Josefine Heinemann

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Heinemann,Josefine 2018 Karlsruhe.jpg
Josefine Heinemann, Karlsruhe 2018
Verband DeutschlandDeutschland Deutschland
Geboren 7. Januar 1998
Gardelegen
Titel Internationale Meisterin der Frauen (2016)
Großmeisterin der Frauen (2018)
Aktuelle Elo‑Zahl 2317 (Januar 2020)
Beste Elo‑Zahl 2339 (November 2019)
Karteikarte bei der FIDE (englisch)

Josefine Heinemann (* 7. Januar 1998[1] in Gardelegen) ist eine deutsche Schachspielerin. 2016 erhielt sie von der FIDE den Titel Internationale Meisterin der Frauen (WIM). Bereits zwei Jahre später wurde ihr der Titel Großmeisterin der Frauen (WGM) verliehen.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Josefine Heinemann begann ein Studium der Wirtschaftsmathematik an der Universität Mannheim und erhielt aufgrund ihrer sportlichen Erfolge ein Stipendium.[2]

Schach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ihre erste Teilnahme an einer deutschen Meisterschaft war die U10-Meisterschaft 2007 in Willingen.[3]

Erfolge bei Jugendturnieren (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Deutsche Meisterin U18, 2015[4]
  • 5. Platz Weltmeisterschaft U18, 2015[5]
  • 10. Platz Weltmeisterschaft U18, 2016

Erfolge bei Frauenturnieren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 6. Platz Frauen Mannschaftseuropameisterschaft 2015
  • Dritte beim German Masters der Frauen 2018 in Dresden[6]

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im allgemeinen Spielbetrieb spielte Josefine Heinemann bis 2016 für Aufbau Elbe Magdeburg, von 2016 bis 2018 in der zweiten und dritten Mannschaft der OSG Baden-Baden und seit der Saison 2018/19 in der ersten und zweiten Mannschaft des SC Viernheim, mit dem sie auch am European Club Cup 2019 teilnahm.[7] In der Frauenbundesliga spielte sie von 2012 bis 2015 für den USV Volksbank Halle, in der Saison 2015/16 für den SC Bad Königshofen und seit 2016 für die OSG Baden-Baden, mit der sie 2018 den Titel gewann. In der französischen Top 12 der Frauen spielte Heinemann 2016 für Clichy Echecs, am European Club Cup der Frauen nahm sie 2018 mit Mulhouse Philidor teil.[8] In der Schweizer Bundesliga spielte Heinemann in der Saison 2017/18 für Echiquier Bruntrutain Porrentruy.

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heinemann nahm 2016 und 2017 am Mitropacup der Frauen teil und gewann den Wettbewerb 2016.[9] Bei den Mannschaftseuropameisterschaften 2015 und 2017 gehörte sie ebenfalls zur deutschen Frauenauswahl.[10]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Josefine Heinemann – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Josefine Heinemann auf chess-db
  2. Josefine Heinemann, Stipendiatin der Universität Mannheim
  3. U10w 2007 auf DSJ
  4. Deutsche Meisterin U18w: Josefine Heinemann (S-A)
  5. World Youth Ch 2015 - Girls under 18 auf ChessResults
  6. German Masters der Frauen 2018 in Dresden auf DSB
  7. 35th European Club Cup Teamaufstellung mit Einzelergebnissen Viernheim 1934. In: chess-results.com. 20. November 2019, abgerufen am 1. Januar 2020.
  8. OlimpBase :: 23rd European Women Club Cup Group A. In: chess-results.com. 16. Oktober 2018, abgerufen am 8. April 2019.
  9. OlimpBase :: Women's Chess Mitropa Cup :: Josefine Heinemann. In: OlimpBase. Abgerufen am 8. April 2019 (englisch).
  10. OlimpBase :: European Women's Team Chess Championship :: Josefine Heinemann. In: OlimpBase. Abgerufen am 8. April 2019 (englisch).