Johnsbach

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Johnsbach (Begriffsklärung) aufgeführt.

Vorlage:Infobox Gemeindeteil in Österreich/Wartung/Ehemalige Gemeinde

Johnsbach (Ehemalige Gemeinde)
Ortschaft
Katastralgemeinde Johnsbach
Johnsbach (Österreich)
Red pog.svg
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Liezen (LI), Steiermark
Gerichtsbezirk Liezen
Koordinaten 47° 32′ 23″ N, 14° 35′ 4″ OKoordinaten: 47° 32′ 23″ N, 14° 35′ 4″ Of1
Höhe 853 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 150 (1. Jänner 2014)
Gebäudestand 96 (2001f1)
Fläche d. KG 97,83 km²
Postleitzahl 8912 Admontf0
Vorwahl +43/3611 (Johnsbach)
Statistische Kennzeichnung
Gemeindekennziffer 61253
Ortschaftskennziffer 15794
Katastralgemeinde-Nummer 67404
Zählsprengel/ -bezirk Johnsbach (61253 005)
Bild
Lage der ehemaligen Gemeinde im Gerichtsbezirk Liezen
(Stand 2014)
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; GIS-Stmk

Johnsbach, auch Johnsbach im Gesäuse genannt, ist eine ehemalige Gemeinde mit 150 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014) in der Steiermark im Gerichtsbezirk bzw. Bezirk Liezen. Seit 1. Jänner 2015 ist sie im Rahmen der steiermärkischen Gemeindestrukturreform mit den Gemeinden Hall, Admont und Weng im Gesäuse zusammengeschlossen, die neue Gemeinde führt den Namen „Admont“ weiter.[1]

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Johnsbach liegt am und im Nationalpark Gesäuse.

Es existierten keine weiteren Katastralgemeinden außer Johnsbach.

Nachbargemeinden bis Ende 2014[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weng im Gesäuse Hieflau
Admont Nachbargemeinden Radmer
Gaishorn am See Treglwang Wald am Schoberpaß

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Aufhebung der Grundherrschaften erfolgte 1848. Die Ortsgemeinde als autonome Körperschaft entstand 1850. Nach der Annexion Österreichs 1938 kam die Gemeinde zum Reichsgau Steiermark, 1945 bis 1955 war sie Teil der britischen Besatzungszone in Österreich.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einwohnerentwicklung in Johnsbach
Daten laut Statistik Austria[2]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister war bis Ende 2014 Ludwig Wolf (ÖVP). Der Gemeinderat setzte sich nach den Wahlen von 2010 wie folgt zusammen:

  • 7 ÖVP
  • 2 Johnsbacher Unabhängige

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Admont

Bekannt ist der Bergsteigerfriedhof in Johnsbach, auf dem sich zahlreiche Grabmäler von im Gesäuse verunglückten Bergsteigern befinden.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Johnsbach lebt weitgehend vom Sommer- und Wintertourismus und ist Teil der Bergsteigerdörfer-Initiative des ÖAV.

Der nur noch am Wochenende von einem Zugpaar bediente Haltepunkt Johnsbach im Nationalpark an der Rudolfsbahn liegt ungefähr fünf Kilometer nördlich des Ortes im Ennstal.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hias (1950–2007), Sänger, Entertainer und Ziehharmonikaspieler

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Johnsbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kundmachung der Steiermärkischen Landesregierung vom 10. Oktober 2013 über die Vereinigung der Marktgemeinde Admont und der Gemeinden Hall, Johnsbach und Weng im Gesäuse, alle politischer Bezirk Liezen. Steiermärkisches Landesgesetzblatt vom 15. November 2013. Nr. 119, 32. Stück. ZDB-ID 705127-x. S. 631.
  2. Ein Blick auf die Gemeinde Johnsbach (61219) - www.statistik.at (PDF; 35 kB)