United States Army John F. Kennedy Special Warfare Center and School

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United States Army John F. Kennedy Special Warfare Center and School
— USAJFKSWCS —
JFKSWCS SSI.gif
Verbandsabzeichen
Aufstellung 1985
Land Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten
Streitkräfte United States Department of Defense Seal.svg Streitkräfte der Vereinigten Staaten
Teilstreitkraft Emblem of the United States Department of the Army.svg United States Army
Typ Ausbildungszentrum
Unterstellung United States Special Operations Command Insignia.svg United States Special Operations Command
U.S. Army Special Operations Command SSI (1989-2015).svg United States Army Special Operations Command
Standort Fort Bragg, North Carolina
Kommandeur
Kommandeur Major General James B. Linder[1]
Insignien
Wappen des JFKSWCS Swcs crest.png

Das John F. Kennedy Special Warfare Center and School (USAJFKSWCS) ist das Ausbildungszentrum der United States Army für die Sondereinsatzverbände des United States Army Special Operations Command (USASOC).

Am Zentrum werden sämtliche Aspekte der unkonventionellen Kriegführung und der besonderen Missionsprofile der Special Operations Forces dieser Teilstreitkraft und deren Einsatzkonzeptionen, Einsatzgrundsätze und die entsprechenden Ausbildungslehrgänge vermittelt. Das USAJFKSWCS liegt wie das USASOC auf dem Gelände von Fort Bragg (North Carolina), dem größten Militärstützpunkt der Welt. Einzelne Einheiten des Zentrums sind sowohl in Fort Benning (Georgia) als auch in Camp Mackall (North Carolina) (die Colonel Nick Rowe Special Forces Training Facility) stationiert.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1950 gründete die United States Army die Psychological Warfare Division (PSYWAR) der Army General School in Fort Riley, Kansas.[2][3] Zwei Jahre später wurde sie als United States Army Psychological Warfare Center and School nach Fort Bragg verlegt und im Jahr 1956 in United States Army Center for Special Warfare/United States Army Special Warfare School umbenannt. Das Zentrum erhielt den Auftrag, die Doktrin, Techniken und Ausbildung von Spezialkräften und Personal, das in der psychologischen Kriegsführung eingesetzt ist, zu entwickeln. Im Jahr 1960 wurde dieser um Ausbildungsinhalte aus dem Bereich der Aufstandsbekämpfung erweitert. Zwei Jahre später wurde eine Special Forces Training Group geschaffen, die Freiwillige für den Einsatz innerhalb von Spezialkräften ausbilden sollte.[4] Ein Advanced Training Committee wurde aufgestellt, um Methoden zur Infiltration und Exfiltration von Operationsräumen zu entwickeln. Am 16. Mai 1969 wurde das Zentrum in United States Army Institute for Military Assistance umbenannt. Der Lehrplan umfasste nun auch Ausbildungen in den Bereichen des militärischen Fallschirmspringens (HALO) und für das Tauchen mit Drucklufttauchgeräten.

Am 1. April 1972 wurde die United States Army Civil Affairs School von Fort Gordon nach Fort Bragg verlegt und dem Zentrum unterstellt, welches ein Jahr später wiederum dem neugeschaffenen United States Army Training and Doctrine Command (TRADOC) unterstellt wurde. Am 1. Juni 1982 genehmigte der Chief of Staff of the Army die Umwandlung zum eigenständigen Ausbildungszentrum innerhalb TRADOC als United States Army John F. Kennedy Special Warfare Center (SWC) als Reminiszenz an John F. Kennedy, der sich während seiner Amtszeit für die Belange der Green Berets stark eingesetzt hatte. Im Jahr 1985 wurde das Zentrum schließlich in United States Army John F. Kennedy Special Warfare Center and School (SWCS) umbenannt und sechs Ausbildungsbereiche geschaffen:

  • Special Forces
  • Special Operations Advanced Skills
  • Survival, Evasion, Resistance and Escape (SERE)
  • Foreign Area Officer
  • Civil Affairs
  • Psychological Operations

Am 20. Juni 1990 wurde das SWCS dem United States Special Operations Command (USASOC) unterstellt.

Unterstellte Einheiten und Ausbildungszentren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kommandeure[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Name
1. Major General Eric P. Wendt
2. Brigadier General David G. Fox
3. Major General Edward Reeder
4. Major General Bennet Sacolick
5. Major General Thomas R. Csrnko
6. Major General James W. Parker
7. Major General James B. Linder

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. [1]
  2. Special Forces – History
  3. Psychological and Unconventional Warfare, 1941-1952: Origins of a Special Warfare Capability for the United States Army
  4. Globalsecurity.org: [2].