John Wayne Airport

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
John Wayne Airport
John Wayne Airport photo D Ramey Logan.jpg
Kenndaten
ICAO-Code KSNA
IATA-Code SNA
Koordinaten
33° 40′ 32″ N, 117° 52′ 6″ WKoordinaten: 33° 40′ 32″ N, 117° 52′ 6″ W
17 m (56 ft.) über MSL
Verkehrsanbindung
Entfernung vom Stadtzentrum 6 km südlich von Santa Ana,
4 km südwestlich von Irvine,
4 km nordöstlich von Costa Mesa
Straße I405 S55 S73
Nahverkehr OCTA: 76 212
Irvine Shuttle: A
Basisdaten
Betreiber Orange County (Kalifornien)
Terminals 2
Passagiere 10.496.511[1] (2016)
Luftfracht 16.428 t[1] (2016)
Flug-
bewegungen
284.246[1] (2016)
Start- und Landebahnen
01R/19L 880 m × 23 m Asphalt
01L/19R 1738 m × 46 m Asphalt

Der John Wayne Airport (IATA-Code: SNA, ICAO-Code: KSNA, FAA LID: SNA), bis 1979 Orange County Airport, ist ein internationaler Flughafen im erweiterten Einzugsgebiet von Los Angeles, Kalifornien. Administrativ wird der Flughafen der Stadt Santa Ana zugerechnet. Er bedient die umliegenden Städte im Bezirk Orange County: Santa Ana, Newport Beach, Costa Mesa, Irvine und Anaheim. Obwohl nur als Regionalflughafen zu bezeichnen, fertigt der John Wayne Airport im Jahr fast zehn Millionen Passagiere (10.496.511 im Jahr 2016) ab. Der Flughafen verfügt über zwei Start- und Landebahnen. Eine überlebensgroße Bronzestatue des Namensgebers, Schauspieler John Wayne, ist im Terminal B ausgestellt.

Die größten Fluggesellschaften am John Wayne Airport waren im Jahr 2015 Southwest Airlines, American Airlines, United Airlines, Alaska Airlines, und Delta Air Lines.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1923 errichte der US-Amerikaner Eddie Martin die erste Piste auf dem Gelände des heutigen Flughafens. Er mietete das Grundstück von der Irvine Company um eine Flugschule aufzubauen.[3] Der erste Hangar auf dem Gelände wurde 1926 errichtet.

1942 eröffnete die benachbarte Santa Ana Army Air Base. Da diese Luftwaffenbasis während des zweiten Weltkriegs Vorrang hatte, wurde Martins Flugschule und die dazugehörige Landebahn geschlossen. Alsdie Basis nach dem Ende des zweiten Weltkriegs geschlossen wurde wandelte man die Basis und Martins ehemaliges Gelände zu einem öffentlichen Flughafen um.

1964 wurde der Flughafen umgebaut. Neben seinen heutigen Start- und Landebahnen erhielt er ein Instrumentenlandesystem (ILS) um kommerzielle Luftfahrt zu ermöglichen.Ende der 1960er Jahre wurde ein 2.000 m² großes Terminal gebaut um bis zu 400.000 Fluggaste im Jahr abfertigen zu können. Das "Eddie-Martin-Terminal" wurde mehrmals umgebaut: 1974 erbaute man zwei zusätzliche Passagierbereiche, 1980 wurde eine neue Gepäckeabnahme gebaut, 1982 ein Terminalerweiterung. Das Eddie-Martin-Terminal war am Ende 2.700 m² groß. Non-Stop Flüge verbanden zu dieser Zeit den John Wayne Airport mit Salt Lake City, Denver, Dallas-Fort Worth, Chicago und New York (JFK).

Bereits 1990 ersetzte man das in die Jahre gekommene Eddie-Martin-Terminal mit dem "Thomas F. Riley Terminal". Der 31.500 m² Neubau hatte 14 Passagierbrücken, vier Gepäckbänder, weite offene Flächen und getrennte Straßenanschlüsse für Ankunft und Abflug. Der Abriss des nicht weiter genutzten Eddie-Martin-Terminals geschah 1994. Im Jahr 2011 baute man das neue Terminal C im Rahmen eines 543 Millionen US-Dollar teuren Investitionspaketes. Neben dem Bau von sechs neuen Gates wurden alle bereits bestehenden Gates renoviert.[4]

Terminals[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dieser und der folgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst.

Das Hauptterminal "Thomas F. Riley Terminal" ist nach einem Politiker benannt, der sich in den späten 1980er Jahren massiv für den Ausbau des Flughafens eingesetzt hat. Das Terminal ist in 3 Bereiche unterteilt: Terminal A, B und C. Nach den Sicherheitskontrollen, die in allen drei Terminals zu finden sind, können sich Fluggäste zwischen allen drei Bereichen frei bewegen. An allen Sicherheitskontrollen gibt es "Fast Tracks" für ausgesuchte Kundengruppen. WLAN ist in allen Bereichen verfügbar.

Terminals A und B[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Terminals A und B wurden 1990 als Ersatz für das ehemalige Eddie Martin Terminal gebaut.Im November 2011 wurde in Terminal A ein Pendlerbereich eröffnet. Neben mehreren Restaurants, Bars und Geschäften gibt es zwei Lounges: einen American Airlines Admirals Club in Terminal A und einen United Club in Terminal B.

Terminal C[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Terminal C wurde im November 2011 als Erweiterung des Flughafens mit sieben Gates, einem speziellen Pendler-Gate, neuen Geschäften und Restaurants eröffnet. Um internationalen Luftverkehr zu ermöglichen, wurden außerdem alle dafür nötigen Einrichtungen, wie beispielsweise Passkontrollen, gebaut.

Ankunftsbereich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ankunftsbereich des Flughafens befindet sich im untersten Stockwerk. Sieben Gepäckbänder sind auf die drei Terminals verteilt. Direkt außerhalb des Gepäckbereiches befindet sich der Abholbereich.

Internationale Flüge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Flugzeug der Alaska Airlines am Flughafen John Wayne

Bereits im Jahr 2002 wurden durch Alaska Airlines Flüge vom John Wayne Airport nach Vancouver angeboten. Da der John Wayne Airport jedoch nicht über die für internationale Flüge nötigen Abfertigungseinrichtungen verfügte, mussten die Flüge in Seattle zwischenlanden, damit Passagiere durch die vorgeschriebenen Passkontrollen gehen können.

Am 8. April 2010 begann die kanadische Fluggesellschaft Air Canada mit regelmäßigen Flügen nach Toronto. Die Flüge wurden jedoch noch im gleichen Jahr eingestellt.

Die kanadische Fluggesellschaft WestJet bedient seit 2011 die Route nach Vancouver. Saisonale Flüge nach Calgary wurden 2013 eingestellt.

Passagiere der Flüge von Kanada bekommen bereits in Kanada von US-Beamten ihre Einreisegenehmigungen.

Seit Juni 2012 bestehen Verbindungen nach Cabo San Lucas und Mexiko-Stadt. Die Flüge wurden zunächst von AirTran Airways und später von Southwest Airlines bedient. Diese Verbindungen waren die ersten, die die neu errichteten Ein- und Ausreiseeinrichtungen des Flughafens benutzten.

Die mexikanische Airline Interjet steuerte in den Jahren 2012 bis 2014 die Städte Guadalajara und Mexiko-Stadt an.

Seit Oktober 2015 fliegt Alaska Airlines mehrmals wöchentlich non-stop vom John Wayne Airport nach Los Cabos und Puerto Vallarta.

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: John Wayne Airport – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Newsroom. OCAir.com, abgerufen am 5. August 2017 (englisch).
  2. Airline Passengers, Flights, Freight and Other Air Traffic Data | Bureau of Transportation Statistics. Abgerufen am 10. November 2017.
  3. Abandoned & Little-Known Airfields: California: Central Orange County. Abgerufen am 10. November 2017.
  4. JWA expands service, still seeks passengers. In: Orange County Register. 11. November 2012 (englisch, ocregister.com [abgerufen am 10. November 2017]).