Jonas Graetzer

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Jonas Graetzer (auch Jonas Grätzer, * 19. Oktober 1806 in Tost; † 25. November 1889 in Breslau) war ein deutscher Arzt und Medizinhistoriker.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jonas Graetzer studierte in Breslau Medizin und wurde 1832 promoviert. Anschließend wirkte er bis zu seinem Lebensende als Arzt in Breslau. Graetzer wurde königlicher Geheimer Sanitätsrat und „dirigirender Hospitalarzt“. Er ist Verfasser zahlreicher Schriften mit medizinischen Themen. Der Schwerpunkt seines wissenschaftlichen Wirkens lag auf der Medizingeschichte.

Am 27. Juli 1886 wurde er in der Sektion Wissenschaftliche Medizin zum Mitglied (Matrikel-Nr. 2600) der Leopoldina gewählt.[1]

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • De phlegmasia alba dolente. Dissertatio inauguralis medica. Breslau 1832 (Digitalisat).
  • Die Krankheiten des Foetus. Georg Philipp Aderholz, Breslau 1837 (archive.org).
  • Ueber die Organisation der Armen-Kranken-Pflege in grösseren Städten. Georg Philipp Aderholz, Breslau 1851 (archive.org).
  • Lebensbilder hervorragender schlesischer Aerzte aus den letzten vier Jahrhunderten. Druck und Verlag von S. Schottlaender, Breslau 1889 (archive.org).

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Willi Ule: Geschichte der Kaiserlichen Leopoldinisch-Carolinischen Deutschen Akademie der Naturforscher während der Jahre 1852–1887. Mit einem Rückblick auf die frühere Zeit ihres Bestehens. In Commission bei Wilhelm Engelmann in Leipzig, Halle 1889, Nachträge und Ergänzungen zur Geschichte Neigebaur’s, S. 229 (archive.org).