John Kiffmeyer

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John Kiffmeyer (1990)

John Kiffmeyer alias Al Sobrante (* 11. Juli 1969 in Kalifornien) ist ein US-amerikanischer Musiker und ehemaliger Schlagzeuger der Punk-Rockband Green Day. Der Künstlername wurde ihm aufgrund seiner Heimatstadt El Sobrante verliehen.[1]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kiffmeyer besuchte als Schüler die De Anza High School in El Sobrante im Contra Costa County im US-Bundesstaat Kalifornien, wo sich in den Jahrbüchern u. a. Kirk Hammett (Metallica), Les Claypool (Primus) und Larry LaLonde Possessed, später Primus, finden.[2]

Er war 1987 der erste Schlagzeuger von The Sweet Children, die sich später in Green Day umbenannte.[3]

Kiffmeyer spielte Schlagzeug bei früheren EPs der Band und auf dem ersten Green Day-Album 39/Smooth. Im Herbst 1990 verließ er die Band,[4] um auf die Humboldt State University in Arcata zu gehen. Später trat Kiffmeyer der in Berkeley spielenden Band The Ne'er Do Wells bei, anschließend der Punkband The Ritalins.[5]

Er lebt mit seiner Frau Greta, die er im Sommer 1994 heiratete, und dem gemeinsamen Sohn Lolo in San Francisco. Kiffmeyer arbeitet als auf Greenscreen-Aufnahmen spezialisierter Kameramann und produziert hauptsächlich kommerzielle Arbeiten.[6]

Im Zuge ihrer Aufnahme in die Rock and Roll Hall of Fame spielten Green Day am 16. April 2015 ein Konzert in Cleveland, bei welchem sie überraschend in der Original-Besetzung mit Kiffmeyer und unter ihrem ursprünglichen Namen The Sweet Children gleichzeitig ihre eigene Vorband waren. Das Set mit Kiffmeyer beinhaltete ausschließlich Songs von den ersten Veröffentlichungen der Band, welche fast alle seit den frühen 1990er Jahren nicht mehr live gespielt worden waren.[7][8]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ben Myers: Green Day - American Idiots & The New Punk Explosion. Disinformation Books, New York 2005, ISBN 978-1-932857-32-0, S. 33 (Volltext/Vorschau in der Google-Buchsuche).
  2. Paul Brannigan, Ian Winwood: Birth School Metallica Death: Die Biographie. Droemer Knaur, München 2014, ISBN 978-3-426-27647-1, S. 70 (Volltext/Vorschau in der Google-Buchsuche).
  3. Dan Kimpel: How they made it: true stories of how music's biggest stars went from start to stardom! Hal Leonard Corporation, 2006, ISBN 978-0-634-07642-8, S. 47 (Volltext/Vorschau in der Google-Buchsuche).
  4. The Work And History Of Green Day Music Essay. 23. März 2015, abgerufen am 3. März 2017.
  5. Kjersti Egerdahl: Green Day: A Musical Biography. Greenwood, Westport 2009, ISBN 978-0-313-36597-3, S. 34 (Volltext/Vorschau in der Google-Buchsuche).
  6. James Harper: Lousy Timing: 9 Musicians Who Came This Close to the Big Time. In: guitartricks.com. 12. Juni 2014, abgerufen am 18. März 2018 (englisch).
  7. Green Day Setlist at House of Blues, Cleveland. In: setlist.fm. 16. April 2015, abgerufen am 18. März 2018.
  8. Matt Hendrickson: Green Day Return to the Stage With Raucous, Career-Spanning Cleveland Gig. In: Rolling Stone. 17. April 2015, abgerufen am 18. März 2018.