John Deere zieht in neue Räume In: Immobilien Zeitung 13. September 2007. Abgerufen am 20. Oktober 2015.
  11. ETIC-Eröffnung Juni 2010
  12. John Deere, Broschüre Karrierenavigator, S. 6
  13. Mannheimer Morgen, 24. November 2011, S. 7.
  14. http://www.topagrar.com/news/Technik-Techniknews-Deere-Company-ordnet-sein-Deutschland-Geschaeft-neu-988007.html
  15. _http://www.agrarheute.com/john-deere-macdon
  16. http://www.topagrar.com/news/Technik-Techniknews-John-Deere-uebernimmt-Monosem-2596639.html
  17. http://www.farms.com/ag-industry-news/warren-buffett-expands-his-portfolio-invests-in-john-deere-tractor-equipment-316.aspx
  18. http://www.schweizerbauer.ch/htmls/artikel_25859.html
  19. Automakers Say You Don’t Really Own Your Car auf eff.org (englisch)
  20. Kyle Wiens: We Can’t Let John Deere Destroy the Very Idea of Ownership. In: Wired. 21. April 2015. Abgerufen am 27. April 2015.
  21. Laura Sydell: DIY Tractor Repair Runs Afoul Of Copyright Law (englisch) npr.com. 17. August 2015. Abgerufen am 31. August 2015: „And the little computer screen lets him know when something is wrong. Unfortunately, Alford isn't allowed to fix it. John Deere has a digital lock on the software that runs his tractor. And it won't give him the key.[...] The company went on to say that unqualified individuals could endanger customer safety.
  22. http://www.deere.de/wps/dcom/de_DE/our_company/about_us/history/trademarks/trademarks.page
  23. http://www.deere.de/wps/dcom/de_DE/our_company/news_and_media/press_releases/2012/agriculture/die_neuen_6m_traktoren_john_deere.page
  24. http://www.deere.de/de_DE/docs/html/brochures/publication.html?id=609b3b23
  25. http://www.deere.de/de_DE/docs/html/brochures/publication.html?id=d45f8eae#40
  26. http://www.landtechnikmagazin.de/Traktoren-Artikel-John-Deere-aendert-Modellbezeichnungen-bei-Traktoren-1007.php
  27. http://www.landtechnikmagazin.de/Traktoren-Artikel-Premium-Technik-im-kompakten-Design-John-Deere-stellt-die-neue-5R-Traktorenbaureihe-vor-996.php
  28. http://www.deere.de/de_DE/docs/html/brochures/publication.html?id=fde59378#1
  29. http://www.deere.de/de_DE/docs/html/brochures/publication.html?id=f45d9bbc#12
  30. http://www.deere.de/de_DE/docs/html/brochures/publication.html?id=a1bc86ab#44
  31. http://www.deere.de/de_DE/docs/product/equipment/self_propelled_forage_harvesters/brochure_spfh.html?page=
  32. http://www.deere.de/de_DE/docs/product/equipment/self_propelled_forage_harvesters/brochure_spfh.html?page=
  33. http://www.deere.de/de_DE/products/equipment/balers/variable_chamber_balers/800_series/800_series.page?
  34. http://www.deere.de/de_DE/docs/html/brochures/publication.html?id=299f3b22#72