John Irvin
John Irvin (* 7. Mai 1940 in Newcastle upon Tyne) ist ein britischer Filmregisseur.
Karriere
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Seine Karriere begann Irvin beim Filmschnitt, wurde dann Regieassistent und schließlich Regisseur von Dokumentarfilmen Ende der 1960er Jahre. So drehte er etwa Mafia No! im Jahre 1967, für den er in der Kategorie Bester Kurzfilm für einen British Film Academy Award nominiert wurde. Mitte der 1970er Jahre inszenierte er einige Fernsehfilme.
1981 verfilmte er den Roman Die Hunde des Krieges von Frederick Forsyth und legte damit seine erste Spielfilmregie vor. Er ging dann nach Hollywood und inszenierte den Gruselfilm Rache aus dem Reich der Toten. Es folgten ohne besonderes Aufsehen sehr unterschiedliche Werke, darunter vorwiegend actionreiche Stoffe wie Der City Hai mit Arnold Schwarzenegger, aber auch die Öko-Geschichte Ozeanische Gefühle und kammerspielartige Stücke wie Die Witwen von Widows Peak und Total Control sowie der Fernseh-Zweiteiler Arche Noah – Das größte Abenteuer der Menschheit.
Filmografie (Auswahl)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1966: East of Howerd (Fernsehfilm)
- 1967: Bedtime
- 1967: Mafia No!
- 1974: Possessions (Fernsehfilm)
- 1974: The Nearly Man (Fernsehserie)
- 1977: Hard Times (Fernsehserie)
- 1979: Dame, König, As, Spion (Mini-Fernsehserie)
- 1981: Die Hunde des Krieges (The Dogs of War)
- 1981: Zurück bleibt die Angst / Rache aus dem Reich der Toten ' (Ghost Story)
- 1984: Sein größter Sieg (Champions)
- 1985: Ozeanische Gefühle (Turtle diary, nach dem Roman von Russell Hoban)
- 1986: Der City Hai (Raw Deal)
- 1986: Haunted: The Ferryman (Fernsehfilm)
- 1987: Hamburger Hill
- 1989: Ruf nach Vergeltung (Next of Kin)
- 1991: Robin Hood – Ein Leben für Richard Löwenherz (Robin Hood, Fernsehfilm)
- 1991: Total Control (Eminent Domain)
- 1994: Die Witwen von Widows Peak (Widows Peak)
- 1994: Freefall – Spiel mit dem Feuer (Freefall)
- 1995: Ein Sommer am See (A Month by the Lake)
- 1996: Crazy Horse – Der stolze Krieger (Crazy Horse, Fernsehfilm)
- 1997: City of Industry
- 1998: The Sound of War (When Trumpets Fade, Fernsehfilm)
- 1999: Arche Noah – Das größte Abenteuer der Menschheit (Noah’s Ark)
- 2000: Shiner – Jenseits von Gut und Böse (Shiner)
- 2001: Der vierte Engel (The Fourth Angel)
- 2003: The Boys from County Clare
- 2005: Dot.Kill
- 2005: The Fine Art of Love: Mine Ha-Ha
- 2006: The Moon and the Stars
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Kay Weniger: Das große Personenlexikon des Films. Die Schauspieler, Regisseure, Kameraleute, Produzenten, Komponisten, Drehbuchautoren, Filmarchitekten, Ausstatter, Kostümbildner, Cutter, Tontechniker, Maskenbildner und Special Effects Designer des 20. Jahrhunderts. Band 4: H – L. Botho Höfer – Richard Lester. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3, S. 164
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- John Irvin bei IMDb
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Irvin, John |
| KURZBESCHREIBUNG | britischer Filmregisseur |
| GEBURTSDATUM | 7. Mai 1940 |
| GEBURTSORT | Newcastle upon Tyne |