Johnny Klinke
Johannes „Johnny“ Klinke (* 25. Juni 1950 in Berlin) ist der Gründer und Direktor des Varietétheaters „Tigerpalast“ in Frankfurt am Main.
Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Der Sohn eines Pfarrers absolvierte 1970 das Abitur am humanistischen Heinrich-von-Gagern-Gymnasium in Frankfurt am Main. Gemeinsam mit Matthias Beltz und Margareta Dillinger gründete er 1988 unter den „neuen alten Idealen: Liberté, Egalité, Varieté“ den Frankfurter Tigerpalast.
Politisches Engagement[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Während seiner Schulzeit am Heinrich-von-Gagern-Gymnasium war Klinke in den 68er-Bewegungen aktiv, später in der Frankfurter Hausbesetzerszene. Gemeinsam mit Joschka Fischer und Daniel Cohn-Bendit war er Mitglied der antiautoritären Studentenbewegung und der Gruppe Revolutionärer Kampf. Zur Frankfurter Oberbürgermeisterwahl im März 2012 unterstützte Klinke den CDU-Kandidaten Boris Rhein mit der eigenfinanzierten Kampagne "Boris Rhein ist nicht Roland Koch".[1]
Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Am 9. Februar 2007 wurde Johnny Klinke gemeinsam mit Margareta Dillinger mit der Goethe-Plakette des Landes Hessen ausgezeichnet, der höchsten Ehrung des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst. Am 3. Dezember 2014 wurde er mit dem Hessischen Verdienstorden ausgezeichnet.
Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Literatur von und über Johnny Klinke im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- ↑ BASISDEMOKRATIE? OCH NÖ... Der Spagat der Grünen In: Journal Frankfurt, 27. März 2012
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Klinke, Johnny |
| ALTERNATIVNAMEN | Klinke, Johannes (wirklicher Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Theaterdirektor |
| GEBURTSDATUM | 25. Juni 1950 |
| GEBURTSORT | Berlin |