John Wray (Schriftsteller)

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John Wray

John Wray (geboren 1971 in Washington, D.C.) ist das Pseudonym von John Henderson, einem US-amerikanisch-österreichischen Schriftsteller.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Henderson wuchs als Sohn eines amerikanischen Onkologen und einer in den 1960er[1] Jahren ausgewanderten österreichischen Onkologin in Buffalo auf und begann ein Biologiestudium am Oberlin College. Dieses brach er ab, lebte von Gelegenheitsjobs und machte auch Rockmusik in einer Band.[2]

Für seine Short Story In the Tunnel erhielt Wray 2007 einen Granta-Förderpreis.[3] Für den Roman The Right Hand of Sleep, an dem er sieben Jahre gearbeitet hatte, bekam er 2001 den Nachwuchsförderpreis Whiting Award.[4] Anlässlich der Recherche für den Roman Canaan’s Tongue, der einen Stoff aus Mark Twains Leben auf dem Mississippi enthält, fuhr er 2005 mit einem Floß 600 Meilen auf dem Mississippi River;[5] für diesen Roman wurde er für den Believer Book Award nominiert. 2010 war Wray Fellow der American Academy in Berlin.

Wray lebt in Brooklyn und hält sich zeitweilig auch bei Verwandten mütterlicherseits in Friesach (Kärnten, Österreich) auf.

2017 wurde er beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb für einen Textauszug aus Madrigal mit dem Deutschlandfunk-Preis ausgezeichnet.[6][7][8]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Video-Portrait John Wray. 41. Tage der deutschsprachigen Literatur. In: http://bachmannpreis.orf.at. ORF, 27. Mai 2017, abgerufen am 9. Juli 2017.
  2. bookbrowse.com: John Wray Biography
  3. https://granta.com/in-the-tunnel/ granta.com
  4. www.whiting.org, Preisträger 2001
  5. nytimes.com 2005
  6. orf.at - Autoren des Bachmannpreises 2017 präsentiert. Artikel vom 24. Mai 2017, abgerufen am 25. Mai 2017.
  7. Kolja Mensing: Solche Texte braucht Klagenfurt!, deutschlandfunkkultur.de, Artikel vom 6. Juli 2017, abgerufen am 7. Juli 2017.
  8. orf.at: Schmalz gewinnt Bachmannpreis. Artikel vom 9. Juli 2017, abgerufen am 9. Juli 2017.
  9. FAZ: Rezension