Johnny Klinke

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Johnny Klinke im April 2010

Johannes „Johnny“ Klinke (* 25. Juni 1950 in Berlin) ist der Gründer und Direktor des VarietétheatersTigerpalast“ in Frankfurt am Main.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Sohn eines Pfarrers absolvierte 1970 das Abitur am humanistischen Heinrich-von-Gagern-Gymnasium in Frankfurt am Main. Gemeinsam mit Matthias Beltz und Margareta Dillinger gründete er 1988 unter den „neuen alten Idealen: Liberté, Egalité, Varieté“ den Frankfurter Tigerpalast.

Politisches Engagement[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während seiner Schulzeit am Heinrich-von-Gagern-Gymnasium war Klinke in den 68er-Bewegungen aktiv, später in der Frankfurter Hausbesetzerszene. Gemeinsam mit Joschka Fischer und Daniel Cohn-Bendit war er Mitglied der antiautoritären Studentenbewegung und der Gruppe Revolutionärer Kampf. In den 1970er Jahren arbeitete er in der Karl-Marx-Buchhandlung in Frankfurt am Main. Zur Frankfurter Oberbürgermeisterwahl im März 2012 unterstützte Klinke den CDU-Kandidaten Boris Rhein mit der eigenfinanzierten Kampagne "Boris Rhein ist nicht Roland Koch".[1]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 9. Februar 2007 wurde Johnny Klinke gemeinsam mit Margareta Dillinger mit der Goethe-Plakette des Landes Hessen ausgezeichnet, der höchsten Ehrung des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst. Am 3. Dezember 2014 wurde er mit dem Hessischen Verdienstorden ausgezeichnet.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Johnny Klinke – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. BASISDEMOKRATIE? OCH NÖ... Der Spagat der Grünen In: Journal Frankfurt, 27. März 2012