Jom haAtzma’ut

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Unabhängigkeitserklärung durch David Ben Gurion, 14. Mai 1948
Mit israelischen Flaggen dekorierte Häuser

Jeweils am 5. Ijjar des jüdischen Kalenders feiert Israel seinen Unabhängigkeitstag, den Jom haAtzma’ut (hebräisch יום העצמאות, ‚Tag der Unabhängigkeit‘).

Die israelische Unabhängigkeitserklärung erfolgte am 14. Mai 1948 beziehungsweise 5. Ijjar 5708; der Jom haAtzma’ut wurde im folgenden Jahr 1949 als Erinnerung an die Proklamation des jüdischen Staates durch David Ben-Gurion eingeführt.

In Israel ist der Jom haAtzma’ut ein fröhlich-heiterer Feiertag.

Jom haAtzma'ut folgt direkt auf Jom haSikaron, den Gedenktag für die gefallenen israelischen Soldaten und die Opfer von Terrorismus.

Kalender[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch die Bestimmung des Unabhängigkeitstages anhand des jüdischen Kalenders kann sich der Jom haAtzma’ut innerhalb eines Zeitraums von mehreren Wochen verschieben.[1]

Jüdisches Jahr Gregorianisches Datum
5779 10. Mai 2019
5780 29. April 2020
5781 16. April 2021
5782 6. Mai 2022
5783 26. April 2023

Ablauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Feiertag beginnt am Vorabend mit zentralen Gedenkveranstaltung auf der der Vorsitzende der Knesset eine Rede hält und zwölf Fackeln, symbolisch für die Zwölf Stämme Israels entzündet werden. Seit 1953 wird dabei auch der Israel-Preis vergeben. Die Bevölkerung begeht den Tag selbst mit Grillparties oder Picknick im Freien, mit dem Besuch einer der Flugschauen der Luftwaffe. Mehrere Stützpunkte der Armee sind zur Besichtigung für die Öffentlichkeit geöffnet und zahlreiche kulturelle Einrichtungen gewähren Besuchern kostenlosen Eintritt. Außerdem findet zudem das internationale Jugend-Bibelquiz in Jerusalem statt. Viele Orte lassen die Feierlichkeiten mit einem Feuerwerk ausklingen.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Jom haAtzma’ut – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. timeanddate.de
  2. Feiern mit Flugschauen und Feuerwerk. In: Israelnetz.de. 10. Mai 2019, abgerufen am 11. Mai 2019.