Quadrat Bottrop

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Bottrop, Museum Quadrat, im Mai 2005
Bottrop, Museum Quadrat, seitlich
Lageplan des Museumskomplexes Josef Albers Museum Quadrat

Das Josef Albers Museum Quadrat ist ein städtischer Museumskomplex im Stadtgarten von Bottrop, der zuerst als Heimatmuseum gegründet und später für die international bedeutende Sammlung des in Bottrop geborenen Künstlers Josef Albers mehrfach erweitert wurde. Die Adresse 46236 Bottrop, Am Stadtgarten 20 wurde 2021 in Anni-Albers-Platz 1 umbenannt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

15 Jahre, nachdem der rasant wachsende Bergbauort Stadtrechte bekam, begann 1934 eine heimatkundliche Sammeltätigkeit in Räumen des damaligen Marienhospitals. Die Bestände wurden im Zweiten Weltkrieg zerstört. Nach dem Krieg kam Arno Heinrich nach Bottrop, der sich autodidaktisch zum Fossilienkenner herangebildet hatte und 1957 zum amtlichen „Pfleger für kulturgeschichtliche Altertümer für den Stadtkreis Bottrop“ bestellt wurde. 1958 fand er bei Gladbeck das einzige fast vollständige Skelett des Waldwisents in Europa. 1961 bezogen dieser Sensationsfund und die bedeutenden Sammlungen Heinrichs das neu gegründete Heimatmuseum in der ehemaligen Villa von 1903.[1]

Eine noch vergleichsweise kleine Schenkung eigener Werke durch Josef Albers im Jahr 1970, als ihm die Ehrenbürgerwürde der Stadt verliehen wurde, nahm diese zum Anlass, einen großzügigen Neubau für ein Kunstmuseum zu planen. Sein Architekt war der Bottroper Baudirektor Bernhard Küppers, der mit dem am 4. September 1976 eröffneten Neubau Prinzipien des Bauhauses folgte. Sein Name Quadrat bezieht sich als Huldigung an den Künstler und sein Hauptwerk, die Bilderserie Homage to the Square, auf den entsprechenden Grundriss der Gebäude.[2] Noch vor der Eröffnung des Museums verstarb Josef Albers im März 1976 in Amerika. Seine Witwe Anni übergab 1979 dem Museum über 300 Werke (85 Gemälde, 250 Grafiken) als Schenkung, so dass bald eine Erweiterung des Museums beschlossen wurde, die das Haus noch stärker auf Josef Albers und sein Werk fokussierte. Am 25. Juni 1983 wurde dieser wiederum von Küppers auf quadratischem Grundriss konzipierte Bau eröffnet. Um Sonderausstellungen zeigen zu können, ohne die Dauerpräsentation einzuschränken, bessere klimatische Verhältnisse zu schaffen und Raum für die Museumspädagogik, das Kunstdepot und eine Werkstatt zu gewinnen, wurde ab 2016 eine zusätzliche Erweiterung entwickelt, die am 18. Oktober 2022 als „Josef-Albers-Galerie“ eröffnet wurde.

Museumsleiter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gründungsdirektor des Kunstmuseums war Ulrich Schumacher, Sohn des zum Informel gerechneten Malers Emil Schumacher. Ihm folgte ab 1. März 2003 der Detmolder Heinz Liesbrock, der das Museum bis zu seinem Ruhestand leitete.[3] Zum 1. Oktober 2022 übernahm Linda Walther die Leitung des Quadrats.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die deutsche Sektion der AICA wählte 2006 das Quadrat zum „Museum des Jahres 2006“. Die Jury würdigte das Haus für das „intelligente und von modischen Tendenzen des Kunstmarktes unabhängige, seit über 30 Jahren konsequent verfolgte Ausstellungs- und Sammlungsprogramm“.

Architektur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Museum für Ur- und Ortsgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die heimatgeschichtlichen Sammlungen sind seit 1962 in der denkmalgeschützten ehemaligen Villa des ersten Bottroper Amtsgerichtsleiters, einem schlichten zweigeschossigen Putzbau mit Sandsteinsockel aus dem Jahr 1903 untergebracht. Von 2011 bis 2013 wurde dieser Museumsbereich baulich saniert, ab 2013 auch die inhaltliche Ausgestaltung der Innenräume erneuert.[4]

Detail der Museumserweiterung von Bernhard Küppers

Die Quadratbauten von Bernhard Küppers[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Besucher betreten das Museum über eine breite, ins Obergeschoss führende Treppe, die ins mittlere der drei diagonal gestellten Quadrate führt, die seit der Eröffnung 1976 dem Haus seinen populären Namen gegeben haben. Das tief liegende Erdgeschoss mit seinen Café- und Funktionsräumen ist eine Stahlbetonkonstruktion, im Obergeschoss mit Foyer und Ausstellungsräumen herrschen raumhohe Außenverglasungen des Stahlskeletts vor, die ungehinderten Blick in die Parklandschaft erlauben und zum angestrebten meditativen Museumserlebnis beitragen sollen. Der Architekt der Erweiterungen von 1976 und 1983, der Bottroper Stadtbaumeister Bernhard Küppers[5] strebte so eine gewisse Entmaterialisierung der Architekturräume im Sinne einer Öffnung nach draußen, eine Wechselwirkung zwischen innen und außen an.[6]

Übergang zwischen den beiden Küppers-Bauten, 1983

Auch die zweite Erweiterung durch Küppers aus dem Jahr 1983, erreichbar über eine Brücke aus Stahl und Glas, beruht in ihrer baulichen Form auf dem Quadrat als wesentlichem Element der Gestaltung. Der Grundriss für den Neubau wurde aus einem Quadrat von 28 x 28 m entwickelt, in das im Zentrum ein kleineres Quadrat von 14 x 14 m eingestellt ist. Über dem kleineren Quadrat ist ein innerer höherer Raum errichtet, als großer Ausstellungsraum.[7]

Die Josef-Albers-Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die bislang letzte Erweiterung schloss im Nordosten des Stadtgartens einen weiteren zweigeschossigen Baukörper der durch Brückengänge verbundenen Pavillongruppe an. Das Züricher Büro Gigon/Guyer Architekten war aus einem Wettbewerb von 2016, zu dem 25 Büros eingeladen worden waren, als Sieger hervorgegangen. Die von ihnen entworfene Josef-Albers-Galerie wurde am 18. Oktober 2022 eröffnet.[8][9] Ihre Architektur weicht vom Küppers-Bau in der „quadratlosen“ Grundrissanordnung, der dunklen, metallisch anmutenden Außenhaut und deren Geschlossenheit deutlich ab. Gleichwohl fügt sie sich mit ihrer klaren, orthogonalen Formensprache harmonisch in das Museumsensemble ein.[10][11]

Sammlungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mammut in der Eiszeithalle (Mammuthus primigenius). Bei Bauarbeiten am Rhein-Herne-Kanal in den 1960er-1970er Jahren freigelegt und mit Teilen von sechs individuellen Mammuten und Rekonstruktionen ergänztes Skelett.

Ur- und Ortsgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der älteste Bau des Museums, eine alte Villa, beherbergt Sammlungen zur Natur- und Siedlungsgeschichte der Region, zur Ortsgeschichte (Heimatmuseum) und eine bergbaubezogene Mineraliensammlung. Die Sammlung mit Exponaten seltener eiszeitlicher Tiere und von Werkzeugen aus der Zeit des Neandertalers gehört zu den bedeutendsten in Europa.[12] Im Mittelpunkt derEiszeithalle steht ein Skelett eines Mammuts. Viele der Exponate wurden bei Bauarbeiten während der industriellen Besiedlung des Ruhrgebietes gefunden, beispielsweise beim Bau von Straßen, Talsperren, Kanälen oder Schachtanlagen. Die Naturgeschichte und damit die erdgeschichtliche Entwicklung von der Karbonzeit bis zur nachindustriellen Morphologie der Gegenwart wird dann auf rund 200 Quadratmetern im Erdgeschoss der Villa präsentiert. Das Obergeschoss widmet sich der historischen Stadtentwicklung von der Ur- und Frühgeschichte (Schwerpunkt das Urnengräberfeld am Westring) über das Mittelalter mit bedeutenden Herrensitzen bis zur Industrialisierung und der modernen Stadtgeschichte.[13]

Josef-Albers-Museum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Dauerausstellung im ersten Erweiterungsbau zeigt einen bedeutenden Teil der weltweit größten Sammlung von Werken des Bottroper Ehrenbürgers und Sohnes der Stadt, Josef Albers. Sie umfasst Werke des Bauhauskünstlers seit den frühen expressionistischen Werken, Selbstporträts, Landschaftsdarstellungen, Glasarbeiten, Resopalgravuren bis zu den berühmten „Huldigungen an das Quadrat“[14], in denen er sich mit dem Phänomen der Farbe auseinandergesetzt hat. 2013 wurden sieben weitere Gemälde angekauft, die durch seine Reisen nach Mexiko inspiriert sind. 2015 erwarb das Museum 27 seiner Fotomontagen aus den 1930er bis 1950er Jahren.[15]

Josef-Albers-Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Museum besitzt schon länger Arbeiten von Künstlern, die mit Albers befreundet waren oder seiner konstruktiven oder Konkreten Kunst nahestehen. Inzwischen hat sich der Fokus des Ausstellungsprogramms und der Sammeltätigkeit verschoben auf jüngere Künstler und Fotografen, die als von Albers beeinflusst gelten können. Siehe unten die Liste der Sonderausstellungen. Einmal im Jahr findet auch eine Ausstellung mit Werken von Bottroper Künstlern statt.

Im Skulpturenpark, vorne: Max Bill, „Einheit aus drei gleichen Volumen“, 1968.

Skulpturenpark[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rund um die im Bottroper Stadtgarten stehenden Museumsgebäude befindet sich der frei zugängliche Skulpturenpark Quadrat Bottrop. In ihm sind Skulpturen von unter anderem Max Bill, Walter Dexel, Hermann Glöckner, Friedrich Gräsel, Douglas Abdell, Erwin Heerich, Ernst Hermanns, Donald Judd, Norbert Kricke, Marcello Morandini, Hans Steinbrenner und Bernar Venet ausgestellt.

Sonderausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2022/23: 47. Jahresausstellung Bottroper Künstler, Einzelpräsentation Luft, Licht, Linie von Petra Lamers[16]
  • 2022/23: zur Eröffnung des Erweiterungsbaus: Josef Albers. Huldigung an das Quadrat
  • 2022: James Howell. Resolution and Independence. Malerei[17]
  • 2021/22: 46. Jahresausstellung Bottroper Künstler, mit der Einzelausstellung Evelina Velkaitė
  • 2021: Patrick Faigenbaum. Fotografien 1974 – 2020
  • 2021: Joseph Egan und Anton Himstedt. Common Ground
  • 2020: Bernhard Fuchs. Mühl
  • 2020: Laurenz Berges. 4100 Duisburg. Das letzte Jahrhundert
  • 2019/20: 44. Jahresausstellung Bottroper Künstler. Malerei und Grafik, Skulptur und Fotografie. Einzelausstellung: Maike Dähn. Serienjunkie
  • 2019: 100 Jahre Bauhaus. Der junge Josef Albers. Aufbruch in die Moderne
  • 2019: Ulrich Erben. Festlegung des Unbegrenzten
  • 2019: Michael Wolf. Bottrop-Ebel 76
  • 2018/19: 43. Jahresausstellung Bottroper Künstler. Malerei und Grafik, Skulptur und Fotografie.Einzelausstellung André Kirschbaum. Perpetuum mobile.
  • 2018/19: Bernhard Fuchs. Justin Matherly. Tobias Pils – Fotografie. Skulptur. Malerei.
  • 2018 in der Villa Hügel (Essen): interaction. josef albers[18]
  • 2018: Bernd und Hilla Becher. Bergwerke, Teil des Projekts Kunst & Kohle der RuhrKunstMuseen
  • 2018: Jonas Weichsel. Parcours
  • 2017/18: 42. Jahresausstellung Bottroper Künstler. Malerei und Grafik, Skulptur und Fotografie. Einzelausstellung Karina. LOVE
  • 2017/18: Axel Hütte. Frühwerk
  • 2017: Tobias Pils. Untitled (Room) & Marfa Paintings
  • 2017: Claus Goedicke. Dinge. Fotografien 2007-2015
  • 2016: Jerry Zeniuk. How to Paint
  • 2016: Hubert Kiecol. WeissGlasSchwarzRot
  • 2016: Andreas Karl Schulze. B OT BO TBO T
  • 2016: Miles Coolidge. Fotografien und Chemical Pictures
  • 2015/16: Walker Evans. Tiefenschärfe. Die Retrospektive
  • 2015: Sol LeWitt. Wall Drawing 1176. For Josef Albers. Seven Basic Colors And All Their Combinations. In A Square Within A Square
  • 2015: Ricardo Saro. Calle de Madrid. Malerei
  • 2014/2015: Wade Guyton. Zum Projekt „25/25/25“ im Josef Albers Museum
  • 2014: Fred Sandback. Zeichnungen und Skulpturen
  • 2014: Bernhard Fuchs. Waldungen
  • 2014: Josef Albers. First and Last. Homage to the Square 1950–1976
  • 2013/14: Kunst als Erfahrung. Josef Albers als Lehrer – der Maler und seine Schüler
  • 2013: Robert Adams: The Place We Live. Retrospektive des fotografischen Werks
  • 2013: Kurt Kocherscheidt. Im Fluss der Bilder. Malerei
  • 2012: Kazuo Katase. Gegenwart
  • 2012: Ian McKeever. Hartgrove. Malerei und Fotografie
  • 2012: Simone Nieweg. Natur der Menschen. Landschaftsfotografie
  • 2011/12: Gotthard Graubner. Gespräch mit Josef Albers
  • 2011: Yuji Takeoka. Museo
  • 2011: Malerei auf Papier. Josef Albers in Amerika
  • 2010/11: Letzte Bilder. Ad Reinhardt
  • 2010: Alexej von Jawlensky und Josef Albers. Farbe. Abstraktion. Serie
  • 2010: Bernd und Hilla Becher. Bergwerke und Hütten – Industrielandschaften
  • 2009: Michael Venezia. Nacht wird Tag – Malerei
  • 2009: Josef Albers. Farbbeziehungen – Studien und Malerei auf Papier 1940 – 1960. Ein Erwerb für die Sammlung des Josef Albers Museum
  • 2009: Raimund Girke. Farbe und Licht – Malerei aus fünf Jahrzehnten
  • 2009: Bernhard Fuchs. Straßen und Wege
  • 2009: John Szarkowski. Photographs
  • 2008: Farbe, Material, Raum. Donald Judd und Josef Albers
  • 2008: Judith Joy Ross. Living With War. Portraits 1983–2007
  • 2007/2008: James Bishop. Leinwand und Papier
  • 2007: Klaus Staudt. Amerikanische Zeichnungen
  • 2007: Pia Fries. Malerei 1990–2007
  • 2007: Joachim Brohm. Ruhr
  • 2007: Anni und Josef Albers. Begegnung mit Lateinamerika
  • 2006/2007: Anton Stankowski. Aspekte des Gesamtwerks
  • 2006: Globus Dei. Der Ball und die Kunst
  • 2006: Helmut Dorner. Malerei 1988–2005
  • 2006: Sabine Funke. Gemälde. Skulptur. Ein Raum für Luis Barragán.
  • 2005: Sol LeWitt. Seven Basic Colors And All Their Combinations In A Square Within A Square. Walldrawing for Josef Albers
  • 2005: Carol Huebner Venezia. Boxers Fotografien aus New York und Italien
  • 2005: Ernst Hermanns. Skulpturen
  • 2005: Giorgio Morandi. Landschaft
  • 2005: Arno Schmidt. Vier mal vier – Fotografien aus Bargfeld
  • 2004/2005: Kimber Smith. Malerei 1956–1980
  • 2004: Ulrich Rückriem im Albers Museum
  • 2004: Nicholas Nixon. The Brown Sisters
  • 2004: Jan Jedlicka. Maremma 1980–2001
  • 2004: Agnes Martin. The Islands
  • 2004: Albers in Bottrop. Die Sammlung in neuer Gestalt.
  • 2004: Robert Adams. The New West
  • 2003/2004: James Ensor. Vision und Aufruhr
  • 2003: Leo Erb. Ein Leben in Weiß
  • 2003: Judith Joy Ross. Portraits in America
  • 2003: Antonio Calderara. Hommage zum 100. Geburtstag
  • 2003: Rolf Nolden. Prioritäten. Skulpturen und Zeichnungen
  • 2002: Francisco de Goya. Die graphischen Zyklen
  • 2002: Klaus Staudt. Retrospektive 1957–2002
  • 2002: Miyoshi Kazuyoshi. Weltkulturerbe in Japan
  • 2002: Alfred Erhardt. Photographien
  • 2002: Ben Willikens. Orte und Räume der Moderne
  • 2002: Georg Tappert. Photographische Augenblicke eines Malers
  • 2002: Lichtseiten
  • 1999: Bilder vom Menschen. Fotografien
  • 1986: Raimund Girke. Malerei 1956–1986
  • 1986: Hans Steinbrenner. Skulpturen 1982–1985

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Arno Heinrich, Thomas Schulte im Walde: Quadrat Bottrop Museum für Ur- und Ortsgeschichte. 1980, ISBN 3-922541-05-4.
  • Ulrich Schumacher (Red.): Josef Albers Museum Bottrop, Bottrop 1983
  • Ulrich Schumacher: Zeitlauf:1976-2001, Rückschau und Ausblicke. Bottrop 2001
  • Roland Günter: Anklage und Vision. Das Quadrat – Ein Museum in Bottrop für den Bauhausmeister Josef Albers von Bernhard Küppers, Essen 2006.
  • Anke Geldmacher: Dezente Präsenz. Erweiterungsbau Josef Albers Museum Quadrat in Bottrop. In: Deutsche Bauzeitung, 12.2022, S. 14–20.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Quadrat Bottrop – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Zur Geschichte des Sammlungsbereichs auf der Homepage des Museums
  2. Internetauftritt der Stadt Bottrop, Kultur und Bildung, Stadt- und Zeitgeschichte, Persönlichkeiten, Ernst Wilczok. Besondere Besucher während seiner Amtszeit. In: www.bottrop.de. © Stadt Bottrop 2022, 6. Juni 2016, archiviert vom Original am 16. Februar 2022; abgerufen am 16. Februar 2022 (Auszüge aus einer damals gehaltenen Rede von Ernst Wilczok, damaliger Oberbürgermeister der Stadt Bottrop, zur feierlichen Eröffnung des Museums Quadrat in Bottrop. Teilnehmer/Redner der Eröffnungsveranstaltung waren unter anderem der damalige US-Vizepräsident George H. W. Bush und der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl.): „Josef Albers kam nach Bottrop. Die erste Ausstellung führte die Stadt durch Vermittlung von Prof. Dr. Jürgen Wißmann im September 1969 durch. Weitere Ausstellungen in den 70er Jahren folgten. Neben vielen Ehrungen und Auszeichnungen, die er von amerikanischen und deutschen Universitäten erfuhr, kamen hohe Anerkennungen in den 60er Jahren. Albers erhielt den Konrad-von-Soest-Preis und den Großen Kunstpreis für Malerei des Landes Nordrhein-Westfalen. Bundespräsident Heinrich Lübke verlieh ihm das Große Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Der Rat der Stadt Bottrop verlieh dem berühmten Sohn der Stadt im Dezember 1970 die Ehrenbürgerschaft.
  3. http://www.kunstmarkt.com/pagesmag/kunst/_id47651-/news_detail.html?_q= Leitungswechsel
  4. (fri): RAG spendet 150 000 € ans Museum für Ur- und Ortsgeschichte. WAZ – Lokale Kultur vom 8. November 2013, abgerufen am 8. November 2013.
  5. Roland Günter: Anklage und Vision.Das Quadrat - Ein Museum in Bottrop für den Bauhausmeister Josef Albers von Bernhard Küppers, Essen 2006.
  6. Bernhard Küppers: Ein Museum für Josef Albers, aus der Sicht eines Architekten.,in: Josef Albers Museum Bottrop, Bottrop 1983, S. 11
  7. Küppers, S. 10.
  8. Stadt Bottrop Kultur und Bildung vom 19. Oktober 2022: Feierstunde eröffnet Neubau und Ausstellung, abgerufen am 20. Oktober 2022
  9. Stadt Bottrop - Quadrat vom 3. August 2021: Die Josef Albers Galerie, abgerufen am 24. März 2022
  10. Anke Geldmacher: Dezente Präsenz. Erweiterungsbau Josef Albers Museum Quadrat in Bottrop. In: Deutsche Bauzeitung, 12.2022, S. 14–20.
  11. Präsentation des Architekturbüros zum Neubau
  12. Hartmut Polenz: Die Archäologischen Sammlungen und Museen im Ruhrgebiet. In: Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur, ISSN 1436-7661, Jg. 2002, Heft 2, S. 9–16, hier S. 11–12.
  13. Dirk Aschendorf: Natur und Kunst gehören zusammen. WAZ – Bottrop vom 16. November 2012.
  14. Zur Zeit im hinteren Galerietrakt ausgestellt.
  15. Dirk Aschendorf:Museum Quadrat erwirbt weitere 27 Albers-Werke. Der Westen Kultur vom 5. Januar 2016, abgerufen am 5. Januar 2016.
  16. Stadt Bottrop vom 25. November 2022: Jahresausstellung schöpft aus dem Vollen , abgerufen am 27. November 2022
  17. WAZ vom 8. April 2022: Ausstellung: Nachdenken über die Farbe Grau im Bottroper Museum Quadrat, von Kai Süselbeck, abgerufen am 9. April 2022
  18. Villa Hügel Essen Homepage, abgerufen am 15. März 2018

Koordinaten: 51° 31′ 52,6″ N, 6° 55′ 4,5″ O