John Paul Young

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
John Paul Young (2014)

John Paul Young (* 21. Juni 1950 in Glasgow, Schottland) ist ein australischer Popmusiker.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seine Familie Young wanderte nach Australien aus, als John Paul Young ein Kind war, und ließ sich in Sydney nieder. Anfang der 1970er Jahre wurde er Sänger der Rockband Elm Tree. Von 1972 bis 1974 spielte er in der australischen Produktion des Musicals Jesus Christ Superstar. Zudem war er anfangs auch Radiomoderator.

Nach einigen erfolglosen Singles wurde er vom Produzententeam Harry Vanda und George Young betreut. Das Ergebnis war eine Reihe australischer Hits, u. a. Pasadena (geschrieben von Young, Vanda und dem britischen Schauspieler David Hemmings), Yesterday’s Hero, St. Louis, The Love Game, Here We Go, Keep On Smiling, Where the Action Is, I Hate the Music und I Wanna Do It with You. Daneben gab es auch einige Hits in Europa, Asien und Südafrika. Yesterday’s Hero war auch in den USA ein Achtungserfolg. In Europa war das Lied in der Version der Bay City Rollers ein Hit.

Im Jahr 1977 hatte Young seine größten Erfolge mit Standing in the Rain und vor allem Love Is in the Air, seinem einzigen weltweiten Hit. Die nächsten Singles waren weniger erfolgreich. Youngs vorerst letzter Top-Ten-Hit in Australien war 1983 Soldier of Fortune.

Youngs Produzent George Young war der ältere Bruder der AC/DC-Mitglieder Angus Young und Malcolm Young. Die daraus resultierende häufig zu lesende Behauptung, John Paul Young sei ebenfalls ein Bruder der beiden Letzteren, beruht auf einer Verwechslung und ist daher falsch.

2009 wurde John Paul Young mit der Aufnahme in die ARIA Hall of Fame geehrt.[1]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1975: Hero
  • 1975: John Paul Young (J.P.Y.)
  • 1977: Green
  • 1978: Lost in Your Love
  • 1978: Love Is in the Air
  • 1979: Heaven Sent
  • 1981: The Singer
  • 1983: One Foot in Front
  • 1992: The War Years

Kompilationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1977: All the Best
  • 1979: 1974–1979
  • 1988: Classic Hits
  • 1992: Yesterday’s Hero
  • 1994: The Very Best Of
  • 1994: Love Is in the Air
  • 1997: Greatest Hits

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Album
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[2][3]
(Jahr, Titel, Album, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
 DE  AT  CH  UK  US  AU
1975 Yesterday’s Hero US42
(9 Wo.)US
1977 Standing in the Rain DE4
(39 Wo.)DE
AT11
(28 Wo.)AT
Love Is in the Air DE3
(25 Wo.)DE
AT3
(16 Wo.)AT
CH5
(8 Wo.)CH
UK5
Silber
Silber

(13 Wo.)UK
US7
(21 Wo.)US
1978 Lost in Your Love DE28
(7 Wo.)DE
AT25
(4 Wo.)AT
US55
(9 Wo.)US
1992 Love Is in the Air (Ballroom Mix) UK49
(3 Wo.)UK
AU3
Gold
Gold
[4]
(18 Wo.)AU
2001 Love Is in the Air DE33
(9 Wo.)DE
UK25
(3 Wo.)UK
Milk & Sugar vs. John Paul Young

* Die australischen Platzierungen aus der Zeit vor 1988 sind zurzeit nicht abrufbar, siehe auch Formatvorlage Charts.

Weitere Singles

  • 1975: The Love Game
  • 1976: I Hate the Music
  • 1977: Here We Go
  • 1977: I Wanna Do It with You
  • 1978: The Day That My Heart Caught Fire
  • 1979: Love You so Bad it Hurts
  • 1979: Heaven Sent
  • 1981: 653354
  • 1981: Bad Love
  • 1983: Soldier of Fortune
  • 1984: War Game
  • 1993: El amor está en el aire

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ARIA Hall of Fame. Australian Recording Industry Association, abgerufen am 6. August 2017 (englisch).
  2. Chartquellen: Singles DE, AT, CH, UK, US AU
  3. Gold-/Platin-Datenbank UK
  4. Gold für Love Is in the Air (Ballroom Mix) in Australien

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]