John L. O’Sullivan

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Skizze von John O'Sullivan von 1874.

John Louis O’Sullivan (* 15. November 1813; † 14. März 1895 in New York City) war ein politisch einflussreicher New Yorker Journalist und Mitglied der Demokratischen Partei.

Auf O’Sullivan ist die Redewendung Manifest Destiny zurückzuführen. 1845 formulierte er unter diesem Begriff den „göttlichen Auftrag“ der US-Amerikaner zur Expansion, in der Zeitschrift United States Magazine and Democratic Review (“the Democratic Review”). Diese außenpolitische Option wurde von den puritanischen Gründern begeistert aufgenommen und verband sich mit deren Vorstellung, „auserwählt“ zu sein.

Eine enge Freundschaft verband ihn mit dem Schriftsteller Nathaniel Hawthorne, der in der Democratic Review veröffentlichte.

O’Sullivan starb an einer unbekannten Form der Influenza in einem New Yorker Hotel am 14. März 1895.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Johannsen, Robert W. "The Meaning of Manifest Destiny", in Sam W. Hayes und Christopher Morris (Hg.), Manifest Destiny and Empire: American Antebellum Expansionism. College Station, Texas: Texas A&M University Press, 1997. ISBN 0890967563.
  • Sampson, Robert D. John L. O'Sullivan and His Times. Kent, Ohio: Kent State University Press, 2003.
  • Widmer, Edward L. Young America: The Flowering of Democracy in New York City. New York: Oxford University Press, 1999.