John Pemberton

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John Stith Pemberton
Grabstein von John Pemberton in Columbus, Georgia

John Stith Pemberton (* 8. Juli 1831 in Knoxville, Georgia; † 16. August 1888 in Atlanta, Georgia) war ein US-amerikanischer Apotheker, Oberstleutnant während des Amerikanischen Bürgerkriegs im konföderierten Heer und der Erfinder von Coca-Cola.

Mit 17 begann er die Ausbildung am nahegelegenen Southern Botanico Medical College of Georgia. Zwei Jahre später, 1850, machte Pemberton seinen Abschluss, dem ein einjähriges Praktikum in Philadelphia als Pharmazie-Auszubildender folgte. Dort lernte er auch seine zukünftige Frau, Anne Eliza Clifford, genannt Cliff, kennen. Drei Jahre nach dem ersten Treffen, 1853, heirateten die beiden und bekamen ein Jahr später ihr erstes und einziges Kind, Charley.

Im Alter von 24 Jahren begann Pemberton mit dem Mixen von sogenannten Markenprodukten, dazu gehörte auch das spätere Produkt Coca-Cola. Seine ersten Kreationen waren Eureka Oil, Dr. Stanford's Great Invigorator und Southern Cordial. 1869 zog Pemberton von seinem Heimatort nach Atlanta. Ab etwa 1885 wurde John Pemberton morphiumsüchtig und begann sich für die Cocapflanze und für eine Mixtur, die aus dieser Pflanze bestand, zu interessieren. Er war überzeugt, durch das Kokain bald vom Morphium abzulassen. Kokain galt damals nicht als gesundheitsgefährdende Droge.

Bis ins Jahr 1887 experimentierte Pemberton an der Coca-Cola-Formel, bis sie schließlich in seinen Augen einigermaßen perfekt war. Am 6. Juni 1887 ließ er sich sein Getränk patentrechtlich schützen, am 28. Juni wurde dieser Antrag offiziell bestätigt. Pemberton konnte sich nicht lange über sein Monopol freuen, nur zwei Tage nach dem Patentantrag verkaufte er zwei Drittel seiner Rechte an die Firma von Asa Griggs Candler, um so Geld für seine Sucht zu beschaffen. Er wusste auch, dass er nicht mehr lange zu leben hatte. Im Wissen, dass sein Sohn Charley noch Geld für seine Zukunft brauchte, behielt er das letzte Drittel. John Pemberton starb am 16. August 1888 im Alter von 57 Jahren. Charley starb nur wenige Jahre später an einer Überdosis Rohopium.

Auf seinem Grabstein sind Symbole von seinem Militärdienst in der Armee der Konföderierten Staaten von Amerika, als auch der Freimaurerei eingraviert. Pemberton war Mitglied der Freimaurerloge Columbian Lodge No. 7 in Columbus (Georgia).[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. John Stith Pemberton Freemason auf der Homepage der Grand Lodge of British Columbia and Yukon "A Few Famous Masons" (Abgerufen am 18. Mai 2016)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]